M.K. sagte am 01 Februar 2012 - 21:12 Uhr:
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Der Langstock ist konisch geformt und das Griffende ist die dickere Seite.
Daher ist es meiner Ansicht nach logisch, dass er offensiv als Stichwaffe benutzt wird und die fegenden Bewegungen der Abwehr dienen.
Ein offensives Schlagen mit dem Stock halte ich für ineffektiv.
Du hast es noch nicht wirklich probiert, gelle?!?!
Mit diesem Knüppel kann man verdammt gut zustechen/stoßen und hauen.
Aber ganz sicher.
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Welchen Vorteil bietet er dem Trainierenden im Hinblick auf die Verbesserung seines *ing *un?
Diverse. Daß fängt bei allgemeiner Kräftigung des Körpers an und geht hin bis zu so subtilen Sachen,
daß man lernt effektiv, ohne Ausholen, von Punkt zu Punkt schlägt.
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Zunächst muss man unterscheiden, ob jemand mit einem Partner (eher die Ausnahme) oder alleine (die Regel) übt.
...oder auch regelmäßig längere Zeit Sparring mit den Klamotten macht.
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Das Partnertraining, z.B. Ls. vs Ls. oder Ls. vs DM. führt m. E. zu keiner Verbesserung und sind eher was für das historische Interesse, dem Spaß oder die Show.
Wie gesagt, ich vermute mal ganz stark, daß Dir das die Erfahrung fehlt!
Zustechen und stoßen streite ich nicht ab.
Im Gegenteil, dafür eignet sich das Teil ja Hervorragend.
Beim Schlagen hab´ich da aber so meine Bedenken, Wirkungstreffer zu landen.
Die Schlagbewegungen sind m.E. ein wegstoßen der gegnerischen Waffe.
Mal physikalisch betrachtet (ohne direkt mit Formeln um mich zu werfen):
Am Ende eines jeden Angriffes der schlägt oder sticht stehen Joule, die in Abhängigkeit der Fläche etwas mit dem Ziel veranstalten.
Sie können deformieren, beschleunigen, ein- und durchdringen oder auch ins Leere gehen.
Schlage ich nun mit einem Stab, dessen Masse sich nach vorn verringert, mag ich zwar eine große Winkelgeschwindigkeit erreichen und eine geringe Fläche , was sich positiv auf den Impuls auswirkt.
Allerdings ist die Geschwindigkeit im Verhältniss zur wirksamen Masse (kann aufgrund der Elastizität des Ls. nur einen recht kleinen Anteil der berschleunigten Masse meines Körpers einsetzen, Stockmasse wikt max. zu 1/4) zu gering und die treffende Fläche zu groß, um hier eine ernsthafte Wirkung auf den Gegner zu erreichen.
Dem, gegenüber kann ich beim Stoßen/ Stechen100% der beschleunbigten Körpermasse und der Ls.- Masse übertragen und habe eine geringere Fläche.
Und sicherlich habe ich eine deutlich geringere Erfahrung, was das *ing *un- Training, insbesondere Ls. angeht, als Du.
Liegt nicht zuletzt an unseren unterschiedlichen Verbänden!
Doch das Wenige an Erfahrung hat mich trotzdem dazu hingerissen, meine Meinung dazu kundzutun.
Sollte mich das disqalifizieren, mich mit Dir darüber zu unterhalten, beachte mein Gestammel einfach nicht.........
Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist. Der aber, der, so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.
Lucius Annaeus Seneca 0004(v.Chr.) - 0065 (n.Chr.)
Nimm das an, was nützlich ist...Lass das weg, was unnütz ist...Füge das hinzu, was dein Eigenes ist...
(Bruce Lee)