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Umso grösser die Organisation umso mehr leidet die Qualität?


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#21 WT-Herb

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Geschrieben 26 November 2011 - 02:19 Uhr

Hallo Leute,

ich stehe in Bezug zu diesem Thema auf dem Standpunkt, daß die Organisation nur ein Faktor ist, der die Ramenbedingungen vorgibt. Was aber die Qualität des Trainings betrifft, ist das doch etwas, was die jeweilige Schule bestimmt. Hier wurde schon der Versuch gemacht, den Begriff Qualität zu qualifizieren. Das hat natürlich sehr viel mit den Ansprüchen zu tun. Wer das Eine will, findet halt dort seine Qualität, wer etwas Anderes Will findet seine Qualität wo anders. Qualität ist also relativ.

Wie schon Brille schrieb, mißt sich die Qualität auch am Publikum. Nun mag die Zielgruppe mal breiter, mal enger gefaßt zu sein. Dabei kann man ganz klar feststellen, daß in einer breit gefaßten Zielgruppe Qualität schwieriger zu erreichen ist, als in einer sehr eng gefaßten Zielgruppe. Hat man eine homogene Interessentenstruktur, ist diese mit dieser einen Ausrichtung leicht zufriedenzustellen.

Es gibt aber auch einen ganz anderen Aspekt, der mitunter übersehen wird. Je größer eine Orga ist, die zudem breit aufgestellt sich an ein breites Publikum richtet, desto mehr kann sie ihr Klientel separieren und spezfisch ihrer Interessen ausbilden. Einerseits dadurch, daß sich Schüler an Schulen mit speziellen Schwerpunkten wenden, oder daß Schulen intern separieren. So verfügte beispielsweise die damalige Schule in Heidelberg in der Lenaustraße über eine spezielle Kampfklasse, die von entsprechend fähigen Kämpfern ausgebildet wurden.

Gut, dazu muß eine Schule auch erst einmal die notwendige Größe erreichen. Andererseits ist eine derartige „Spaltung“ innerhalb einer Schule auch nicht so ganz konflicktfrei. Schließlich werden solche Sektionen auch von den Mitgliedern wertend empfunden. Wer drin ist, ist schon aus Grund der Teilhabe der „Bessere“. Was faktisch aber Unsinn ist, da auch hier der Maßstab der Qualität nicht frei von der Zielsetzung ist.

Betrachtet man solche Zerspitterungen eines Stils in Kampfklasse, Motion-Kasse, Philisophie-Klasse oder Kinder-SV etc... dann wird man dem Stil nicht mehr gerecht, der für alle in gleicher Weise gültig sein muß. Der Stil als solches ist ja nicht separationsfähig. Man kann Wing Tsun nicht als reinen, puren Kampfstil ansehen und zugleich ihn als reinen Motion-Stil zur Entspannung. Das geht deswegen nicht, weil der Stil damit den Wert seiner Prinzipien verlöre. Man kann das nur tun, indem man vom Stil, abweichend vom Kerngedanken, dessen Inhalte zu anderen Zwecken nutzt. Man kann die Formen im Motion-System verwenden, aber dort nicht, um damit die Bewegung für den Kampf zu konditionieren, sondern, um über die Bewegungen sich zu entspannen oder fit zu halten. Das Interesse an Kampf nimmt in dieser Umgebung dann natürlich sofort ab.

Wing Tsun-Schulleiter befinden sich hierin möglicherweise einem Spagat ausgesetzt, die unterschiedlichen Bedürfnisse auf einen Nenner zu bringen. Manche Schulen bringen das gut zusammen, andere entscheiden sich für einen Schwerpunkt und jene, die nur den Kampf wollen, verengen ihren Interessenten-Kreis.

Damit verbunden ist die öffentliche Wahrnehmung. Ein Verband, der aus 200 Leuten besteht, von denen 20 Leute harte Kämpfer sind, wird in der Wahrnehmung als harte Truppe angesehen. Die gleichen 20 Jungs im Haufen aus 1000 Leuten sind immer noch harte Jungs, nur fallen die anderen nun deutlicher ins Auge. Eine auf das Interesse der 20 Jungs hin separierte Gruppe würde möglicherweise tatsächlich nur diese 20 Leutz beinhalten, dann aber schnell an finanzielle Grenzen stoßen, die auch diesen 20 Leuten zum Nachteil sind. Bedienen aber 1000 Leute die Schule, dann gibt es auch für diese 20 Jungs bessere Bedingungen. Nur fällt die Schule trotzdem nicht als besser ins Gewicht - der Durchschnitt ist weniger gut, als die dennoch besseren Guten.

Ich kenne keinen Schulleiter, dem das wurscht ist, aber viele Schulen, die im Interessenfeld des Schulleiters separiert sind. Und diese sind - nach ihren Ansprüchen - auch zugleich gut ... halt nur: Für wen? Eben, für das angesprochene Klientel.

Um auf den Verband zurückzukommen: Die Rahmenbedingungen sind für alle Schulen die gleichen. Insofern drängt auch der Verband in eine gewisse Richtung des Vergand-Interesse. Das ist soweit auch in Ordnung, da der Verband ja sein Interesse autark definiert und keine Zustimmung der Schulen benötigt. Und es funktioniert ja auch recht gut. Aber zu Zeiten von Paradigmenwechseln kann man deutlich feststellen, daß auch ganze Schulen sich verabschieden - dafür sich andere Schulen etablieren. Dies wäre besonders dann sogar tragisch, wenn der Paradigmenwechsel gar nicht globale Auswirkungen hat, aber von einzelnen Schulen nicht nachvollziehbar ist, in deren Vektor es sich gar nicht auswirkt. Würde beispielsweise der Paradigmenwechsel darin bestehen, in einer SV-Situation keinen Iras einzunehmen (warum auch immer), dann hätte das Auswirkungen in allen Sektionen, die sich mit SV befassen, nicht aber in Sektionen, die das System als Motion-System, vielleicht zur Meditation verwenden.

Der Verband muß eine Veränderung durchsetzten. Und genau damit wird er auf der einen Seite Personen verlieren, auf der anderen Seite aber Personen gewinnen. In Aussagen zur Qualität werden beide Gruppen das anders werten.

„Früher war alles besser“.... Nein, anders, nicht besser. Der Mensch verfügt aber über ein Gehirn, das Erinnerungen an vergangenes Gutes sich besser merkt, als vergangenes Schlechtes. Es liegt auf der Hand, daß unter diesen Umständen die Erinnerung an „Früher“ sich leichter an das Bessere erinnert, als an das Schwierige. Wenn ich mich daran erinnere, wie toll unsere Gemeinschaft in der ersten Schule von K.R. Kernspecht war, und wie schnell wir uns darin entwickelt haben, dann ist das halt nur die eine Seite der Medaille, die andere aber ist die, wie begrenzt wir zugleich waren in unseren Möglichkeiten, das System anzuwenden. Ist die Erinnerung an die gute alte Zeit mit einer kleinen Schule verknüpft, dann fallt auch eine entsprechende Bewertung über diese Schule aus. Selbst dann, wenn die heutige Schule viel mehr Möglichkeiten hat.

Man kann übrigens hinschauen, wo man will. Mit der Zeit reflektieren die Leute über ihre Verbände fast immer im Aktuellen negativer, als im Vergangenen. Das hängt eben auch daran, daß Verbände früher kleiner waren und damit einheitlicher, wie auch daran, daß in der Erinnerung es früher „immer“ besser war.


Gruß, WT-Herb

Bearbeitet von WT-Herb, 26 November 2011 - 02:34 Uhr.

Lernen ist die Kunst der Kommunikation

#22 Hop Sing

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Geschrieben 28 November 2011 - 11:56 Uhr

Wenn nicht der Verband und dessen Größe das Kriterium für die Qualität sind, sondern die jeweilig vor Ort Lehrenden und fortgeschrittenen Lernenden, dann sollte man selbst doch mal überlegen, was man zur Qualität beitragen kann.

Und was man ggf. ändern muß, damit ein Level gehalten oder gehoben wird.
Kann/ darf ein Einzelkämpfer überhaupt so sozial denken?
Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist. Der aber, der, so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.
Lucius Annaeus Seneca 0004(v.Chr.) - 0065 (n.Chr.)

Nimm das an, was nützlich ist...Lass das weg, was unnütz ist...Füge das hinzu, was dein Eigenes ist...
(Bruce Lee)

#23 Terao

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Geschrieben 28 November 2011 - 12:07 Uhr

Zitat

Wenn nicht der Verband und dessen Größe das Kriterium für die Qualität sind, sondern die jeweilig vor Ort Lehrenden und fortgeschrittenen Lernenden, dann sollte man selbst doch mal überlegen, was man zur Qualität beitragen kann.

Und was man ggf. ändern muß, damit ein Level gehalten oder gehoben wird.
Kann/ darf ein Einzelkämpfer überhaupt so sozial denken?
Klar, anfangen muss man bei sich und seinen Leuten im Verein. Gar so losgekoppelt ist man aber halt auch nicht: Es ist ja die "öffentliche" Wahrnehmung* einer KK (die von allen im Verband, besonders den Lautstarken, geprägt wird), die die Erwartungen formt, mit denen Leute bei Dir im Verein anfangen. Und Du musst die dann erfüllen, oder Du riskierst, dass sie wieder gehen (auch wenn es, sicherlich, auch Fälle gibt, in denen Leute nach ein wenig Eingewöhnungszeit eigentlich ganz froh sind, dass ihre Erwartungen "enttäuscht" wurden, hören die meisten doch ganz gerne das, was sie ohnehin schon dachten).





*öffentlich meint hier die für uns relevante Öffentlichkeit, also Leute, die sich für KKs interessieren, sich vorab ein wenig informieren (heute wohl meist im Internet) und zumindest mit dem Gedanken spielen, eine anzufangen.

Bearbeitet von Terao, 28 November 2011 - 12:17 Uhr.


#24 timosend

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Geschrieben 29 November 2011 - 01:10 Uhr

Nach der Theorie, dass an der Größe der Organisation auch deren Qualität hängt, müsste Deutschland bei der Fußball-EM in der Vorunde ausscheiden.

#25 TheCrane

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Geschrieben 01 Dezember 2011 - 18:37 Uhr

Die Qualität im Fussball liegt wohl auch daran,dass eine Wettkampfkultur existiert.

#26 woddendummy

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Geschrieben 01 Dezember 2011 - 19:49 Uhr

Hi,

ich war ja doch einige Jahre in der EWTO und Kernspecht hat mal gesagt, dass bis eine Neuerung / Änderung überall angekommen ist 2- 3 Jahre vergehen.
Nicht zu vergessen die Schulleiter, die seit Jahren keinen Untericht mehr nehmen, zu keinen Lehrgängen gehen und einfach vor sich hinwurschteln. Ich habe nie mitgekommen, daß so jemand mal einen Rüffel bekommen hat. Solange die Gelder bezahlt werden ist alles o.k..

Und zur Qualitätssicherung hier noch eine Veröffentlichung der Schulen Edel:


Aus gegebenem Anlass - Wing Tsun Gruppe Rodalben
Da ich in letzter Zeit mehrfach auf den Ausschluss der WT Gruppe Rodalben angesprochen wurde, möchte ich mich hiermit dazu äußern:

Meine Trainingskollegen und ich haben uns schon seit Jahren gefragt, was mit dem Gruppenleiter aus Rodalben los ist. Er war in den letzten Jahren weder auf unseren internen Fortbildungsseminaren, auf keinen Prüfungsterminen für seine Schüler, noch auf Festen und Feiern. Und das lag nicht etwa daran, dass Sifu F. nicht eingeladen oder unerwünscht gewesen wäre. Er erschien einfach nicht.
Als Sifu Edel - nachdem er sich wunderte, dass so gut wie keine Schüler aus Rodalben auf den Prüfungsseminaren erschienen - im Jahre 2010 ein Seminar direkt in der Gruppe Rodalben durchführte, waren hier bis auf zwei Schüler der Gruppe Rodalben, nur Schüler aus Pirmasens und Bexbach anwesend. Es wurde damals von Sifu F. behauptet, dass er vergessen hatte, den Termin bekannt zu geben.

Auch zur 50. Geburtstagsfeier unseres Si-Fu, ist er, trotz mehrfacher Einladung nicht erschienen.

Um so mehr verwunderte es mich, dass Schüler aus der Gruppe Rodalben später berichteten, dass durch Sifu F. gegenüber seinen Schülern behauptete wurde, dass die Gruppe unerwünscht wäre und sich niemand um sie kümmere.

Dies ist schlichtweg die Unwahrheit.

Vielmehr ist richtig, dass Sifu F. sich nicht um Kontakt zu den anderen Kollegen oder dem eigentlichen Schulleiter, Sifu Edel, bemühte. Ebensowenig wie um seine eigene Fortbildung bei Sifu Edel. Zusätzlich hat er den Kontakt von Schülern der Gruppe Rodalben zu Sifu Edel behindert. Später wurde bekannt, dass die Schüler aus Rodalben in den letzten Jahren nicht über die Prüfungsseminare unterrichtet wurden.

Desweiteren ist im Laufe der Jahre aufgefallen, dass in der Gruppe Rodalben zwei Frauen Kinderunterricht anbieten, die keinerlei Unterrichtsqualifikation oder Trainerscheine unseres Dachverbandes besitzen. Diese Frauen sind seit 2007 aus unserem Schulverbund ausgeschieden und wir mussten feststellen, dass sie eine Kindergruppe eröffneten und selbst an Schulen Gewaltpräventionskurse angeboten haben. Uns wurde dies damals vom Jugendsachbearbeiter der Polizei Pirmasens mitgeteilt, mit dem wir schon seit Jahren in Sachen Gewaltprävention zusammenarbeiten. Auch haben einige Mütter bei mir angerufen und haben nachgefragt, ob das Programm, welches in Rodalben angeboten wird, das Selbe sei, welches wir in unseren Kursen anbieten. Denn genau dies wurde in Rodalben immer wieder behauptet.
Um das jetzt noch mal in aller Deutlichkeit klar zu stellen, wir distanzieren uns von diesen beiden "Trainerinnen". Das Konzept, welches von der Gruppe Rodalben angeboten wird, entspricht nicht im Geringsten unserem Konzept und unserer Philosophie. Wir heißen es nicht gut, dass ungeschulte Menschen mit Kindern zusammen arbeiten. Wenn Kindern, die vielleicht schon traumatisiert sind, in solch einem Kurs an geschehende Ereignisse erinnert werden, dann kann dies schwerwiegende Folgen haben. Unabgesehen davon, dass bei Verletzungen oder Schäden keine Versicherung haftet, wenn kein qualifizierter Trainer oder Ausbilder den Unterricht geleitet hat.

Im Juni 2011, kamen zwei Schüler und eine weitere Person auf mich zu und fragten mich, ob die Dinge in Rodalben seine Richtigkeit haben.
Sie schilderten mir folgendes:
Obwohl Sifu Edel die Verantwortung und die Kosten der Gruppe Rodalben trug (Raumiete), wurden von Sifu F. eigene Verträge mit den Schülern geschlossen und er wirtschaftete in die eigene Tasche. Auch sollen mehrere Personen dort als Ausbilder eingesetzt worden sein, die keine Trainerscheine vom Dachverband besitzen oder die bereits wegen groben Fehlverhaltens aus dem Verband und dem Schulverbund Edel ausgeschlossen wurden.

Auch wurde von Schülern der Gruppe Rodalben, wenn sie Ausbilder oder Schüler aus der Schule Pirmasens getroffen haben, erzählt, dass ich im Laufe der Jahre immer wieder die Gruppe Rodalben und Sifu F. versuchte zu verunglimpfen und ihnen nicht wohl gesonnen sei.

Und dazu muss ich mich, da dies mehrfach aufgetreten ist, jetzt auch in aller Deutlichkeit äußern:
Ich habe weder über Jan F. noch über die Gruppenmitglieder aus Rodalben schlecht geredet!
Einzig fehlt mir jegliches Verständnis dafür, dass man solch ein unehrenhaftes Verhalten an den Tag legt. Und letztendlich war es dieses Verhalten das zu dem Ausschluss aus dem Dachverband und dem Schulverbund Edel geführt hat.

Und zum Schluss noch eine Anmerkung:
Es gibt in Deutschland keine übergeordnete Stelle, die Kampfkunstschulen auf Richtigkeit überprüft. Leider gibt es sehr viele Scharlatane, die immer wieder behaupten, das "wahre" WingTsun (oder wie Andere es schreiben: Wing Chun, Ving Tsun, Ving Chun, etc.) zu unterrichten. Nachweislich ist es aber so, dass alle Vertreter dieser Stile ihre Ausbildung in der EWTO (Europäischen Wing Tsun Organisation) unter Si-Gung Kernspecht abgebrochen und sich selber "gekrönt" haben.




Sifu Moreno Barison


Es funktioniert also schon im kleinen nicht mit der Qualitätssicherung, wenn der Schulleiter seit Jahren an keinen Schulungen und Trainings teilnimmt, Sachen unterrichtet, die er nicht darf/soll, falsche Verträge mit seinen Schülern macht, Leute ohne Ausbíldung als Trainer einsetzt und Sifu Edel ihn doch machen läßt, solange das Geld stimmt.

Und als Krönung des Ganzen kommt zum 'Schluß noch der Teil, dass man nur bei Ihnen (die solche Schulleiter machen lassen!!!) richtiges Wing Tsun / Wing Chun / Ving Tsun / Ving Chun lernen kann und alle anderen Scharlatane sind!!!!

Das Schreiben wiederspricht sich damit selbst, ist eine Unverschämtheit für jeden der woanders gelernt hat und zeigt wie die Qualitätssicherung nicht sein sollte

#27 rauchbombe

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Geschrieben 01 Dezember 2011 - 23:09 Uhr

War das jezt nötig,das für ein Fallbeispiel"Interna"herhalten musste?
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#28 Lindener

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Geschrieben 02 Dezember 2011 - 09:50 Uhr

Beitrag anzeigenrauchbombe sagte am 01 Dezember 2011 - 23:09 Uhr:

War das jezt nötig,das für ein Fallbeispiel"Interna"herhalten musste?
Hmm, ich lasse woodendummys Text so stehen, weil er ja von den verantwortlichen Stellen selber veröffentlicht wurde und damit kann man ihn meines Erachtens auch posten.
Ob es nun ein gutes Beispiel für oder gegen Qualitätssicherung ist, steht auf einem anderen Blatt.
Schreib nicht alles, was du weisst,
glaub nicht alles, was du liest
und lächle über den Rest!

#29 Den

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Geschrieben 02 Dezember 2011 - 13:04 Uhr

Hmm... nur mit der schieren Größe der Organisationen hat das nichts zu tun...

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Der DFB vs. Liechtensteiner vs. niederländischem Fußballverband ist mir auch als erstes eingefallen, als der Thread eröffnet wurde... weil meines Erachtens dieser Thread klar Richtung EWTO zielte (ist halt der einzige wirklich große Verband im Dingsbums) und es neben einigen 'mittelgroßen' Verbänden vor allem jede Menge Kleinklein gibt. Aber dieser Vergleich hinkt natürlich -> Fußball ist Wettkampfsport mit einer dort stattfindenden Auslese. Außerdem ist die Größe dieser Verbände völlig anderen Umständen geschuldet als die Größe diverser KK-Orgas, die FußballVerbände sind zudem den gleichen Dachorganisationen angehörig... und ... wie der durchschnittliche Liechtensteiner Fußballspieler vs. dem durchschnittlichen DFB Spieler abschneidet, lässt sich kaum sagen.. es gibt diesen Durchschnittsspieler ja nicht einmal. (Einfach die Quersumme vom Weltstar bis Altherren-Hobbykicker zu nehmen wird der Sache nicht gerecht).

------

Meiner Ansicht hat brille alles Wesentliche zum Thema geschrieben... für mich bleibt nur eine Frage zu klären: Wie definiert Ihr Qualität? Für Euch selbst als 'Spieler'! (und da gibt es durchaus verschiedene vertretbare Ansätze - im Sinne der 'Spielenden' abhängig von deren Zwecken/Zielen... die eben nicht identisch sind und in ihrer Verschiedenheit auch keinen Durchschnitt bilden)

Bearbeitet von Den, 02 Dezember 2011 - 13:10 Uhr.

Augen auf!

#30 Kohei

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Geschrieben 11 Dezember 2011 - 23:37 Uhr

Beitrag anzeigenbrille sagte am 25 November 2011 - 09:13 Uhr:


Zitat

Warum müssen Prüfungen eigentlich immer mit Lehrgängen zusammenhängen ? ^^ (Zumindest in manchen *ing *ung Schreibweisen)
Also das habe ich auch im Aikido und Jiu Juitsu nicht anders erlebt.
Prüfungen fanden meist am Wochenende EXTRA statt. Fast immer verknüpft mit irgendeinem Extrathema, sodass die Prüflinge, die gerade nicht getestet wurden etwas zu tun hatten und auch Nichtprüflinge kommen.
Beim WT hat man natürlich sehr viel mehr Möglichkeiten, da einfach das Angebot größer ist. Da ist fast jedes Wochenende irgendwo in Deutschland, sogar Europaweit, ein Lehrgang (verschiedene Themen, verschiedene Trainer, die man vielleicht immer schon mal sehen wollte), meist mit der Möglichkeit Prüfungen ablegen zu können.
Das war beim Jiu Juitsu und Aikido, Damals jedenfalls, doch eher selten der Fall.

Ok, ich kenns aus dem was ich mit Graduierungssystem gemacht habe (Aikido war auch dabei) das es eben heißt am xy ist Prüfung (ein "Neutraler" kam auch noch angefahren) und das ganze wurde dann eben "kurz" mal im heimischen Dojo durchgezogen.

#31 Terao

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Geschrieben 14 Dezember 2011 - 09:39 Uhr

Nebenbei: Was ist überhaupt eine "große" Organisation? Laut einem anderen Forum gibt es gerade mal 50.000 EWTOler in Europa. Verglichen mit den Judo-, Karate- oder Taekwondoverbänden ist das wohl immer noch eher überschaubar.

#32 Terao

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Geschrieben 14 Dezember 2011 - 10:00 Uhr

ps. zum Vergleich: Der japanische Kendoverband umfasst ca. 5 Millionen (also hundertmal so viele, wie es EWTOler in ganz Europa gibt!) japanische Kendoka. Klar, das Niveau wird da sicherlich auch schwanken. Ist aber zweifellos vielerorts sehr hoch. An der Größe allein kann`s also nicht liegen.