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TV-Tip: 13. 12. 2011, BR 23:30 Uhr: Kick in Iran


99 Antworten in diesem Thema

#1 Volker

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Geschrieben 13 Dezember 2011 - 15:19 Uhr

Doku über das Frauen-TKD im Iran.

v.

#2 weltraumkarate

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Geschrieben 17 Dezember 2011 - 00:05 Uhr

Also ich habe leider den Film nicht gesehen, würde es aber gerne auch ma lmir anschauen, falls jemand weiß was da lief. Aber auf Youtube lief ein Film mal darüber.



Und über Frauen die Karate im Iran machen



Ich finde das bemerkenswert, das sollte gefördert werden!

#3 weltraumkarate

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Geschrieben 17 Dezember 2011 - 00:15 Uhr

Und für weitere Interessierte hier noch ein anderes Youtubevideo.



#4 weltraumkarate

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Geschrieben 17 Dezember 2011 - 00:21 Uhr

So da bin ich mal gespannt was ihr so dazu meint.

#5 Rio

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Geschrieben 17 Dezember 2011 - 21:37 Uhr

Beitrag anzeigenweltraumkarate sagte am 17 Dezember 2011 - 00:21 Uhr:

So da bin ich mal gespannt was ihr so dazu meint.

... also mir gefallen die Mädels ...
was mir aber am besten gefallen hat, das war der letzte Satz im dritten Video ;)
Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)

übrigens: ich bearbeite meine Beiträge grundsätzlich solange das möglich ist ...

#6 soto-deshi

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 18:27 Uhr

Hallo liebe weltraumkarate,

was mir sofort aufgefallen ist - wo sind Teile des anderen Geschlechts? Im ganzen Film - nur Frauen mit Kopftuch - ist keine Abwertung !!

Im Ursprungsland des Taekwondo - in Korea - trainieren frau und mann - wie in Deutschland auch gemeinsam. Jeder hat die gleiche Ausrüstung, Taekwondo- Anzug, evt. Brustschutz und Unterleibsschutz - Kopfschutz,( im Wettkampf natürlich frau gegen frau und mann gegen mann)
aber es gibt keine künstliche Trennung der Geschlechter.
Woher haben die Frauen im Iran ihre Kenntnisse des Taekwondo - mir ist keine " Großmeisterin oder Meisterin " des Taekwondo bekannt, die Taekwondo im Ausland unterrichtet.

Wir wollen und haben in Deutschland die Gleichberechtigung. Artikel 3 Die Grundrechte, 2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
Daher stehe ich dieser künstlichen Trennung negativ gegenüber. Wie sollen die verschiedenen Geschlechter einander verstehen lernen - wenn sie vor einer amtlichen Verbindung -getrennt voneinander sind?

Die Bemerkung Iran ist ein arabisches Land mit anderen geschellschaftlichen Regeln - stimmt. Aber sind wir nicht froh in einem Land zu leben, wo andere Gesetze gelten?

Welche Anmerkungen zu diesem Thema hattest Du erwartet - weltraumkrate,
und dann noch die Frage warum?

Vielleicht gibst Du mir einige erläuternde Worte.

Danke ... soto-desh
:50:

#7 rauchbombe

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 18:56 Uhr

Ist doch nicht dein ernst?
Aufstehen und meinen Weg gehen

#8 Volker

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 19:54 Uhr

Da ich das "Thema" angezettelt habe, ohne die Doku vorher gekannt zu haben:

Es ist eine sehr vielschichtige Dokumentation, aber ich glaube nach dem Ansehen, sie gehört nicht in dieses Forum.

Weshalb?

Weil die Autorin / Regisseurin es versteht, die "Politisierung" des Sportes subtil bloßzustellen.

Von daher: Man kann den Fred gerne schließen.

v.

#9 weltraumkarate

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 20:21 Uhr

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 18 Dezember 2011 - 18:27 Uhr:

Hallo liebe weltraumkarate,

was mir sofort aufgefallen ist - wo sind Teile des anderen Geschlechts? Im ganzen Film - nur Frauen mit Kopftuch - ist keine Abwertung !!

Im Ursprungsland des Taekwondo - in Korea - trainieren frau und mann - wie in Deutschland auch gemeinsam. Jeder hat die gleiche Ausrüstung, Taekwondo- Anzug, evt. Brustschutz und Unterleibsschutz - Kopfschutz,( im Wettkampf natürlich frau gegen frau und mann gegen mann)
aber es gibt keine künstliche Trennung der Geschlechter.
Woher haben die Frauen im Iran ihre Kenntnisse des Taekwondo - mir ist keine " Großmeisterin oder Meisterin " des Taekwondo bekannt, die Taekwondo im Ausland unterrichtet.

Wir wollen und haben in Deutschland die Gleichberechtigung. Artikel 3 Die Grundrechte, 2) Männer und Frauen sind gleichberechtigt. Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin.
Daher stehe ich dieser künstlichen Trennung negativ gegenüber. Wie sollen die verschiedenen Geschlechter einander verstehen lernen - wenn sie vor einer amtlichen Verbindung -getrennt voneinander sind?

Die Bemerkung Iran ist ein arabisches Land mit anderen geschellschaftlichen Regeln - stimmt. Aber sind wir nicht froh in einem Land zu leben, wo andere Gesetze gelten?

Welche Anmerkungen zu diesem Thema hattest Du erwartet - weltraumkrate,
und dann noch die Frage warum?

Vielleicht gibst Du mir einige erläuternde Worte.

Danke ... soto-desh
:50:

Hallo soto deshi,

1- Der Beitrag wurde von Volker reingebracht, nicht von mir! Kannst ihn ja Fragen warum er hier im Forum darauf hingewiesen hat.
2- Iran ist kein arabisches sondern ein persisches Land, Grundkenntsniss Erdkunde.
3- In Wettkämpfen kämpfen Frauen auch nur gegen Frauen und Männer gegen Männer, schreibst du ja selber, warum gibt es da denn eine Geschlechtertrennung?
4- Ich sehe da keine Ungleichberechtigung wenn Frauen mit Frauen trainieren, wo ist da dein Problem?
5- Ich sehe das eher unproblematisch und keinesfalls gegen die Gesetze wenn Frauen nur mit Frauen trainieren, da kann man sich doch auch eher messen an den Kräften des Gegners, ansonsten ist es doch eher eine Ungleichberechtigung wenn ich gegen einen Mann kämpfe gegen den ich eigentlich fast schon keine Chance hätte wenn er sich mir gegenüber nicht gütlich zeigt.
6- Ausserdem finde ich es schon bisschen kindisch gleich mit Gestzen anzukommen.
7- Was ist denn da gegen das Gesetz wenn Frauen untereinander eine Kampfkunst erlernen.
8- Egal aus welchem Land die Kampfkunst kommt, sie wird in jedem Land den Gegebenheiten angepasst. Das ist auch kein Pronblem, solange die Menschen den Ehrgeiz haben dieses zu erlernen und auszuüben, sehe ich da auch kein Problem.
9- Ausserdem wurden die ganzen Kampfkünste damals gar nicht erst von Frauen trainiert geschweige denn ausgeübt, da auch in Asien ein Männerpatriarchales System geherrscht hat. Darum wurde es so gesehen heute auch umgeändert und Frauen trainieren und lernen und lehren heute auch Kampfkünste, ob nun mit oder ohne Männer ist doch wurscht, Hauptsache es macht allen Spaß und sie lernen was.
10- Ich habe eigentich gar nichts erwartet, habe nur auf Volkers Hinweis geantwortet und war doch schon Neugierig wie ihr das hier im Forum seht, dass eben auch Frauen unter schweren Umständen doch sich die Mühe geben und versuchen trotz Hindernissen sich ihre Rechte zu erringen.
11- Ich finde es auf jeden Fall vorbildhaft und mutig wenn Frauen sich in Männerdomänen behaupten und dazu stehen.
12- Und eine Antwort bin ich weder dir noch jemand anderem schuldig ;)

Bearbeitet von weltraumkarate, 18 Dezember 2011 - 20:24 Uhr.


#10 weltraumkarate

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 20:25 Uhr

Beitrag anzeigenVolker sagte am 18 Dezember 2011 - 19:54 Uhr:

Da ich das "Thema" angezettelt habe, ohne die Doku vorher gekannt zu haben:

Es ist eine sehr vielschichtige Dokumentation, aber ich glaube nach dem Ansehen, sie gehört nicht in dieses Forum.

Weshalb?

Weil die Autorin / Regisseurin es versteht, die "Politisierung" des Sportes subtil bloßzustellen.

Von daher: Man kann den Fred gerne schließen.

v.

Volker, ich finde es wäre kein Problem das man sich sowas anschaut und ich sehe da auch keine Politisierung, man kann alles positiv oder negativ betrachten. Wenn man es negativ betrachtet wie Soto-deshi hat man Probleme mit sowas, wenn man es positiv betrachtet sieht man die Frauenbewegung und den Mut der Frauen. Ich finde dass man wissen sollte wie Menschen in anderen Ländern und Kulturen mit Kampfkünsten umgehen und damit leben. Das erweitert doch nur unseren Horizont. Was neues zu lernen und eine andere Entwicklung zu sehen die man nicht kennt muss nicht unbedingt negativ sein.

Bearbeitet von weltraumkarate, 18 Dezember 2011 - 20:31 Uhr.


#11 Rio

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 21:36 Uhr

Beitrag anzeigenweltraumkarate sagte am 18 Dezember 2011 - 20:25 Uhr:

... wenn man es ... betrachtet sieht man ... den Mut der Frauen. Ich finde dass man wissen sollte wie Menschen in anderen Ländern und Kulturen mit Kampfkünsten umgehen und damit leben. ...

... ja das finde ich auch;
ich habe mich jedenfalls darüber gefreut, einmal sehen zu können, wie diese Frauen das für sich gelöst haben,
auch wenn ich mich auf Grund meiner Sozialisation sicher nicht in diese Strukturen einfügen könnte ...

edit: ich glaube nicht, dass die mit Kopftuch trainieren, wenn kein Filmteam dabei ist ...

Bearbeitet von Rio, 18 Dezember 2011 - 21:49 Uhr.

Alles, was lediglich wahrscheinlich ist, ist wahrscheinlich falsch. (Descartes)

übrigens: ich bearbeite meine Beiträge grundsätzlich solange das möglich ist ...

#12 Volker

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 23:34 Uhr

Beitrag anzeigenweltraumkarate sagte am 18 Dezember 2011 - 20:25 Uhr:

Beitrag anzeigenVolker sagte am 18 Dezember 2011 - 19:54 Uhr:

Da ich das "Thema" angezettelt habe, ohne die Doku vorher gekannt zu haben:

Es ist eine sehr vielschichtige Dokumentation, aber ich glaube nach dem Ansehen, sie gehört nicht in dieses Forum.

Weshalb?

Weil die Autorin / Regisseurin es versteht, die "Politisierung" des Sportes subtil bloßzustellen.

Von daher: Man kann den Fred gerne schließen.

v.

Volker, ich finde es wäre kein Problem das man sich sowas anschaut und ich sehe da auch keine Politisierung, man kann alles positiv oder negativ betrachten. Wenn man es negativ betrachtet wie Soto-deshi hat man Probleme mit sowas, wenn man es positiv betrachtet sieht man die Frauenbewegung und den Mut der Frauen. Ich finde dass man wissen sollte wie Menschen in anderen Ländern und Kulturen mit Kampfkünsten umgehen und damit leben. Das erweitert doch nur unseren Horizont. Was neues zu lernen und eine andere Entwicklung zu sehen die man nicht kennt muss nicht unbedingt negativ sein.

Du hast - wie Du selbst schriebst - den Film nicht gesehen. Ich schon.

Natürlich ist das Thema interessant. Es gibt in diesem Forum aber gewisse Regeln. Und ich befürchte, das Thema wird ganz schnell zu politisch. Denn die Dokumentation selbst ist subtil, aber gewollt "politisch".

v.

Bearbeitet von Volker, 18 Dezember 2011 - 23:42 Uhr.


#13 soto-deshi

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 10:49 Uhr

Hallo weltraumkarate,

ich wollte eigentlich nicht mehr schreiben aber dann fand ich diese " Werbefilme " aus einem Land, das nicht gerade für die Einhaltung der Menschenrechte bekannt ist.

Volker hat recht - wer sich die Filme ansieht - kann erkennen welcher Sinn damit verfolgt wird. Stimme Dir völlig zu.


Nun einige Bemerkungen zu Deiner Antwort.

a) Du schreibst der Iran ist kein arabisches Land - liegt aber, nach meinem Weltatlas auf dem gleichen Erdteil wie saudi-arabien, syrien, irak, usw. , was habe ich übersehen? Lasse mich gerne belehren.

b) Wie Du vielleicht überlesen hast, habe ich zuerst vom Training in Taekwondo geschrieben. Taekwondo ist eine Kampfsportart, die nach dem zweiten Weltkrieg in Korea aus 5 Schulen entstanden ist, z.B: Chungdo Kwan, Songmoo Kwan, Jido Kwan,Changmoo Kwan, Mooduk Kwan, deren Stilbegründer bis auf Yoon Byung -In 5. Dan Shudokan Okinawa Karate, bei Gichin Funakoshi - Shotokan Karate - Karate gelernt haben.
In Korea wird die Stilrichtung WTF auch von der koreanischen Regierung mitgetragen und von der ostasitaischen Kultur geprägt. Selbst die IFT von Gen. Choi Hong Hi - hat sich vón Korea getrennt- hat nie ihre Wurzeln in der ostasiatischen Kultur verleugnet. Auch vom Stil Taekwondo nach Kwon Jae Hwa kann ich das behaupten, da ich dort trainiert habe.

Die Trennung nach Geschlechter ist im ostasiatischen Raum nicht so - wie Du es aus dem arabischen Raum kennst. In Korea trainieren frau und mann gemeinsam - kämpfen natürlich in Wettkämpfen nicht gegen einander - da der männliche Teilnehmer einfach stärker ist.

c) Was bringt es, wenn frau nur mit frau übt? Warum die künstliche Trennung der Geschlechter? Welchen Vorteil soll es bringen, wenn frau und man - nicht einmal ansatzweise wissen, wie der andere Mensch tickt?
Es ist natürlich, daß der männliche Teilnehmer nicht mit voller Kraft in einem Dojo-Wettkampf mit dem weiblichen Teilnehmer kämpfen kann. Aber die zwischenmenschlichen Beziehungen werden auch dort geübt.
Daher üben viele männlichen Teilnehmer im Wettkampf lieber mit seinesgleichen.
Aber für die SV ist es ab und zu sinnvoll, daß frau auch lernt zu erkennen, mit welcher Kraft ein Mann zuschlagen kann und wo bei ihm die empfindlichen Stellen sind.

d) Es gibt kein Gesetz, das es verbietet, daß frau und mann in einem Dojo gemeinsam trainieren.(5) In meinem letzten Kickbox-Verein haben sich einige beim Training kennengelernt und daher öfters zusammen trainiert, bis auf die Wettkämpfe in der Sporthalle.

e) Ich habe das Grundgesetz in Deutschland aufgeführt, damit der Unterschied auch deutlich wird. Denn warum lesen wir in der Zeitung vom " arabischen Frühling" damit sind auch die Länder Tunesien, Ägypten, Syrien, Iran, Irak, Saudiarbien, gemeint.
Ich denke, Du hast die Zeitung nicht gelesen, es sind viele Menschen für die Hoffnung auf mehr Freiheit in diesem " arabischen Frühling " gestorben und immer noch kostet es Menschenleben diesen Traum von Freiheit zu wollen.

d) Zum Punkt ( 8) eine Randbemerkung, das Regelwerk des Taekwondo ( WTF ) wird von der World Taekwondo Federation, in Korea aufgestellt. Danach richten sich alle Mitglieder der WTF.
Ist doch im Fußball ähnlich - oder hat dort jedes Land seine eingene Regeln und Kleidervorschriften. Bitte sachlich bleiben.

e) Warum denkst Du immer in den gleichen Bahnen? Warum sollte es sinnvoll sein eine Kampfkunst zu lernen und dann immer gegen eine Frau zu kämpfen? Dann könnte auch eine Armee von Frauen aufstellen und diese ausbilden, danach stelle ich dann überrascht fest, der Angreifer das sind ja Männer. Welche Überraschung.

f) Die Kampfkünste wurden in Asien und auch in Europa wohl überwiegend von Männern ausgeübt - aber Du solltest Dich vorher informieren - auch im alten Japan gab es Mönchsorden die in den Kampfkünsten geübt waren und dies waren Frauen. Bücher kann ich Dir nennen.
Warum sollte frau - immer nur das Heimchen am Herd sein? Entspricht nicht meinem Weltbild von einer moderen Frau. Leider stimme ich auch hier nicht mit Dir überein.

Noch einen kleinen Hinweis, lies Dir den Bericht der UN-Generalversammlung durch- Resolution über die schweren Menschenrechtsverletzungen in der Islamischen Republik Iran.

Warum willst Du nicht auf eine Frage antworten? Du mußt es natürlich nicht - aber dann bist Du in jedem forum am falschen Platz. Ich bekomme auch öfters Antworten die mir nicht gefallen aber wenn diese Erklärungen freundlich und höflich sind - was ist dann falsch?

Meine Zeilen möchte ich mit diesem Satz abschließen:
" Der Geist ist alles. Was Du denkst, das bist Du." Buddha

Noch eine schöne Zeit - besinnliche Weihnachten - ..soto-deshi
:20:

Bearbeitet von soto-deshi, 19 Dezember 2011 - 11:03 Uhr.


#14 Tyrdal

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 12:10 Uhr

Ich bin zwar nicht weltraumkarate.
schreib aber trotzdem mal was.

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 19 Dezember 2011 - 10:49 Uhr:

c) Was bringt es, wenn frau nur mit frau übt? Warum die künstliche Trennung der Geschlechter? Welchen Vorteil soll es bringen, wenn frau und man - nicht einmal ansatzweise wissen, wie der andere Mensch tickt?
Am wichtigsten wohl den Umstand, dass sie dadurch überhaupt erstmal trainieren können.

Zitat

d) Es gibt kein Gesetz, das es verbietet, daß frau und mann in einem Dojo gemeinsam trainieren.(5) In meinem letzten Kickbox-Verein haben sich einige beim Training kennengelernt und daher öfters zusammen trainiert, bis auf die Wettkämpfe in der Sporthalle.
Du kennst dich also mit iranischen Gesetzen aus ... Was in deinem Kickboxverein ablief ist irrelevant für den Iran.

Zitat

d) Zum Punkt ( 8) eine Randbemerkung, das Regelwerk des Taekwondo ( WTF ) wird von der World Taekwondo Federation, in Korea aufgestellt. Danach richten sich alle Mitglieder der WTF.
Ist doch im Fußball ähnlich - oder hat dort jedes Land seine eingene Regeln und Kleidervorschriften. Bitte sachlich bleiben.
Und die WTF schreibt vor, dass Mann und Frau zwingend zusammen trainieren müssen?

Zitat

Warum sollte frau - immer nur das Heimchen am Herd sein? Entspricht nicht meinem Weltbild von einer moderen Frau.
Auch das dürfte dem Durchschnittsiraner völlig egal sein.

#15 weltraumkarate

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 12:54 Uhr

Hi Volker,

1- Zu f) Als aller erstes mal eins klarstellen, ich bin eine große Verfechterin der Rechte der Frauen, bin selber eine Frau und übe Kampfkünste aus, warum sollte ich wollen dass Frauen "das Herdchen am Heim" sind? Verstehe nicht wie du überhaupt auf so eine Idee kommst, dass ich in solchen Kategorien denke!

2- Zu a) Auch wenn Iran im arabischen Teil der Welt liegt so ist es dennoch kein arabisches Land. Seine Bevölkerung ist geschichtlich gesehen ein arisches Volk und das Wort Iran bedeutet "Land der Arier" auch ihre Sprache ist keine arabische sondern eine arische Sprache, die sich Persisch nennt. Sogar in ihrem Glauben unterscheidne sie sich von ihren Nachbarn. Sie sind zwar Mosleme aber werden von allen anderen arabischen Nachbarsländern feindlich angesehen,da sie einer anderen Rechtsschule, der Schia angehören. Soviel zur Erläuterung die du haben wolltest.

3- Zu d) Jeder kann doch seinTtraining so gestalten wie er mag. Es gibt auch kein Gesetz dass verbietet das Frauen unter sich trainiern.

4- Zu e) Woher weißt du in welchen Bahnen ich denke? Jeder hat andere Ziele um eine Kampfkunst zu erlernen und das ist doch auch gut so. Einer will sich verteidigen lernen, der andere möchte mehr Selbstbewusstsein erlangen, ein anderer tut es weil er sich dann mal bewegt, der nächste findet Spaß dran. Es muss nicht jeder gleich mit der Absicht des Kämpfens eine KK erlernen. Darum ist diese Aussage von dir ohne Sinn. Wer denkt denn schon daran eine Armee von Frauen gegen Männer aufzustellen die Sportmäßig KK trainieren? Warum sollte man überhaupt eine Armee aufstellen wollen wenn man eine KK erlernt, bitte um sinvolle Antwort.

5- Ich habe nicht behauptet dass ich nicht antworten werde, wie du siehst antworte ich dir ja sehr höflich, ich bin sie nur keinem schuldig!

6- Es wird zu jeder Zeit und jeder Ort Frauen geben die anders sind als ihre Artgenossinnen. Das ist auch gut so! Aber sogar heute sind Frauen Mangelware im Gebiet der Kampfkünste. Prozentual gesehen liegen sie immer noch unter %30. Schade! In den Vereinen wo ich gewesen bin war ich entweder die einzige oder eine von 2-3 Frauen und ca 10-14 Männern. Du willst doch nicht etwa behaupten dass es zu einer Zeit wo Frauen gar keine Akzeptanz in der Gesellschaft hatten (sogar in Europa als Hexen noch verbrannt wurden), dass sie da in Asien angesehene Kriegerinnen waren? Sie durften gerne als Geishas den Männern dienen aber sicherlich nicht um ihre Rechte kämpfen. Sogar noch heute ist in China die Frau halb soviel Wert wie der Mann. Es ist Gott sei dank besser geworden und es muss sich noch vieles ändern, aber ihre Wahren Rechte haben die chinesischen, arabischen oder indischen Frauen (die sogar heute noch bei lebendigem Leibe verbrannt werden) noch lange nicht. Auch heute noch ist die Frau auch in unserem Teil der Welt zum Teil unterdrückt. Bekommt sie doch immer noch nicht zum Teil den gleichen Lohn für ihre Arbeit wie ihre männlichen Kollegen, wird ausgebeutet wegen ihrem Körper und als Werbung für Autos und andere Waren dargestellt. Die Frau ist in meinen Augen zu viel höherem als zu Werbezwecken da und das der Körper der Frau so ausgenutzt wird das stört aber niemanden! Sich nackt im Fernsehen oder Zeitschriften darstellen zu dürfen um irgendwelche Männerträume zu erfüllen, ist in meinen Augen eben keine Freiheit sondern eher eine Unterdrückung. Was zählt ist nur der Körper aber niemand schaut hinter die Fassade! Haben diese Frauen auch Gefühle, Sorgen, Leid oder Freude? Wen interessiert das denn? Aber wenn eine Frau sich dem widersetzt und bewusst sagt: "Ich möchte dass ihr in erster Linie nicht die Frau sondern den Menschen in mir sieht, ich möchte mich körperlich nicht zeigen, sondern menschiche Akzeptanz haben", dann heißt es doch nicht dass sie unmodern und hinterm Berg ist. Im Gegenteil sie entscheidet sich ganz bewusst zu einem Schritt der Freiheit. Der Freiheit den Männern nicht gefallen zu müssen! Das finde ich ist mutig und nicht zurückgeblieben oder unterdrückt! (Dazu gehören natürlich nicht diejenigen die dazu gezwungen werden, auch die gibt es und das akzeptiere ich nicht, man sollte zu keiner Handlung gezwungen werden)

7- Wie du siehst kann man alles aus verschiedenen Warten sehen. Du siehst in den Frauen mit Kopfbedeckung (im Film), Menschen die zurückgeblieben sind, obwohl sie versuchen eine Kampfkunst zu erlernen. Ich sehe in ihnen Menschen die trotz gesellschaftlichen Drucks versuchen eine Kampfkunst zu erlernen und Spaß dran haben. Wobei sie da sie sich dafür entschieden haben auch schon sehr freiheitlich denkende Frauen zu sein scheinen.

Wer denkt denn hier in gleichen Bahnen?

8- Würde mich noch interessieren was für einen Sinn die Filme deiner Meinung nach Verfolgen? Ich konnte da nur Frauen sehen die um ihre Kampfkunst Wege auf sich nehmen, versuchen zu gewinnen und weiterzukommen, Frauen mit kämpferischem Geist die ihre Rechte wollen! Was hast du da gesehen?

Bearbeitet von weltraumkarate, 19 Dezember 2011 - 12:59 Uhr.


#16 Volker

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 13:12 Uhr

!!!!!! Du verwechselst mich.mit Soto Deshi !!

Da ich selber schon mal länger in muslimischen / arabischen Ländern war, habe ich dazu eine ganz eigene Meinung.

v.

#17 weltraumkarate

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 13:17 Uhr

Beitrag anzeigenVolker sagte am 19 Dezember 2011 - 13:12 Uhr:

!!!!!! Du verwechselst mich.mit Soto Deshi !!

Da ich selber schon mal länger in muslimischen / arabischen Ländern war, habe ich dazu eine ganz eigene Meinung.

v.

Oh, tschuldigung, war keine Absicht. Meite auch soto deshi. :rolleyes:

Bearbeitet von weltraumkarate, 19 Dezember 2011 - 13:17 Uhr.


#18 ingolf

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 17:10 Uhr

upps, den falschen erschossen.
sei still

#19 soto-deshi

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 20:20 Uhr

Hallo Tyrda

d) Es gibt kein Gesetz, das es verbietet, daß frau und mann in einem Dojo gemeinsam trainieren.(5) In meinem letzten Kickbox-Verein haben sich einige beim Training kennengelernt und daher öfters zusammen trainiert, bis auf die Wettkämpfe in der Sporthalle.

Du kennst dich also mit iranischen Gesetzen aus ... Was in deinem Kickboxverein ablief ist irrelevant für den Iran.


Da muß sich bei Dir eine kleiner Lesefehler eingeschlichen haben - oder dich habe undeutlich geschrieben. In meinen Zeilen zu diesem Punkt habe ich auch nicht ansatzweise die Verhältnisse in Persien angesprochen.

Und die WTF schreibt vor, dass Mann und Frau zwingend zusammen trainieren müssen?
Schon wieder ein Mißverständnis, wo habe ich geschrieben, daß frau und mann zwingend zusammen trainieren müssen? Ich kenne - nur einen Verein in Deutschland ( info aus dem Internet ) indem nur Frauen zusammen üben. Es gibt keine Kurse für Männer - da könnte man spitzfindig einen Versuch machen, die gleichen Rechte auch für Männer einzufordern.

Noch eine wunderschöne, hoffentliche friedliche Weihnachtszeit.

soto-deshi

#20 Luggage

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 20:24 Uhr

Am Rande: "Rechte einfordern..." Grundrechte sind zwar nett als Werteentscheidung, gelten aber nicht unmittelbar zwischen Privaten - was TKD-Vereine sind. Hier kann jeder erstmal machen, was er will. Dass hier aber auch von verschiedenen Welten die Rede ist, sollte doch jedem klar sein. Naja, wie auch immer... soto-deshi halt.