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Langstock


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38 Antworten in diesem Thema

#21 M.K.

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Geschrieben 26 Januar 2012 - 14:26 Uhr

Natürlich. Alles andere wäre Blödsinn.
Das System dient dazu, dem einzelnen bestimmte Fertigkeiten näher zu bringen.
Darum geht es. Um die Zielsetzung/Aufgabenstellung und dem entsprechenden 'Ausgangsmaterial' (dem Trainierenden).
Und nicht darum, blind irgendwelchen 'toten' Vorgaben zu folgen.
Das bezieht sich sowohl auf die (favorisierte) Seite, wie auch auf den didaktischen Ablauf.
Gruß
Michael

Bearbeitet von M.K., 26 Januar 2012 - 14:26 Uhr.


#22 pugilism

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Geschrieben 27 Januar 2012 - 16:35 Uhr

Hab mal eine Frage: Können die Langstocktechniken auch auf einen normalen Stock umgemünzt werden? Also so Jo oder Bo - Länge?
- Seinen Kampfstil gegen einen unkooperativen Gegner in einem freundlichen Sparring mal zu testen ist wohl das Mindeste bevor man grosse Reden über dessen Tauglichkeit schwingt.....
- Klassische KK-Attacken:

Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.

Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.

Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......

#23 rauchbombe

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Geschrieben 27 Januar 2012 - 17:44 Uhr

Wie denkst du denn darüber?




Konzepte werden im Grunde allgemein gehalten,damit sie nicht an Universalität verlieren,denoch müsste man auch die Eigenschaften und Möglichkeiten der jeweiligen Waffen in Betracht ziehen.

Demnach desto kürzer die Waffe wird,desto weniger sinnvoll währe es,diese z.b nur aufs stossen zu begrenzen.

Bearbeitet von rauchbombe, 27 Januar 2012 - 17:51 Uhr.

Aufstehen und meinen Weg gehen

#24 M.K.

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Geschrieben 27 Januar 2012 - 20:55 Uhr

Du lernst samt Körper mit einer Waffe zu stechen und zu hauen.
Verfügst über bestimmte strategische Konzepte und solltest eigentlich aus
dem vorangegangenen Training ein gewisses Maß an Distanzgefühl und Timing
mitbringen.
Könnte schlechter aussehen...

Bearbeitet von M.K., 27 Januar 2012 - 20:56 Uhr.


#25 einherjar

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Geschrieben 28 Januar 2012 - 22:48 Uhr

Beitrag anzeigenpugilism sagte am 27 Januar 2012 - 16:35 Uhr:

Hab mal eine Frage: Können die Langstocktechniken auch auf einen normalen Stock umgemünzt werden? Also so Jo oder Bo - Länge?

WingTsunWelt 28 ... da ist die Bilderserie drin, wo Victor G. mit Keith Ronald K. mit Billardqueue Langstocktechniken demonstrieren...wenn mich nicht alles irrt...
Der aengstliche Mann meint ewig zu leben, meidet er Maennerkampf, einmal aber bricht das Alter den Frieden den der Ger ihm gab.

Die EDDA, "Das alte Sittengedicht"


"Ich beschwöre euch, meine Brüder, bleibt der Erde treu..." F. Nietzsche

#26 Hop Sing

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Geschrieben 01 Februar 2012 - 16:19 Uhr

Der Langstock ist konisch geformt und das Griffende ist die dickere Seite.
Daher ist es meiner Ansicht nach logisch, dass er offensiv als Stichwaffe benutzt wird und die fegenden Bewegungen der Abwehr dienen.
Ein offensives Schlagen mit dem Stock halte ich für ineffektiv.

Welchen Vorteil bietet er dem Trainierenden im Hinblick auf die Verbesserung seines *ing *un?

Zunächst muss man unterscheiden, ob jemand mit einem Partner (eher die Ausnahme) oder alleine (die Regel) übt.
Das Partnertraining, z.B. Ls. vs Ls. oder Ls. vs DM. führt m. E. zu keiner Verbesserung und sind eher was für das historische Interesse, dem Spaß oder die Show.

Beim Training der Form oder Teilen davon gibt es den Effekt, dass ich sowohl eine Kräftigung der gesamten stossenden Muskelkette erziele als auch Präzision in der Winkelarbeit, im Timing und beim Distanzgefühl.

Kleine Abweichungen in den Fuß oder Armpositionen führen z.B. zu spürbar schlechteren Ergebnissen in der Genauigkeit und Stärke eines Stiches (Impulses).

Das Trainieren mit dem Ls. führt meiner Meinung nach zu einer präziseren Winkelarbeit sowie zu einer Verbesserung der struktuellen Abläufe, was sich dann auch im waffenlosen Kampf bemerkbar macht.
Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist. Der aber, der, so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.
Lucius Annaeus Seneca 0004(v.Chr.) - 0065 (n.Chr.)

Nimm das an, was nützlich ist...Lass das weg, was unnütz ist...Füge das hinzu, was dein Eigenes ist...
(Bruce Lee)

#27 Terao

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Geschrieben 01 Februar 2012 - 16:35 Uhr

Zitat

Kleine Abweichungen in den Fuß oder Armpositionen führen z.B. zu spürbar schlechteren Ergebnissen in der Genauigkeit und Stärke eines Stiches (Impulses).
Was aber doch eigentlich eher dagegen spricht, dass man dabei so ohne weiteres auf andere Stockarten oder gar aufs Waffenlose (wo ja Winkel, Timing und Distanzen völlig andere sind) übertragbare Attribute trainiert.

Bearbeitet von Terao, 01 Februar 2012 - 16:38 Uhr.


#28 Hop Sing

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Geschrieben 01 Februar 2012 - 17:52 Uhr

Beitrag anzeigenTerao sagte am 01 Februar 2012 - 16:35 Uhr:

Zitat

Kleine Abweichungen in den Fuß oder Armpositionen führen z.B. zu spürbar schlechteren Ergebnissen in der Genauigkeit und Stärke eines Stiches (Impulses).
Was aber doch eigentlich eher dagegen spricht, dass man dabei so ohne weiteres auf andere Stockarten oder gar aufs Waffenlose (wo ja Winkel, Timing und Distanzen völlig andere sind) übertragbare Attribute trainiert.
Auf schlagende Stöcke sicher nicht.

Aber der Ls trainiert für den Fauststoß beispielsweise eine Fokussierung auf das Ziel.
Wenn ich einen kleinen Winkelfehler im System (Stand- Hüfte Schulter-Ellbogen- Stock) habe, wirkt der sich umso stärker aus, je weiter entfernt sich der ausführende Punkt vom Ziel befindet!
Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist. Der aber, der, so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.
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#29 Terao

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Geschrieben 01 Februar 2012 - 17:56 Uhr

Zitat

Aber der Ls trainiert für den Fauststoß beispielsweise eine Fokussierung auf das Ziel.
Wenn ich einen kleinen Winkelfehler im System (Stand- Hüfte Schulter-Ellbogen- Stock) habe, wirkt der sich umso stärker aus, je weiter entfernt sich der ausführende Punkt vom Ziel befindet!
Trifft alles auf Billard oder Golf auch zu.

Hab das Übertragungsproblem schon mal als eigenen Thread eröffnet (Stichworte: Transferenz/Interferenz). Irgendwie konnte niemand hier im Forum so recht was dazu sagen. Warum also nicht einfach dazu stehen, dass man`s aus traditionellen Gründen macht und eben hofft, dass die sich damals schon was dabei gedacht haben werden?



Interessant auch, dass bei anderen Kräftigungsübungen peinlich genau darauf geachtet werden sollte, dass auch ja der Ellenbogen innen ist, man dann aber andererseits Bewegungen mit Stock zwecks Kräftigung macht, bei denen sich Arme und Körper auf völlig anderen Bahnen bewegen als beim Fauststoß. Leute, das passt doch alles nicht zusammen!

Bearbeitet von Terao, 01 Februar 2012 - 18:04 Uhr.


#30 M.K.

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Geschrieben 01 Februar 2012 - 21:12 Uhr

Zitat

Der Langstock ist konisch geformt und das Griffende ist die dickere Seite.
Daher ist es meiner Ansicht nach logisch, dass er offensiv als Stichwaffe benutzt wird und die fegenden Bewegungen der Abwehr dienen.
Ein offensives Schlagen mit dem Stock halte ich für ineffektiv.
Du hast es noch nicht wirklich probiert, gelle?!?!
Mit diesem Knüppel kann man verdammt gut zustechen/stoßen und hauen.
Aber ganz sicher.

Zitat

Welchen Vorteil bietet er dem Trainierenden im Hinblick auf die Verbesserung seines *ing *un?
Diverse. Daß fängt bei allgemeiner Kräftigung des Körpers an und geht hin bis zu so subtilen Sachen,
daß man lernt effektiv, ohne Ausholen, von Punkt zu Punkt schlägt.

Zitat

Zunächst muss man unterscheiden, ob jemand mit einem Partner (eher die Ausnahme) oder alleine (die Regel) übt.
...oder auch regelmäßig längere Zeit Sparring mit den Klamotten macht.

Zitat

Das Partnertraining, z.B. Ls. vs Ls. oder Ls. vs DM. führt m. E. zu keiner Verbesserung und sind eher was für das historische Interesse, dem Spaß oder die Show.
Wie gesagt, ich vermute mal ganz stark, daß Dir das die Erfahrung fehlt!

#31 Terao

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Geschrieben 02 Februar 2012 - 08:43 Uhr

Zitat

Du hast es noch nicht wirklich probiert, gelle?!?!
Mit diesem Knüppel kann man verdammt gut zustechen/stoßen und hauen.
Aber ganz sicher.
Na endlich mal wieder die tollste Antwort von allen: "Selbstverständlich funktioniert das hervorragend. Du hast nur keine Ahnung!"

Kommt hier früher oder später auf jede denkbare Frage.

#32 M.K.

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Geschrieben 02 Februar 2012 - 16:39 Uhr

Dumm nur, wenn's trotzdem stimmt.

#33 Hop Sing

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Geschrieben 02 Februar 2012 - 16:47 Uhr

Beitrag anzeigenM.K. sagte am 01 Februar 2012 - 21:12 Uhr:

Zitat

Der Langstock ist konisch geformt und das Griffende ist die dickere Seite.
Daher ist es meiner Ansicht nach logisch, dass er offensiv als Stichwaffe benutzt wird und die fegenden Bewegungen der Abwehr dienen.
Ein offensives Schlagen mit dem Stock halte ich für ineffektiv.
Du hast es noch nicht wirklich probiert, gelle?!?!
Mit diesem Knüppel kann man verdammt gut zustechen/stoßen und hauen.
Aber ganz sicher.

Zitat

Welchen Vorteil bietet er dem Trainierenden im Hinblick auf die Verbesserung seines *ing *un?
Diverse. Daß fängt bei allgemeiner Kräftigung des Körpers an und geht hin bis zu so subtilen Sachen,
daß man lernt effektiv, ohne Ausholen, von Punkt zu Punkt schlägt.

Zitat

Zunächst muss man unterscheiden, ob jemand mit einem Partner (eher die Ausnahme) oder alleine (die Regel) übt.
...oder auch regelmäßig längere Zeit Sparring mit den Klamotten macht.

Zitat

Das Partnertraining, z.B. Ls. vs Ls. oder Ls. vs DM. führt m. E. zu keiner Verbesserung und sind eher was für das historische Interesse, dem Spaß oder die Show.
Wie gesagt, ich vermute mal ganz stark, daß Dir das die Erfahrung fehlt!
Zustechen und stoßen streite ich nicht ab.
Im Gegenteil, dafür eignet sich das Teil ja Hervorragend.

Beim Schlagen hab´ich da aber so meine Bedenken, Wirkungstreffer zu landen.
Die Schlagbewegungen sind m.E. ein wegstoßen der gegnerischen Waffe.

Mal physikalisch betrachtet (ohne direkt mit Formeln um mich zu werfen):
Am Ende eines jeden Angriffes der schlägt oder sticht stehen Joule, die in Abhängigkeit der Fläche etwas mit dem Ziel veranstalten.
Sie können deformieren, beschleunigen, ein- und durchdringen oder auch ins Leere gehen.

Schlage ich nun mit einem Stab, dessen Masse sich nach vorn verringert, mag ich zwar eine große Winkelgeschwindigkeit erreichen und eine geringe Fläche , was sich positiv auf den Impuls auswirkt.
Allerdings ist die Geschwindigkeit im Verhältniss zur wirksamen Masse (kann aufgrund der Elastizität des Ls. nur einen recht kleinen Anteil der berschleunigten Masse meines Körpers einsetzen, Stockmasse wikt max. zu 1/4) zu gering und die treffende Fläche zu groß, um hier eine ernsthafte Wirkung auf den Gegner zu erreichen.
Dem, gegenüber kann ich beim Stoßen/ Stechen100% der beschleunbigten Körpermasse und der Ls.- Masse übertragen und habe eine geringere Fläche.

Und sicherlich habe ich eine deutlich geringere Erfahrung, was das *ing *un- Training, insbesondere Ls. angeht, als Du.
Liegt nicht zuletzt an unseren unterschiedlichen Verbänden!

Doch das Wenige an Erfahrung hat mich trotzdem dazu hingerissen, meine Meinung dazu kundzutun.
Sollte mich das disqalifizieren, mich mit Dir darüber zu unterhalten, beachte mein Gestammel einfach nicht......... :00000022:
Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist. Der aber, der, so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.
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#34 M.K.

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Geschrieben 02 Februar 2012 - 18:13 Uhr

:beer: Ich wollte doch nicht Deine Äußerung, bzw. Dich herabsetzen. Falls dies so rübergekommen sein sollte, tut dies mir leid.

Bzgl. Schlagwirkung:
Die gesamte Fläche des Stockes kann zum Schlagen eingesetz werden. Diese kombiniert mit der Körperbewegung (z.B.Schritt)
kann man eine ganz schöne Wucht erzeugen.

#35 Den

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Geschrieben 02 Februar 2012 - 22:31 Uhr

ja... das geht schon... aber es muss gut (und Knochen) treffen, um entscheidende Wirkung zu haben - oder den Gegner off-balance erwischen (z.B. mit nem Sweep/Feger), um dann mit ner Folgeaktion die endgültige Entscheidung zu erzielen.

unabhängig von der Betrachtung des Gerätes als Waffe kann ich bestätigen, dass die Übung mit einer (halbwegs schweren) Langwaffe (stilunabhängig) durchaus zu Veränderungen im Waffenlosen führen kann... eine gewisse 'Festigkeit' kann durch die zusätzliche träge Masse (am langen Hebel) gefördert werden - zunächst (und recht schnell) alleine schon dadurch, dass das veränderte Gefühl aus der Übung 'mitgenommen' werden kann. Koordination -> z.B. Balance, (teils erzwungene) Kopplung... Kann ein 'Augenöffner' insbesondere für solche Leute sein, die eher zum 'Rumschlackern' neigen.

Auf lange Sicht bei entsprechend intensiven und regelmäßigem Training ist sicherlich auch Verbesserung athletischer Eigenschaften möglich.

Bearbeitet von Den, 02 Februar 2012 - 22:38 Uhr.

Augen auf!

#36 Hop Sing

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Geschrieben 03 Februar 2012 - 07:34 Uhr

Beitrag anzeigenM.K. sagte am 02 Februar 2012 - 18:13 Uhr:

:beer: Ich wollte doch nicht Deine Äußerung, bzw. Dich herabsetzen. Falls dies so rübergekommen sein sollte, tut dies mir leid.

Bzgl. Schlagwirkung:
Die gesamte Fläche des Stockes kann zum Schlagen eingesetz werden. Diese kombiniert mit der Körperbewegung (z.B.Schritt)
kann man eine ganz schöne Wucht erzeugen.
Na, denn: :beer:
Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist. Der aber, der, so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.
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#37 Terao

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Geschrieben 03 Februar 2012 - 09:01 Uhr

Zitat

eine gewisse 'Festigkeit' kann durch die zusätzliche träge Masse (am langen Hebel) gefördert werden - zunächst (und recht schnell) alleine schon dadurch, dass das veränderte Gefühl aus der Übung 'mitgenommen' werden kann. Koordination -> z.B. Balance, (teils erzwungene) Kopplung... Kann ein 'Augenöffner' insbesondere für solche Leute sein, die eher zum 'Rumschlackern' neigen.
Kann ich nur bestätigen. Selbst ein sehr viel kürzeres 1,20 m-1-kg-Suburito hat mich einiges gelehrt. Das bewegt man nur mit Körpereinsatz flüssig, und es reagiert sehr giftig auf "Rumschlackern".

Davon abgesehen würde ich mal vermuten, dass der Langstock, ähnlich wie die meisten Stangen in KKs, ursprünglich eher eine Übungswaffe für Stangen mit Klingen war. Da steht die Wirksamkeit von Schnitten, vor allem aber von Stichen, wohl völlig außer Zweifel.

In diesem Zusammenhang scheint mir auch zweifelhaft, ob man wirklich die gesamte Länge als effektive Treffläche nutzen kann: Nicht nur würde das einer Übung für Stangenwaffen mit Klinge zuwiderlaufen, auch ist die Wucht eines Schlages im griffnahen Bereich vergleichsweise gering, und das Fassen der Stange durch den Gegner eine stetige Gefahr. Zudem sollte man seinen Hauptvorteil, die große Reichweite, auch, wenn irgend möglich, nutzen, und den Hauptnachteil, die geringe Effektivität und vergleichsweise Plumpheit im Nahbereich, vermeiden.

Was mich ein wenig wundert: M.W.n. waren die meisten Stangenwaffen zur Mitte hin verdickt. Logisch, weil dort ja die größte Belastung auftritt. Könnte aber ein Kompromiss sein, um trotz sehr engem Griff das Gerät führbar zu halten.

Bearbeitet von Terao, 03 Februar 2012 - 09:03 Uhr.


#38 WingChunLover

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Geschrieben 04 Februar 2012 - 13:58 Uhr

mit dem ls kann sehr wohl geschlagen werden. die kraft dabei ist brachial, habe es bei sifu sauder gesehen, er ist eine kapazität in sachen ls. er hat 3 verschiedene längen so um die 2m dann etwa 3 und einen ca 3.5 meter oder so..

#39 E.L.

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Geschrieben 03 März 2012 - 11:10 Uhr

Beitrag anzeigenRalphBruno sagte am 18 Dezember 2011 - 11:53 Uhr:

Hallo,

hab mal eine Verständnisfrage.
Warum werden beim Langstocktraining nicht beide Körperseiten gleich beansprucht bzw. trainiert. Die Videos welche ich bisher gesehen haben, da zeigt der Langstock immer auf die rechte Seite.
Also die linke Hand ist am Stockende.
Gibt es dafür eine schlüssige Erklärung.
Bei den Formen führt man ja die Bewegungen auch auf beiden Seiten aus.

Wie wirfst du einen Ball?
Wie schiesst du einen Ball?
Wie schreibst du?
Wie spielst du Billiard?
Mit welchem Fuss springst du ab?

Das könnte man beliebig fortsetzen.
Es gibt auch immer eine Seite mit einem Vorteil. Ideal wäre es schon, man könnte alles mit beiden Seiten.
Aber wichtig ist es eben, es wenigstens mit einer Seite zu können

Der Langstock ist in erster Linie eine Waffe für eine längere Distanz. Von daher nach den Hebelwirkungsgesetzen am äussersten Ende am effektivsten.
Gruss Eric

Bearbeitet von E.L., 03 März 2012 - 11:12 Uhr.

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