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Taekwondo - welches extere Training dazu ist sinnvoll?


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10 Antworten in diesem Thema

#1 soto-deshi

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Geschrieben 24 September 2011 - 13:59 Uhr

Hallo,

ich habe mich länger mit dem Thema Krafttraining für Karate ( mit Hanteln, Kraftmaschinen ) usw. im Karate- Teil des Forums beschäftigt.

Meine Frage wäre nun, braucht man zum Taekwondo -Training noch eine andere Sportart oder ein besonderes Aufbautraining.

A) Aus meiner kurzen Zeit, beim Taekwondo-Verband von Kwon Jae-Hwa, kann ich sagen, dort nicht. Nach dem Training - das evt. 2 - 3 mal die Woche - war ich derartig fertig, daß ich sogar auf mein Lauftraining verzichtet habe.

B) In meiner Anfangszeit in einem Dojang WTF - war das etwas anders. Ich hatte wohl viele blaue Flecken, trotz Schutzweste aber so ein intensives Training wie beim Kwon-Verband war es nicht.

Ich denke aber, vielleicht gehe ich das Thema falsch an. Stellt sich nicht zuerst die Frage, für welchen Personenkreis ist das Taekwondo -Training gedacht.
In einer Gruppe - viele jüngere Personen - einige älter - gemischte Gruppe ist ein Training doch besser auf die Bedürfnisse dieser Menschen abzustimmen. Dort ist Taekwondo in erster Linie ein Kampfsport der zur Gesunderhaltung, Vermittlung von geistigen und sozialen Werten, dann den Kampftechniken ausgerichtet ist.
Dort finde ich persönlich - diese Menschen wollen sich sportliche betätigen - da ist Taekwondo der richtige Sport. Daher ist ein spezielles Training an Kraftmaschinen oder Hanteln - nicht erforderlich.
Gut angekommen ist, daß im Training einige Übungen aus dem Pilates-Programm eingeübt werden, die den Rückenbereich und die Bauchmuskeln stärken.

Welche Vorschäge oder Erfahrungen habt Ihr?

soto-deshi

#2 Luggage

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Geschrieben 24 September 2011 - 15:15 Uhr

Mensch, Soto-Deshi, was geht nur in deinem Kopf vor...? Für TKD gilt im Grundsatz nichts anderes, als für alle anderen Sportarten, was das ergänzende Training angeht. Du musst dich wirklich mal mit Trainingstheorie auseinandersetzen und weniger autoempirisch vorgehen. Nur weil du von einer Einheit in irgendwas total fertig bist, heißt das nicht, dass da jetzt kein anderes Training zusätzlich hilfreich oder erforderlich wäre. Wenn ich einen Marathon laufe, bin ich auch total fertig, aber stärkere Arme habe ich davon nicht bekommen. Kampfsport und Krafttraining setzen unterschiedliche Reize, das eine kann das andere nicht ersetzen! Wenn du ordentlich englisch kannst, schau dich mal bei Mark Verstegen um: http://www.coreperfo...ledge/workouts/
Er ist prominentester Vertreter des modernen Corepowertrainings und bietet seine Programme sowohl als stand-alone für reine Fitnesssportler an, als auch (und vorallem) für Sportler einer bestimmten Sportart an, die sich darin durch das Krafttraining verbessern wollen, sei es Golf, Tennis, Sprinten oder Fußball (Verstegen hat auch die dt. Nationalelf gecoacht und seine Programme werden heute noch dort verwendet). Die Erkenntnis, dass ergänzendes, intelligent designtes Krafftraining zu JEDEM Leistungssport gehört - und die Leistung JEDEN Sportler verbessern kann, hat sich in Fachkreisen absolut durchgesetzt.

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 24 September 2011 - 13:59 Uhr:

A) Aus meiner kurzen Zeit, beim Taekwondo-Verband von Kwon Jae-Hwa, kann ich sagen, dort nicht. Nach dem Training - das evt. 2 - 3 mal die Woche - war ich derartig fertig, daß ich sogar auf mein Lauftraining verzichtet habe.
Welche Vorschäge oder Erfahrungen habt Ihr?
Also ich habe zu meiner Zeit im Kwon, Jae-Hwa-TKD 8 Einheiten/Woche trainert und noch BWE gemacht... ;)

#3 soto-deshi

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Geschrieben 04 Oktober 2011 - 21:27 Uhr

Hallo lieber Luggage,

ich bedanke mich für Deinen Hinweis - aber vielleicht reden wir auch aneinander vorbei.
Denn was verstehen wir - Du und ich - unter dem Begriff Trainingslehre?

" Leistungssport und Training haben im Sport einen hohen Stellenwert, aber Wettkampfvorbereitung ist nicht das einzige Ziel, das mit Training erreicht werden kann. So hat sich z.B. während der letzten Jahre fast überall im Freizeit - und Breitensport auch der Begriff des Gesundheitstrainings ( Prävention und Rehabilitation) herausgebidet."

Der Trainingsbegriff , siehe auch Leistungskurs Sport -

Mein Trainer - bleiben wir bei diesem Begriff - hat über Traditionelles Taekwondo ungefähr folgendes gesagt:
Durch Gymnastik - Koordination - Kondition -Dehn- Kraft- und Atemübungen in Verbindung mit verschiedenen Techniken wird der komplette Körper ständig gekräftigt und die Beweglichkeit verbessert.

Das Trainingsprogramm,
Kenntnisse der physischen Grenzen in bezug auf das Alter und die allegemeine Gesundheit sind entscheidend bei der Einschätzung der Belastungskomponenten und deren Anwendungsintensität. Ein gegeignetes Trainingsprogramm ist das, welches den Sportler auf Taekwondo oder Karatewettkämpfe vorbereitet.

Nach den Gedanken von Dr. med. M.V. Stricevis , Buch Moderenes Karate ( und T. Okazaki ) werden die Schüler/innen in vier Gruppen eingeteilt. Voraussetzung gute Gesundheit.
Gruppe 1 alle Anfänger unter 15 Jahren
Gruppe 2 alle Anfänger zwischen 15 und 35 Männer bzw. 40 Frauen
Gruppe 3 alle Anfänger Männer über 35 bzw. Frauen über 40
Gruppe 4 umfaßt Persone aller Altersgruppen, die Leistungssportler oder Wettkämpfer sind.
Weiter Ausführungen möchte ich mir sparen, das Kapitel: Untersuchungen zum Karatetraining hat ca. 10 Seiten.

Noch ein weiterer Hinweis für Dich, Karatetraining zur Gesundheitsprävention ab 45 bis ins hohe Alter - ist das sinnvoll oder völliger Unfug?
von Dr., Jutta Lenz, M.A. Psychologin, Sportwissenschaftlerin, www.innovationroutes.com

Mein Gedanke war auf ein anderes Sportprogramm gerichtet, das für Anfänger und auch Senioren, besonders nützlich sein kann.

A) Stretching bedeutet den Körper und seine Muskulatur auszudehnen, ihren Status quo festzustellen und herauszufinden, ob sie ihn verbessern können.
Gibt verschiedene Bücher darüber, gut fand ich Stretching von Chrissie Gallagher- Mundy, Bob Anderson Stretching,

B) Körpertraining nach Pilates
Einfache Techniken für einen kraftvollen, geschmeidigen und gesunden Körper. Buch von Emily Kelly,

Einfache Hinweise und vielleicht auch Erfahrungen, die man mit seinen Übungen gemacht hat.

Noch eine schönen Abend...soto-deshi

#4 soto-deshi

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Geschrieben 04 Oktober 2011 - 21:46 Uhr

Hallo,

noch ein weiterer Hinweis:
Sport ab 50: Das sollten Sie wissen!

www.richtigfitab50.de

soto-deshi

#5 Drax

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Geschrieben 05 Oktober 2011 - 11:50 Uhr

Hallo soto-deshi
Du hast aber bei Deiner Aufzaehlung eine Gruppe vernachlaessigt, naemlich die, die z.B. Taekwon-Do seit Kindesbeinen an trainiert und jetzt mittlerweile "alt" ist (ich zum Beispiel).
Ich trainiere selbstverstaendlich anders wie jemand, der erst spaeter mit dem ueben anfaengt.
Fester Bestandteil meines Traings sind BWEs, also Kraeftigungsuebungen mit dem eigenen Koerpergewicht. Weiterhin nutze ich aber auch Trainingsgeraete wie Gummibaender, Lang- und Kurzhanteln etc.
Als ausgebildeter Fitness- und Gesundheitstrainer habe ich einen grossen Fundus an Uebungen und mir fallen immer wieder neue ein.
Wichtig ist aber immer, das Training an die zu trainierende Person anzupassen
Drax ;)

Bearbeitet von Drax, 05 Oktober 2011 - 11:52 Uhr.

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#6 Luggage

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Geschrieben 07 Oktober 2011 - 11:40 Uhr

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 04 Oktober 2011 - 21:27 Uhr:

Hallo lieber Luggage,

ich bedanke mich für Deinen Hinweis - aber vielleicht reden wir auch aneinander vorbei.
Denn was verstehen wir - Du und ich - unter dem Begriff Trainingslehre?
....
Also, bei aller Liebe... was genau wolltest du mit dem Zitatwust sagen!?

#7 soto-deshi

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Geschrieben 07 Oktober 2011 - 13:54 Uhr

Hallo


zuerst möchte ich mich bei Drax für seine wie immer sachliche und freundliche Antwort bedanken.
Einiges möchte ich - näher erläutern - damit auch die es verstehen - auf deren Schreiben ich nicht mehr antworten werde.

A) Ich beschäftige mich schon einige Zeit mit den ostasiatischen Kampfsportarten. Aus der Geschichte der Kampfkünste kann man erfahren - wenn man es lesen will - daß es dort ein besonderes Verhältnis zwischen Ausbilder und Schüler gibt.( Kempo - die Kunst des Kampfes) Oder auch im Buch von Chuck Norris : Zen-Kampfkunst im täglichen Leben. Wer dies nicht beachtet oder einfach nicht kennt, hat nie bei einem Lehrer eine traditionelle Kampfsportart gelernt.

B) Aber auch im täglichen Leben, sollten dier Regeln der Höflichkeit und des gegenseitigen Respekt, nicht einfach vergessen werden.
Daher möchte ich nicht Schreiben beantworten, indem ich die Regen aus dem Buch : Die etwas intelligentere Art, sich gegen dumme Sprüche zu wehren, anwende.

C) Sportliche Ausbildung, Trainingspläne, usw.,
Wer erwartet, daß ich ellenlange Schreiben aufsetze, damit er nicht selber in Fachliteratur nachlesen muß - den entäuschen ich lieber. Weiterhin werde ich Fachbücher oder Fachbeiträge nennen oder andere Quellen auf die ich mich beziehe.

D) Ein Beispiel:
wenn ich die Pilates-Methode als ein einzigartiges System aus Dehn- und Kräftigungsübungen vorstelle, die ich bei der VHS geübt habe, so kann ich nicht nur aus meiner Erfahrung berichten. Wer sich darüber einen Überblick verschaffen möchte, ist dankbar, wenn er auf ein Buch ( bessere Erklärung ) oder einen Text im Internet zugreifen kann.

E) Sollte ich in meinem Schreiben eine Hinweis oder eine Textstelle vergessen habe, so versuche ich diesen Fehler umgehend zu beheben.
Für das regelmäßige Training ist ein Trainingsplan wichtig. Nur sollte man nie denken, ein Plan könnte allen " Sportlern/innen " gerecht werden. Da Luagge immer auf sein bestimmt gutes Fachwissen im Fach: Sport hinweist, habe ich ihm einige Hinweise für die Ausbildung von verschiedenen Gruppen im Karate gegeben. Dazu auch das entsprechende Nachschlagewerk genannt ,mit der er sich beschäftigen kann.

Da in meinem Text auch der Seniorensport angsprochen wurde, verweise ich auf :
den Aufsatz:" Leistungssport ist kein Gesundheitssport " von dem Sportmediziner Prof. Wilhelm Bloch,, den Link füge ich bei.
www.richtigfitab5o.de

Noch einen schönen Tag...soto-deshi :32:

Bearbeitet von soto-deshi, 07 Oktober 2011 - 14:07 Uhr.


#8 Luggage

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Geschrieben 07 Oktober 2011 - 15:10 Uhr

Ok, da Texte nicht verständlicher werden, wenn man über den Gesprächspartner nur noch in der dritten Person spricht: Kann mir jemand erklären was soto-deshi sagen will? Oo

#9 Drax

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Geschrieben 07 Oktober 2011 - 18:53 Uhr

Hallo Luggage
Ich denke, soto-deshi und Du seid gar nicht so weit voneinander entfernt.
Allerdings sprecht Ihr in unterschiedlichen Sprachen.
Als Aussenstehender ist dies manchmal amuesant, manchmal aber auch ermuedend. Denn eigentlich seid Ihr nah beieinander, koennt aber scheinbar nicht zusammenkommen.
Vielleicht sehen wir uns ja mal beim naechsten KKF-Treffen und koenne dann einiges klaeren.
In diesem Sinn "Live and let die"

;) Drax
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#10 Luggage

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Geschrieben 08 Oktober 2011 - 10:57 Uhr

Das traurige ist: Ich will nicht provozieren oder sonst was, ich kapiers einfach nicht, was er schreibt! Will er wissen, was man ab 50+ noch dazu trainieren soll? Was will er mit den Pilateshinweisen? Ich verstehs einfach nicht...

#11 soto-deshi

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Geschrieben 10 Oktober 2011 - 13:55 Uhr

Hallo Luggage,

danke für Deine Antwort

Das traurige ist: Ich will nicht provozieren oder sonst was, ich kapiers einfach nicht, was er schreibt! Will er wissen, was man ab 50+ noch dazu trainieren soll? Was will er mit den Pilateshinweisen? Ich verstehs einfach nicht...

Meine Antworten bezogen sich auf Deinen Hinweis zum Trainingsplan.
Im Buch von T. Okazaki und Dr. med M.v. Stricevic, " Modernes Karate " werden Trainingsprogramme für verschiedene Gruppen aufgestellt, da Kenntnisse der physischen Grenzen in bezug auf das Alter und die allgemeine Gesundheit entscheidend sind bei der Einschätzung der Belastungskomponten und deren Anwendungsintensität.

Bei der Gruppe 3 , verweist Dr. M.V. Stricevic darauf, : Es müssen spezielle Vorsichtmaßnahmen für die männlichen Anfänger dieser Gruppe getroffen werden. Wie Statistiken verdeutlichen bestehen bei Männern dieser Anfängergruppe eine Anfälligkeit für Herzerkrankungen.

Da Du Dich sehr für Fachartikel interssierst, habe ich noch den Artikel:
Karatetraining zur Gesundheitsprävention ab 45 bis ins hohe Alter - ist das sinnvoll oder völliger Unfug? , beigefügt.
Link www.innovationroutes.com Dr. Jutta Lenz, Psychologin, Sportwissenschaftlerin


Der Hinweis auf www.richtigfitab5o.de war nicht für Dich gedacht.
Der Aufsatz dort beschäftigt sich mit dem Theam: Sport und Bewegung verhindern nicht den natürlichen Alterungsprozess. Aber sie können ihn deutlich verlangsamen.

Pilates, ich denke Dir ist dieses Training bekannt, wenn nicht, zu Erläuterung ein Link
www.gesundheitpro.de / mit Pilates -immer -gut -form- Pilates

Wenn Dir einiges an meinem Schreiben unklar ist, so stelle mir doch die entsprechende Frage, in einem privaten Schreiben. Ich werde mich bemühen, Dir dann zu erläutern wie ich es mir vorstelle.



Noch viele Grüße nach Mannheim in der Hoffung, wir führen ab jetzt - beide - ein sachliches und positves Gespräch.

soto-deshi

Bearbeitet von soto-deshi, 10 Oktober 2011 - 13:59 Uhr.