Tong Bei
Erstellt von BaiLung, Jan 07 2012 11:38 Uhr
10 Antworten in diesem Thema
#1
Geschrieben 07 Januar 2012 - 11:38 Uhr
Tong Bei Form ...
#3
Geschrieben 07 Januar 2012 - 17:42 Uhr
Schön.
Die Anwendungen sind alle sehr einfach. Lediglich die Art der Bewegung muss man kennen (und können) bevor man vertraut mit den Anwendungen werden kann.
Aber das gilt bestimmt für alle Stile gleichermaßen.
Die Anwendungen sind alle sehr einfach. Lediglich die Art der Bewegung muss man kennen (und können) bevor man vertraut mit den Anwendungen werden kann.
Aber das gilt bestimmt für alle Stile gleichermaßen.
#4
Geschrieben 07 Januar 2012 - 18:51 Uhr
Die Art der Bewegung hat mich etwas verwirrt, besonders die Anfangsbewegung. Beim mehrfachen Ansehen habe ich jetzt einige Assoziationen von Anwendungsmöglichkeiten, aber ob die wirklich stimmen? 
Aufjedenfall ist da eine schöne Balance zwischen Kraft und Schnelligkeit, er arbeitet mit beiden und läuft nicht nur in einer Geschwindigkeit und einer Kraft, sondern lenkt die Kraft und die Geschwindigkeit. Habe ich selten so schön gesehen.
Ich wäre echt froh, wenn es bei mir nur halb so definiert aussehen würde. Keine Ahnung, ob das einfach angeborenes Verständnis der Bewegung ist oder langjähriges Training, einige Leute haben es einfach drauf.
Aufjedenfall ist da eine schöne Balance zwischen Kraft und Schnelligkeit, er arbeitet mit beiden und läuft nicht nur in einer Geschwindigkeit und einer Kraft, sondern lenkt die Kraft und die Geschwindigkeit. Habe ich selten so schön gesehen.
Ich wäre echt froh, wenn es bei mir nur halb so definiert aussehen würde. Keine Ahnung, ob das einfach angeborenes Verständnis der Bewegung ist oder langjähriges Training, einige Leute haben es einfach drauf.
www.kungfu-emsdetten.de
www.lee-kamwing.de
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#5
Geschrieben 09 Januar 2012 - 22:55 Uhr
Ich finde die Art wie er sich bewegt sagen wir mal..... interessant. Ich kannte diese KK, Tong Bei noch nicht. Kleine Analyse von dem was ich beobachtet habe: wenn man die ersten Sekunden anschaut, sieht es so aus als ob er etwas/jemanden paar male hintereinander zu sich zieht, aber auch nicht so richtig dass man sagen kann davon wird jemand wirklich irgendwohin bewegt. Dann geht es weiter mit paar Schritten und einem Schlag wahrscheinlich auf den Kopf. Dann kommt was schwer definierbares, dann bei 0.14 nimmt er wahrscheinlich das Bein, hebt es und wirft die Person über seinen Kopf, aber nicht gerade mit viel Elan, mit der Bewegung kann man nicht so richtig ziehen oder werfen, oder jemanden vom Platz Bewegen. Also eine Bunkai mit dieser Bewegung, kann ich mir irgendwie gar net vorstellen. Wirft er nun die Person mit dem Bein über seinen Kopf oder .... hm? Dann bis 0.23 verteilt er paar Schläge mit Armen, Handkante und Ellbogen aber auch nicht mit viel Kraft sondern eher in schwingenden Bewegungen. Dann kommt der Teil wo ich unschlüssig war was er damit erreichen wollte, er zieht und schiebt und zieht und schiebt. Paarmale schaut er nach hoch oben, bei 0.32, niemand ist so groß wo schaut er da hin? Am Ende gibt er einen auf den Kopf und ein Schlag von unten aufs Kinn und noch einen von oben. Die Art der Bewegungen kommt mir eher fremd vor. Ich habe mal Wushu gemacht und kenne wie man sich dort bewegt, aber diese Art ist doch bisschen anders finde ich.
Also die Bewegungen an sich sind wirklich sehr schnell und elegant ausgeführt, das stimmt, aber ich finde sie irgendwie nicht wirklich... aussagefähig. Kann sein dass ich mich da jetzt irre, da ich wie gesagt diese KK nicht gut kenne. Die Experten können mich aber gerne aufklären, würde mich schon interessieren ob dies nur so eine Art Vorführung gewesen ist oder schon mit gezielten Übungen gekoppelt. Hübsch anzusehen ist es.
Also die Bewegungen an sich sind wirklich sehr schnell und elegant ausgeführt, das stimmt, aber ich finde sie irgendwie nicht wirklich... aussagefähig. Kann sein dass ich mich da jetzt irre, da ich wie gesagt diese KK nicht gut kenne. Die Experten können mich aber gerne aufklären, würde mich schon interessieren ob dies nur so eine Art Vorführung gewesen ist oder schon mit gezielten Übungen gekoppelt. Hübsch anzusehen ist es.
Bearbeitet von weltraumkarate, 09 Januar 2012 - 23:04 Uhr.
#6
Geschrieben 09 Januar 2012 - 23:19 Uhr
@ Weltraumkarate
Interessante Analyse:
Zum Anfangen würde ich auch auf Ziehen und Schlagen tippen. Ich glaube, die undefinierbaren Schläge sind, schnellen Schläge zur Abwehr- und Angriff, (Man schlägt mit Kraft und Geschwindigkeit auf einen angreifenden Arm und als nächstes durch die Reichweite auf den Gegner. )
0.14 sieht für mich, wie ein Schlag zunächst auf den Nacken aus, dann Abwehr und arretieren des Gegners und Schlag zum Hals oder Kopf. Wieder eine Rotierende Bewegung und Schlag zu den Gelenken oder zu den Edelsten Teilen.....
Wahrscheinlich liege ich komplett falsch.
Weltraumkarate, ich glaube, du mußt die Kampfkunst anders bewerten als zum Beispiel Karate. Es ist weicher und runder in der Abfolge, aber dafür nicht weniger effektiv. Wenn du den Film "The One" kennst, weißt du, was ich meine.... der eine ist immer den direkten Weg gegangen, der andere hat die Kraft des Gegners genutzt und war immer am Ausweichen. Beide Stile waren effektiv.
Interessante Analyse:
Zum Anfangen würde ich auch auf Ziehen und Schlagen tippen. Ich glaube, die undefinierbaren Schläge sind, schnellen Schläge zur Abwehr- und Angriff, (Man schlägt mit Kraft und Geschwindigkeit auf einen angreifenden Arm und als nächstes durch die Reichweite auf den Gegner. )
0.14 sieht für mich, wie ein Schlag zunächst auf den Nacken aus, dann Abwehr und arretieren des Gegners und Schlag zum Hals oder Kopf. Wieder eine Rotierende Bewegung und Schlag zu den Gelenken oder zu den Edelsten Teilen.....
Wahrscheinlich liege ich komplett falsch.
Weltraumkarate, ich glaube, du mußt die Kampfkunst anders bewerten als zum Beispiel Karate. Es ist weicher und runder in der Abfolge, aber dafür nicht weniger effektiv. Wenn du den Film "The One" kennst, weißt du, was ich meine.... der eine ist immer den direkten Weg gegangen, der andere hat die Kraft des Gegners genutzt und war immer am Ausweichen. Beide Stile waren effektiv.
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#7
Geschrieben 10 Januar 2012 - 08:52 Uhr
@Rakoshi
du hast recht was den Film betrifft. Ich finde der Film beweist nicht unbedingt welche Art von KK effektiver ist, da es halt nur ein gedrehter Film ist. In der Realität ist es da, glaube ich schon anders. Ich wollte ja keinen Vergleich ziehen, aber bei den eleganten Bewegungen kann ich mir einfach nicht vorstellen dass man da gegen harte und zB. wirklich gute Kyokushintechniken ankommt. Kann sein dass ich mich irre, aber die Bewegungen scheinen mir einfach zu schwingend und weich. Darum habe ich ja Wushu auch nicht weiter gemacht, weil auch hier die Bewegungen ähnlich waren. Ich komme mit gezielten und ausgeführten Techniken besser zu recht, kann mir das auch besser verbildlichen wenn ich was sehe. Wahrscheinlich ist es aber auch Übungssache, weil man sich halt mit dieser KK mehr beschäftigt als mit anderen.
du hast recht was den Film betrifft. Ich finde der Film beweist nicht unbedingt welche Art von KK effektiver ist, da es halt nur ein gedrehter Film ist. In der Realität ist es da, glaube ich schon anders. Ich wollte ja keinen Vergleich ziehen, aber bei den eleganten Bewegungen kann ich mir einfach nicht vorstellen dass man da gegen harte und zB. wirklich gute Kyokushintechniken ankommt. Kann sein dass ich mich irre, aber die Bewegungen scheinen mir einfach zu schwingend und weich. Darum habe ich ja Wushu auch nicht weiter gemacht, weil auch hier die Bewegungen ähnlich waren. Ich komme mit gezielten und ausgeführten Techniken besser zu recht, kann mir das auch besser verbildlichen wenn ich was sehe. Wahrscheinlich ist es aber auch Übungssache, weil man sich halt mit dieser KK mehr beschäftigt als mit anderen.
#8
Geschrieben 10 Januar 2012 - 11:44 Uhr
Hi, ich werde jetzt nicht die ganzen Anwendungen erklären (können). Die Bewegungen basieren alle darauf, das durch eine weiche Elastizität eine größere Flexibilität bezügl. der Auswahl an zB Folgetechnik möglich ist. Dabei sind die Techniken trotzdem kraftvoll und effektiv.
Die ersten Bewegungen sind eher lockere Distractions, Schläge auf die Deckung oder Finten um tatsächliche Angriffe vorzubereiten. Danach folgende Armschwinger die locker und von der Eigenschwere des Arms ausgeführt werden. So kann jederzeit eine andere Richtung und Technik folgen.
0.14 ist mitnichten ein Wurf. Es ist ein Schlag zu den Genitalien / oder in den unteren Magen gefolgt von sofortigem Schlag zum Gesicht. Dann Fussfeger und Wurf.
Weltraumrakete: ich denke du irrst dich gewaltig (mit der Anwendbarkeit der Techniken), aber was Du ansonsten geschrieben hast passt schon: jeder sollte die KK wählen, die zu ihm passt und in der er sich wohl fühlt.
Hier noch ein Clip von Anwendungen:
Die ersten Bewegungen sind eher lockere Distractions, Schläge auf die Deckung oder Finten um tatsächliche Angriffe vorzubereiten. Danach folgende Armschwinger die locker und von der Eigenschwere des Arms ausgeführt werden. So kann jederzeit eine andere Richtung und Technik folgen.
0.14 ist mitnichten ein Wurf. Es ist ein Schlag zu den Genitalien / oder in den unteren Magen gefolgt von sofortigem Schlag zum Gesicht. Dann Fussfeger und Wurf.
Weltraumrakete: ich denke du irrst dich gewaltig (mit der Anwendbarkeit der Techniken), aber was Du ansonsten geschrieben hast passt schon: jeder sollte die KK wählen, die zu ihm passt und in der er sich wohl fühlt.
Hier noch ein Clip von Anwendungen:
#9
Geschrieben 10 Januar 2012 - 22:10 Uhr
@ Weltraumkarate
Ich denke, dass die Zielsetzung im Karate einfach eine andere ist, als im Kung fu. In einem Schlage wird die gesamte Energie gesteckt um den Gegner zu bezwingen. Beim dieser Art des Kung fu erscheint es mir, dass mehrere Bewegungen eine Technik bilden und diese ein genaues Timing benötigen.
Die Anwendungen werden effektiv durch Schnelligkeit, Timing und Krafteinsatz.
Dies ist natürlich auch im Karate von Bedeutung, aber die Umsetzung ist eine andere, da man in einen Schlag sehr viel Kraft reingeben kann. Ich weiß nicht, ob ich das gut beschrieben habe, was ich meine.
Das Video der Anwendungen macht die Form etwas klarer, danke.
Ich denke, dass die Zielsetzung im Karate einfach eine andere ist, als im Kung fu. In einem Schlage wird die gesamte Energie gesteckt um den Gegner zu bezwingen. Beim dieser Art des Kung fu erscheint es mir, dass mehrere Bewegungen eine Technik bilden und diese ein genaues Timing benötigen.
Die Anwendungen werden effektiv durch Schnelligkeit, Timing und Krafteinsatz.
Dies ist natürlich auch im Karate von Bedeutung, aber die Umsetzung ist eine andere, da man in einen Schlag sehr viel Kraft reingeben kann. Ich weiß nicht, ob ich das gut beschrieben habe, was ich meine.
Das Video der Anwendungen macht die Form etwas klarer, danke.
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#10
Geschrieben 06 März 2012 - 07:57 Uhr
Hier ein weiterer Clip vom Seminar mit demjenigen, der die Form läuft. Hier sind auch einige Anwendungen zu sehen:



