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Langstock


38 Antworten in diesem Thema

#1 RalphBruno

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 11:53 Uhr

Hallo,

hab mal eine Verständnisfrage.
Warum werden beim Langstocktraining nicht beide Körperseiten gleich beansprucht bzw. trainiert. Die Videos welche ich bisher gesehen haben, da zeigt der Langstock immer auf die rechte Seite.
Also die linke Hand ist am Stockende.
Gibt es dafür eine schlüssige Erklärung.
Bei den Formen führt man ja die Bewegungen auch auf beiden Seiten aus.

#2 rauchbombe

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 12:36 Uhr

Was hindert einen daran,es denoch auf beiden Seiten zu üben?
Aufstehen und meinen Weg gehen

#3 rauchbombe

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 12:48 Uhr

Na ja ein wesentlichen Unterschied gibt es doch zu den anderen Formen,man steht aus Gründen, die die Waffe vorgeben nicht mittig und man hat beide Arme an ihr,somit ergibt sich es m.E.n einfach das die Form so ist wie sie ist...Aber eine Vorschrift kann ich in ihr nicht sehen,es auch auf der anderen Seite zu üben.
Aufstehen und meinen Weg gehen

#4 GastChinesischer Rippenstoß_*

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 15:45 Uhr

Na ja, ein Fechter wird auch immer auf der einen Seite trainieren, oder? Gerade Waffen sind doch schwerer zu handhaben, von daher wird man das wohl auf der "besseren Seite" präferieren. Soviel Zeit nimmt das Waffentraining in einem Stil, bei dem der waffenlose Kampf im Vordergrund steht, dann ja nicht in Anspruch, als das man das auf beiden Seiten gleich gut trainieren könnte. Dann lieber auf der einen vernünftig. Meine bescheidene Meinung.

Beste Grüße

#5 Luggage

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 15:51 Uhr

Meines Wissens nach ist aber der Langstock neben seiner Anwendung als Waffe vorallem ein Körpertrainingstool - wie eine Hantel oder Kettlebell. Schwung- und Hebelkräfte beim Poleshaking trainieren den ganzen Körper. Unter diesem Aspekt ist ein Seitenwechsel unbedingt erforderlich. Wie handhaben das denn die verschiedenen Wing Chun Schulen - Seitenwechsel oder nicht?

#6 GastChinesischer Rippenstoß_*

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 15:58 Uhr

Würde mich auch interessieren. :)

#7 rauchbombe

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 16:06 Uhr

Seitenwechsel bei allem was das Training betrifft.
Aufstehen und meinen Weg gehen

#8 M.K.

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 18:19 Uhr

Die Antwort wurde ja im Grunde genommen oben schon genannt:
Die eigene Energie und Zeit ist äußerst begrenzt und viel davon geht schon für das waffenlose Training drauf.
Entsprechend bleibt halt nur ein 'Rest' übrig, den man dann für das Training mit den Waffen einsetzt.
Ansatt nun diesen Rest auf 2 Seiten zu verteilen, welches vom Ergebnis her bedeuten würde, daß beide Seietn eben nur relativ 'mäßig' würden, versucht man lieber die verbleibende Zeit und Eneergie auf einen Schwerpunkt zu bündeln, d.h. also auf eine Seite, und diese dann so gut wie eben möglich zu machen.

Bzgl. der Bedeutung des LS-Trainigs:
Natürlich sind die Auswirkungen auf den Körper bei richtigem Trainig enorm.
Aber das ist eben nicht der einzige Effekt und auch nicht die ursprüngliche Ausrichtung/Aufgabe der Sache.
Vielmehr geht es darum, eine bestimmte Art von Waffen kontrollieren und einsetzen zu können.
Sozusagen Stechen, Hieben und das dann auch noch strategisch klug.
Gruß
Michael

Bearbeitet von M.K., 18 Dezember 2011 - 18:20 Uhr.


#9 RalphBruno

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Geschrieben 18 Dezember 2011 - 22:35 Uhr

Welche Art von Waffen sind den gemeint; wenn nicht der Langstock.
Gerade wenn das Training eine enorme Auswirkung auf den Körper hat, dann sollte man doch erst recht beide Seiten
präferieren.

#10 M.K.

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 08:30 Uhr

Prinzipiell eigentlich jede länglichere Art von Waffe oder Gegenstand, mit der man stechen oder schlagen kann.
Und in Bezug auf Deine Aussage auf die Beidseitigkeit:
Auch so sind die Auswirkungen schon recht zufriedenstellend.
Aber man sollte halt den anderen Nutzen nicht außer Acht lassen und insofern eine Kosten/Nutzen-Aufrechnung erstellen.

#11 rauchbombe

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 15:09 Uhr

Ich sehe das Argument mit der begrenzten Zeit nur bedingt geltend,wenn man schon 20 Jahre oder mehr(auch weniger) im Training ist,dann ist doch der Zeitrahmen=X,demnach wird die Priorität zur Einseitigkeit eher zum Übel als zum Heil,da keine Notwendigkeit mehr zu ihr besteht.
Aufstehen und meinen Weg gehen

#12 woddendummy

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 15:41 Uhr

Bei uns ist in der Form ein Wechsel zur anderen Seite eingearbeitet.

#13 Den

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 16:51 Uhr

als ob Faustkampf symmetrisch wäre.... (ja... man kann für die Gesundheit Symmetrieübungen einbauen)

Bearbeitet von Den, 19 Dezember 2011 - 16:52 Uhr.

Augen auf!

#14 M.K.

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 19:50 Uhr

Ich bin im Februar 22 Jahre im VT-Training und habe immer noch viel zu lernen.
Ich wäre auf jeden Fall froh, wenn ich wenigstens eine Seite so richtig gut hin bekäme...

#15 Luggage

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 20:15 Uhr

Beitrag anzeigenDen sagte am 19 Dezember 2011 - 16:51 Uhr:

als ob Faustkampf symmetrisch wäre.... (ja... man kann für die Gesundheit Symmetrieübungen einbauen)
Für mich ist das nicht zu trennen: Kämpfen können um gesund zu bleiben, gesund bleiben um kämpfen zu können... Der Körper muss gleichmäßig trainiert werden, soviel Zeit muss sein ;)

Mich würden wie gesagt "offizielle" Lehrmeinungen interessieren - wird im Wong VT grundsätzlich einseitig mit dem Langstock geübt? Ist das ein PhB/MK-Ding? Wie halten andere Linien das (bei euren Beiträgen weiter oben wären Stilangaben interessant)?

#16 M.K.

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Geschrieben 19 Dezember 2011 - 20:38 Uhr

Die Erklärung stammt von WSL, soweit ich mich recht erinnere.

#17 WingChunLover

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Geschrieben 25 Januar 2012 - 21:51 Uhr

Mein Sifu trainiert zwar den langstock einseitig aber in gewissen formen habe ich bemerkt zeigt der stock auch mal nach links. werde ihn das nächste mal darauf ansprechen.

bei mir kommt langstock noch nicht gleich dran... aber geil zu zusehen ist es allemal..

#18 hhendrik

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Geschrieben 26 Januar 2012 - 11:45 Uhr

Beitrag anzeigenM.K. sagte am 18 Dezember 2011 - 18:19 Uhr:

Die Antwort wurde ja im Grunde genommen oben schon genannt:
Die eigene Energie und Zeit ist äußerst begrenzt und viel davon geht schon für das waffenlose Training drauf.
Entsprechend bleibt halt nur ein 'Rest' übrig, den man dann für das Training mit den Waffen einsetzt.
Ansatt nun diesen Rest auf 2 Seiten zu verteilen, welches vom Ergebnis her bedeuten würde, daß beide Seietn eben nur relativ 'mäßig' würden, versucht man lieber die verbleibende Zeit und Eneergie auf einen Schwerpunkt zu bündeln, d.h. also auf eine Seite, und diese dann so gut wie eben möglich zu machen.


Gruß
Michael
Unter diesem Aspekt sollte man aber die Seite favorieren die einem besser liegt.
Nein das ist nicht bei jedem die rechte Seite.
LG Hendrik

#19 rauchbombe

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Geschrieben 26 Januar 2012 - 13:12 Uhr

Wo wird denn da was anderes behauptet?
Aufstehen und meinen Weg gehen

#20 hhendrik

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Geschrieben 26 Januar 2012 - 13:24 Uhr

Beitrag anzeigenrauchbombe sagte am 26 Januar 2012 - 13:12 Uhr:

Wo wird denn da was anderes behauptet?
Also sucht sich jeder eine Seite aus,oder?
LG Hendrik