Sich ein dickes Fell zulegen
#1
Geschrieben 11 Januar 2012 - 13:15 Uhr
nach langer Zeit möchte ich mich mit ein problem hier melden.
Ich selber habe vor 2 Jahren mal ein Selbstverteidigungkurs (MSD) besucht, weil ich zu der Zeit noch im Sicherheitsdienst tätig war.
Jetzt mache ich nur noch Sandsackübungen und Kraftsport regelmäßig 2 - 3 die Woche.
Meine Aussehen und meine Statue machen einen kräftigen und gut trainierten Eindruck.
Ich selber bin jetzt nicht mehr im Sicherheitsdienst, sondern in einer Tagungsstätte wo ich in der Haustechnik tätig bin.
Da es letztens immer wieder Probleme mit mein Vorgesetzten und meiner 2 unter mir stehenden FSJler gibt möchte ich hier um Rat bitten.
Da ich damals im Werkschutz für mich allein gearbeitet habe sind mir probleme wie nicht Ausführungen meiner Anweisungen an die FSJler ect. nicht bekannt.
Eine bekannte Psychologin meint ich müsste mir ein dickes Fell aneignen.
Nur wie ?
Kann mir jemand dabei helfen bzw. jemand das gleiche Problem gehabt ?
ICh will kein ###### werden aber nicht einfach was hinnehmen was mir Gegenüber unfair oder falsch ist
Würde gerne mal ein paar Meinungen wissen, weil Kampfsport ist ja Körper und Geist eigentlich oder ?
Gruß Dennis
#2
Geschrieben 11 Januar 2012 - 15:49 Uhr
zum umgang mit einem nicht umgänglichen chef empfehle ich das buch: http://www.amazon.de...n/dp/3720523543
es geht im grunde darum, die schwächen eines menschen auszunutzen. und schwächen hat jeder.
wobei wir beim punkt sind, wie du schon ganz richtig vermutest:
Zitat
was das dicke fell angeht, kann man sich vorstellen, das der job ein dojo ist und die problemchen ein übung. - wichtig ist ruhe zu bewahren, damit nimmt man der hälfte aller angriffe auf einen selber den wind aus den segeln.
und noch ein zu dem thema sehr zu empfehlenden buchtipp (und das obwohl ich mit shaolin nicht viel am hut habe): http://www.amazon.de...26293141&sr=1-1
#3
Geschrieben 11 Januar 2012 - 17:44 Uhr
#4
Geschrieben 11 Januar 2012 - 19:07 Uhr
Das gute alte Prinzip.
Zuckerbrot und Peitsche. Mach ihnen klar wo ihre Grenzen sind. Wenn es dazu etwas gröber wrden muß im Tonfall ; ja und ?
Die Alternative wäre ne Abmahnung bei Renitenz. Das muß man solchen Früchtchen mal klar machen. Irgendwann merken sie das ein Anschnauzer nicht schön ist aber im Gegensatz zur Abmahnung nicht den Job gefährdet.
Auf der anderen Seite :Wenn es funzt ;; Loben bis es krümmelt. Sowas hebt unglaublich die Motivation.
Bearbeitet von KAJIHEI, 11 Januar 2012 - 19:07 Uhr.
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#6
Geschrieben 11 Januar 2012 - 22:57 Uhr
andererseits würde es vielleicht genügen, erst mal regelmässig in ein dojo zu schauen. - da könntest du etwas mehr einblick und damit vertrauen in deine fähigkeiten entwickeln - naja und am ende diese fähigkeiten sogar noch ausbauen.
es kommt natürlich ein bisschen darauf an, wie schnell du eine lösung erwartest. - im zweifelsfall gilt die deviese: jeder ist seines schicksals eigener schmied. - mit anderen worten: sei aktiv und gestalte dein umfeld, so gut es geht. manchmal hilft auch ein stellenwechsel. (wobei beharrlichkeit nicht ohne grund eine tugend ist)
#7
Geschrieben 12 Januar 2012 - 07:13 Uhr
Arko112 sagte am 11 Januar 2012 - 20:38 Uhr:
Welche Aufgaben haben sie denn verweigert? Ich kenn das von mir selbst auch. Ich arbeite (manchmal) gerne im Team und es macht mir auch nichts aus, zuzuarbeiten oder Anweisungen auszuführen. Aber wenn ich das Gefühl kriege, ausgenutzt zu werden oder als Ego-Fußabstreifer für irgendeinen Idioten herhalten zu müssen, dann wehr ich mich.
Den Rat der Psychologin finde ich, zumindest so wie es sich darstellt, total doof. Wenn Du in einer Position bist, in der Du Weisungen gibst, dann sollte sie Dich unterstützen, Deine Stärken zu finden, um genau diese Aufgabe auch zu erfüllen. Was genau soll denn ein "dickes Fell" sein? Alle fünfe grade sein lassen und die machen lassen, was sie wollen? Hört sich nicht sonderlich sinnvoll an.
Gruss
CryingFreeman
#8
Geschrieben 12 Januar 2012 - 08:25 Uhr
Ohne genauere Kenntnis der Problemlage inklusive des Inhalts der strittigen Punkte werden wir hier kaum passenden Rat geben können. Betriebliche Interna würde ich an Deiner Stelle allerdings nicht hier rein setzen, da das u.U. ein Verstoß gegen die Regeln ist und sanktioniert werden könnte.
Deshalb nur für Dich, nicht für die Allgemeinheit des Forums, einige Ansatzpunkte zu den FSJlern:
- Sind die wirklich freiwillig da? Oder geht es da eher darum, nicht arbeitslos zu sein?
- Sind die noch sehr jung und die Situation des Befehlsempfängers ungewohnt?
- Haben die vielleicht ein anderes Verständnis ihrer Position? z.B. sehen die sich vielleicht nicht als billige Hilfsarbeitskräfte (und Lohndrücker) die sie in Wahrheit sind, sondern quasi als Ehrenämtler?
und zum Chef:
- ist der einfach nur launisch/ungeduldig oder hat der inhaltliche Kritik? Wenn letzteres... welche (ist da ein Muster erkennbar)?
- hatte der Chef Deiner Einstellung damals zugestimmt oder hatte er da nix zu melden (oder vielleicht sogar nen eigenen Kandidaten)?
und zu Dir:
- fühlst Du Dich in dem Laden trotz der Probleme gut aufgehoben oder eher so, als ob Du da net wirklich reinpasst?
- falls Letzteres der Fall ist: Entsprechen Dein Umgangston und Auftreten dem, was auf Deinem Arbeitsplatz erwartet wird oder üblich ist.... oder bist Du da eher so etwas wie ein bunter Hund?
Vielleicht bringt Dich die Beantwortung dieser Fragen ja schon weiter! Vielleicht hilft es zu entscheiden, ob Du Dir wirklich ein dickes Fell (=Ertragen einer misslichen Situation) zulegen willst... oder ob es passenderer Lösungsansätze gibt. Wenn ein dickes Fell notwendig sein sollte (z.B. weil Du auf DIESEN Job angewiesen bist), dann geht das am ehesten über Gleichgültigkeit der Sache gegenüber. (Ohnehin bei vielen Jobs der einzige Weg seine geistige Gesundheit zu erhalten).
Gruß
Den
#9
Geschrieben 13 Januar 2012 - 14:00 Uhr
Dann will ich erstmal ein bißchen Licht herein bringen.
Also mein Chef (Hausleiter) damit habe ich ein sehr gutes Verhältnis, darunter steht der Hausmeister der uns (eine Frau 35, zwei FSJler 19, 22 und ich 30) als Technikteamleiter führt.
Bei den Hausmeister ist das Problem er kann keine klaren Anweisungen wälzt manche Sachen auf mich um seine Ruhe zu haben.
Beispiel:
ICh sollte mit den FSJler die Küche streichen, als ich bemerkte das die beiden die Wand des Flurs mit einer Lackrolle streichten wies ich die beiden höflich darauf hin "Hier da müsst ihr aber die Fellrolle nehmen mit die Lackrolle ist dafür nicht geeignet." Dann kam der Hausmeister und meinte ich müsste mal auf sowas achten. Da meinte ich nur wenn we nicht hören kann ich nichts ändern.
Dann ging er wieder weg. Weiter ging es damit das ich dann sagte wir können heut mal ne stunde mittag machen weil nicht viel zu tun wäre. Ihr müsst dann aber auch so fair sein und um 13 Uhr wieder da sein. Die Herrschaften kamen um 13:45 und meinten Sie müssten noch einkaufen weil nichts mehr im Kühlschrank haben (Die beiden wohnen dort im Haus). Als sie wiederkamen sagte ich im ruhigen Ton, Daniel wenn wir schon was ausmachen müssen wir uns auch dran halten sonst macht das kein Sinn. DA meinte er nützt ja nichts wir mussten noch was zu essen kaufen wiel wir morgen nichts hätten sonst.
Das war mal ein Beispiel, das andere beispiel Hausmeister,
sagt am Dienstag zu mir wir müssen morgen früh den Raum leer machen für die Reinigungsfrauen (am Mittwochmorgen sage ich zu Ihn was machen wir jetzt als erstes, da macht er mich an, STREIcHEN was dann sonst meinst wir machen was anderes. Da meinte ich nur gestern hieß es den Raum ausräumen. ER: Das machen wa wann anders.
(Will jetzt nicht kleinlich sein, aber das so ein nicht regelmäßiger Altag wo sich die Vorkommnisse so ungefähr abspielen)
Das beste war noch nach den Mittag mit den Hausmester, da kam er zu mir und sagte ich sollte mal mitkommen, dann bin ich mit ihm in keller wo er ein band suchte nachdem er es gefunden hat gab er es mir in die hand und sagte mit hoch nehmen. Dann waren wir oben und ich wusste nicht was ich damit anfangen sollte und fragte brauchst du das jetzt oder was soll damit geschehen ?
Da sagte " Ich wäre wohl manchmal schwer vom Kapee" ich sagte kann ja sein aber ich weiß nicht was ich damit soll, mensch das brauch Daniel beim Streichen" ich sagte und warum sagst das nicht gleich ?
Da hat er gelacht und ist weg.
Was sagt ihr dazu ?
PS: Das Band war für risse in der Decke abzukleben, welches ich aber nicht brauchte weil ich den Vortag gespachtelt habe, deswegen meine Frage die doch berichtigt war ?
Vielleicht benehme ich mich auch falsch kann euch nur die Wahrheit sagen.
Am Sonntag muss ich wieder los, und ohne Chef und Hausmeister aber dafür mit den FSJler arbeiten.
Gruß euer Dennis
#10
Geschrieben 13 Januar 2012 - 14:32 Uhr
Die FSJler nehmen ihren Job net so, wie man das von Hilfskräften (die auf die Kohle angewiesen sind) erwartet. Aber sie haben ja auch kaum einen Grund dazu... so billige Leute feuert man nicht, selbst wenn die mal daneben sind. Hmm... wie ist das denn mit dem Druck von oben auf dem Job, also vom Auftraggeber? Irgendwie klingt das alles so n bisschen nach 'mach ichs heut nicht, mach ichs halt morgen'. Wenn das so sein sollte, einfach locker bleiben und coole Fresse ziehn.
Was sagt denn die Frau im Team dazu??? Die müsste ja mit Dir auf einer Ebene sein, dienstlich versteht sich.
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Ob Kampfkunst oder nicht ist bei Deinem Problem doch eigentlich egal, oder??? Ich meine 'ruhig ausatmen und bis zehn zählen' ist ja keine reine KK-Geschichte.
#11
Geschrieben 13 Januar 2012 - 15:22 Uhr
Den sagte am 13 Januar 2012 - 14:32 Uhr:
Ob Kampfkunst oder nicht ist bei Deinem Problem doch eigentlich egal, oder??? ...
Nein, das denke ich nicht;
ich habe den Eindruck, dass der Wunsch nach dem Beherrschen der Situation sehr viel mit Kampfkunst zu tun hat ...
übrigens: ich bearbeite meine Beiträge grundsätzlich solange das möglich ist ...



