Hello again,
vergangene Woche habe ich nun zwei Probetrainings in Krav Maga Defcon mitgemacht und schon einiges dazugelernt.
Ein großer Bestandteil ist offenbar die körperliche Fitness, was m.E. ab einem gewissen Trainingsstand potenzielle Angreifer bereits abschreckt. Selbst Betrunkene überlegen sich zweimal, ob sie einen 100kg-Schrank angreifen. Zugegeben: vermutlich geht auch das zweite Nachdenken daneben... aber immerhin :-)
Die Techniken, die ich bisher gesehen bzw. teils auch schon kennengelernt habe, sind wirklich auf Straßenkampf ausgelegt. Und genau das ist es, was bei der Eskalation im Rettungsdienst durchaus brauchbar ist. Sicherlich werde ich auch im KM noch sanftere Techniken lernen, in verbaler Deeskalation sind wir durchaus geübt. Was mach ich aber, wenn mir einer wirklich ans Fell will? --> Krav Maga bringt mir das bei.
Hartes, körperliches Training, Stresssituationen und auch mal sehen, wie es eigentlich ist einzustecken, bereitet vermutlich gut auf das vor, was dem Rettungsdienst in einigen Situationen begegnen kann. Perplex sein, nur weil man eine kräftige Ohrfeige bekommen hat, nutzt nichts. Wie gesagt... wir sind nicht im Dojo, Notfallsituationen sind dynamisch und oftmals nicht berechenbar.
Schön finde ich auch: wer wegen Gewaltdelikten vorbestraft ist oder charakterlich ungeeignet scheint, wird nicht ausgebildet :-)
Liebe Mitretter, ich möchte euch gerne Krav Maga Defcon empfehlen. Allein der körperliche Drill bringt sicherlich sehr viel.
Lieben Grüß
d.S.
Selbstverteidigung im Rettungsdienst
Erstellt von Kusarigama Shogei, Okt 17 2011 12:44 Uhr
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