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Krafttraining WT, Schnellsche Drückmaschine.


90 Antworten in diesem Thema

#1 benjamin_90

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Geschrieben 15 Januar 2012 - 08:52 Uhr

Hallo

ich mache auch seit kurzem Wing Chun

Ich habe gelesen dass es nicht schadet nebenbei noch etwas Krafttraining zu machen, aber es müssen ja die richtigen übungen sein.

Ich habe ein Buch jetzt gelesen , es heißt * Krafttraining für Kung Fu und Karate* von Eberhard Schneider.

Ich möchte mich wirklich nur auf Wing Chun im Moment spezialisieren.

Ein paar Ideen die ich aus dem Buch entnommen habe:


Trainingsablauf:

1. Aufwärmen
2. Dehnübungen
3.Schnelligkeit, Technik, Reflexe
3.Krafttraining
4. Abwärmen


- *Die Kraftübung soll der für die Disziplin gewünschten Bewegung ähnlich sein bzw. in die gleiche Richtung zielen *

- * große Körperkraft hat ihren Ursprung im Zentrum des Körpers.....Tatsache, dass das muskuläre Fundament jeglicher athletischen Betätigungen von der Hüft-, Bein- und unteren Rückenpartie gebildet wird.
Die hier liegenden Muskeln ( Gesäßmuskeln, Oberschenkel, Rückenstrecker) besitzen das größte Kraftpotential des ganzen Körpers*



Dann werden 6 verschiedene übungen mit Gewichten gezeigt, enge Liegestütze, Bankdrücken mit schweren Kurzhanteln, etc...und es werden die Vor-und Nachteile erklärt.

Bis er dann zu einem Gerät kommt welches Kernspecht auf einem Foto benutzt, die heißt: * Schnellsche Drückmaschine*


Hat jemand von euch schon etwas davon gehört? Wenn die gut ist dann könnte man sich solch etwas mal nachbauen und testen




Eingefügtes Bild

Ich freue mich über eure Meinungen und Ratschlägen

Gruß

Benjamin

#2 rauchbombe

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Geschrieben 15 Januar 2012 - 09:41 Uhr

Bei Mc Fit gibt es ein ähnliches Gerät,bloß das man dort sitzt.Vom reinen Kraftzuwachs her,habe ich keinen Unterschied machen können in Bezug zu anderen Übungen,aber ein Vorteil gibt es m.M.n und das steht glaube ich auch so drinne.Nähmlich das man die Kraftlinie des FST unter hohem Gegendruck üben kann.Denn für die Kraftlinie des Ing Ung FST ist es m.M.n nach enorm wichtig das beim Autreffen des FST, der Ellbogen nicht seitlich rausspringt und das kann man an der Übung gut trainieren bzw bewusst beobachten und gegensteuern.


Aber um wiedrum das zu üben,gibt es auch viele andere Methoden,man muss jezt nicht extra solche Gerätschaften bemühen aber wenn mal so´n Teil in der Nähe ist,warum nicht?

Bearbeitet von rauchbombe, 15 Januar 2012 - 09:52 Uhr.

Aufstehen und meinen Weg gehen

#3 Kenkon

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Geschrieben 15 Januar 2012 - 14:37 Uhr

Da Kraft ja immer auch verbesserte Muskelkoordination bedeutet, ist so ein Minimalprogramm m.E. tröstlich, wenn man mal nur Energie für das nötigste hat. Z.B. wegen mieser Motivationsphase.
Aber der Wechsel bringt in meiner Erfahrung Bock und Bewegungserfahrungen. Und nutzbare Kraft.

Wenn der Fauststoß mit Ellenbogen unten der stärkst mögliche wäre, griffe die Argumentation vielleicht etwas mehr.

Aber es ist immer noch diese "Wie haben das schmale, bequeme Optimum herausgefeilt" EWTO Masche.
Das Buch an sich fand ich gut und informativ.
Nur eindimensional in den Schlussfolgerungen.
Mal verliert man, mal gewinnt der Andere.

#4 pugilism

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Geschrieben 15 Januar 2012 - 21:06 Uhr

Zu dem hier:
- *Die Kraftübung soll der für die Disziplin gewünschten Bewegung ähnlich sein bzw. in die gleiche Richtung zielen *

Schwachsinn meiner Meinung nach. Wenn du zum Beispiel Kettenfäuste mit Gewichten in den Händen machst. Rate mal in was du besser wirst? Du wirst besser in Gewichte bewegen in Kettenfaustähnlicher Bewegung.

Koordinative Fähigkeiten wie z.B. der korrekte Kettenfauststoss müssen stets 1:1 geübt werden. Gewichte verfälschen die Bewegung und sind kontraproduktiv.

Mit dem: * große Körperkraft hat ihren Ursprung im Zentrum des Körpers.....Tatsache, dass das muskuläre Fundament jeglicher athletischen Betätigungen von der Hüft-, Bein- und unteren Rückenpartie gebildet wird.
Die hier liegenden Muskeln ( Gesäßmuskeln, Oberschenkel, Rückenstrecker) besitzen das größte Kraftpotential des ganzen Körpers* stimme ich überein

Bearbeitet von pugilism, 15 Januar 2012 - 21:07 Uhr.

- Seinen Kampfstil gegen einen unkooperativen Gegner in einem freundlichen Sparring mal zu testen ist wohl das Mindeste bevor man grosse Reden über dessen Tauglichkeit schwingt.....
- Klassische KK-Attacken:

Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.

Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.

Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......

#5 pugilism

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Geschrieben 15 Januar 2012 - 21:12 Uhr

Nachtrag: Mann muss neidlos zugeben dass der Kernie ein verdammte Maschine war in seinen besten Tagen. Respekt
- Seinen Kampfstil gegen einen unkooperativen Gegner in einem freundlichen Sparring mal zu testen ist wohl das Mindeste bevor man grosse Reden über dessen Tauglichkeit schwingt.....
- Klassische KK-Attacken:

Stop and freeze Attack: Aus zwei Meter Entfernung wird ein Faustschlag gestartet und die Technik wird durchgezogen komme was wolle, abrupt wird die Bewegung mit ausgestrecktem Arm gestoppt und der grosse Sifu/Sensei kann eine im Minimum, 10 Fachcombofaustattacke demonstrieren. Zweitangriffe sind nicht möglich weil das Chi des Meisters dies verhindert.

Rhino Attack: Aus zwei Meter Entfernung, vielleicht sogar noch mehr, Ausgangsposition im besten Fall noch kniend am Boden, rennt der Angreifer auf sein Ziel los. Der Faustarm bleibt während der ganzen Bewegung gestreckt und man rennt unbeirrt weiter. Sollte sich das Ziel zur Seite bewegen, so rennt man weiter am Ziel vorbei. Sollte das Ziel Kontakt mit dem Angriffsarm aufnehmen so lässt man sich willenlos in ein Wurf oder Hebeltechnik führen. Zweitangriffe sind auch während dieser Bewegung unmöglich wegen einer KI-Blockade welche sich durch das eigene Momentum ergiebt.

Die Wichtigste Regel überhaupt in den klassischen KK's: Wenn wir alle gaaaaaaanz fest daran glauben, dann funktioniert es auch......

#6 Lindener

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Geschrieben 16 Januar 2012 - 08:41 Uhr

Hallo Benjamin_90,

Krafttraining ist zwar sicherlich nicht notwendig, aber ganz sicher hilfreich und wenn du Krafttraining machen möchtest, um dein Kungfu zu untestützen solltest du dich nach meiner Erfahrung an zwei Richtlinien halten, die auch in Schneiders Buch genannt werden.

Einmal das Training der allgemeinen Grundkraft, die du auch mit den entsprechenden Grundübungen trainierst, also Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücker, Situps und Klimmzüge. Der Grund liegt darin, dass du bei diesen Übungen lange Kontraktionsketten trainierst, also den verschiedenen Muskelgruppen deines Körpers quasi das Zusammenarbeiten angewöhnst. Ferner trainierst du mit diesen Übungen auch das bereits erwähnte Kraftzentrum des Körpers.
Davon bekommst du erstmal noch keinen knackigeren Fauststoß, aber dieses Training verleiht dir und deinem Körper einfach eine größere Stabilität.

Was speziell den Fauststoß betrifft: der wird nicht dadurch härter, dass du Gewichte bewegst, da hat Pugilism nicht Unrecht. Deinen Fauststoß trainierst du am besten, indem du Fauststöße machst. Also schaff die einen Wandsack an, befestige ihn dort, wo die Lärmbelästigung für deine Mitmenschen am geringsten ist und trainiere daran.
Aber du kannst auch hier das Kraftpotential, das dir zur Verfügung steht und das du beim Schlagen abrufen möchtest durch gezieltes Krafttraining steigern. Allerdings bin ich kein großer Freund von Maschinen, was aber nur meine ganz persönliche Meinung ist und keinen Anspruch auf Allgemeingültigkeit hat. Du kannst dich auch gerade so gut auf den Rücken legen und abwechselnd Kurzhanteln zentral von deinem Körper wegstoßen. So trainierst du die gleichen Muskeln und den gleichen Bewegungsablauf und hast die Sicherheit, beide Arme in gleicher Intensität zu belasten.
Wichtig ist dabei noch das WIE. Wenn du deinen Fauststoß härter machen willst, hat es keinen Sinn, lange Sätze auszuführen. Willst du härter schlagen, musst du Schnell- also Maximalkraft trainieren. Wähle - nach einer angemessenen Eingewöhnungsphase - das Gewicht so, dass du es bis zu maximal 6 Mal schnell von dir wegstoßen kannst. Trainierst du mehr Wiederholungen, näherst du dich zu sehr dem Ausdauer- und Konditionsbereich. Das ist zwar auch nicht schädlich, bringt dich aber bezüglich SchlagKRAFT nicht weiter.

Viele Grüße
Schreib nicht alles, was du weisst,
glaub nicht alles, was du liest
und lächle über den Rest!

#7 benjamin_90

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Geschrieben 18 Januar 2012 - 10:39 Uhr

Hallo

vielen Dank für die guten Antworten, sie sind sehr hilfreich!

Ein Gedanke bleibt mir aber: Also beim Ing Ung legt man ja gar keine Kraft in den Faustoß, sodass der Punch schneller ist. Warum braucht man denn mehr Kraft?Ist das eher für die Abwehr?also wenn man den gegnerischen Punch abwehren muss?



p.s.jetzt ziehe ich mir das Buch *Infinite Intensity von Ross Enamait* rein, es erhielt sehr gute Reviews.

Bearbeitet von benjamin_90, 18 Januar 2012 - 10:51 Uhr.


#8 brille

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Geschrieben 18 Januar 2012 - 11:08 Uhr

@benjamin:
Naja, GAR KEINE Kraft...? Irgendwie musst Du zumindest die Hände nach vorne bringen. Es stimmt schon, dass es nicht nötig ist ohne Handschuhe volle Möhre auf den Schädel zu kloppen (jedenfalls nicht mit den Fingergelenken). Ein wenig Bumms darf aber schon dahinter sein. Die Kraft kann Dir auch helfen gar nicht erst "verformen" zu müssen.

Bearbeitet von brille, 18 Januar 2012 - 11:09 Uhr.

Im Frieden kann so wohl nichts einen Mann
als Milde und bescheidne Stille kleiden
Doch tönt des Krieges Wetter Euch ins Ohr
dann ahmt den Tiger nach in seinem Tun
Spannt eure Sehnen, ruft das Blut herbei,
entstellt die liebliche Natur mit WUT!

#9 Terao

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Geschrieben 18 Januar 2012 - 11:11 Uhr

Zitat

Ein Gedanke bleibt mir aber: Also beim Ing Ung legt man ja gar keine Kraft in den Faustoß, sodass der Punch schneller ist. Warum braucht man denn mehr Kraft?
Ich halte das für ein Mißverständnis: In eigentlich jeder KK ist es sinnvoll, subjektiv keine "Kraft" i.S.v. Anspannung in einen Schlag zu legen, weil man dann zum Verkrampfen neigt und damit langsamer und weniger flüssig schlägt. Dennoch ist aber (bei gleicher Technik) ein von wohltrainierter Muskulatur getriebener Schlag wirksamer und schneller als einer von nicht so guter Muskulatur. Er ist also objektiv und messbar stärker, auch und gerade, wenn man selbst das Gefühl eines "entspannten" Schlagens hat.



Naja, und wenn`s technisch mal nicht ganz so optimal läuft, und gezerrt, geschoben und gezogen wird, ist ein Mehr an Kraft ohnehin nie verkehrt... ganz davon abgesehen, dass ne gute Muskulatur auch defensive Vorteile hat (etwa ne gute Bauchmuskulatur).

Bearbeitet von Terao, 18 Januar 2012 - 11:21 Uhr.


#10 Terao

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Geschrieben 18 Januar 2012 - 12:12 Uhr

ps.: Würde mich mal interessieren, wieviele potenzielle Stressereien schon im Vorfeld vermieden wurden, weil der potenzielle Stresser sich auf den zweiten Blick seiner körperlichen Überlegenheit doch nicht mehr ganz so sicher war... im Tierreich läuft das auch so.

#11 Luggage

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Geschrieben 18 Januar 2012 - 13:00 Uhr

Beitrag anzeigenpugilism sagte am 15 Januar 2012 - 21:06 Uhr:

Zu dem hier:
- *Die Kraftübung soll der für die Disziplin gewünschten Bewegung ähnlich sein bzw. in die gleiche Richtung zielen *

Schwachsinn meiner Meinung nach. Wenn du zum Beispiel Kettenfäuste mit Gewichten in den Händen machst. Rate mal in was du besser wirst? Du wirst besser in Gewichte bewegen in Kettenfaustähnlicher Bewegung.
Dein Beispiel ist aber falsch gewählt: Hanteln in den Händen bei KFS im Stehen sind keine Übung, die in die gleiche Richtung zielen, da die Hanteln nach unten ziehen und nur mit ihrer Masseträgheit in Richtung der Technik wirken. Bankdrücken oder enge LS sind Übungen, die in die selbe Richtung zielen.

Kernies Maschine auf dem Bild ist, wenn ich das richtig sehe, eine stehende Brustpresse. Liebestütze, Bankdrücken oder die Brustpressmaschine dürften weitestgehend das selbe bewirken, wobei die Maschine auf dem Bild durch die stehende Ausführung zwar mehr Muskeln und eine andere Verkettung derselben beansprucht. Durch das Widerlager im Rücken wird die ganze Stabilisierungsarbeit aber wieder abgenommen. Außerdem ist die Bewegung vollgeführt, wodurch keine Stabilisierungsarbeit geleistet werden muss. Mehr Sinn machen Pushübungen am Seilzug/Tube, weil da der Körper selbst die Stabilität für den Vorwärtsdruck liefern muss. Varianten von LS bieten auch einen sinnvolleren Anspruch, insbes. propriozeptiv angereicherte an Schlingensystemen, Turnerringen, auf dem Physioball etc.

Bearbeitet von Luggage, 18 Januar 2012 - 13:01 Uhr.


#12 Luggage

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Geschrieben 18 Januar 2012 - 13:06 Uhr

Beitrag anzeigenbenjamin_90 sagte am 18 Januar 2012 - 10:39 Uhr:

Ein Gedanke bleibt mir aber: Also beim Ing Ung legt man ja gar keine Kraft in den Faustoß, sodass der Punch schneller ist. Warum braucht man denn mehr Kraft?
Das ist ein Märchen, falsch verstandene Übungsanleitung - ohne Kraft gibt es keine Bewegung. Im Krafttraining wird als erster Anpassungsmechanismus die Rekrutierung verbessert, d.h. die Anzahl der herangezogenen Muskelfasern zu einem (ersten) Zeitpunkt. Wer mehr Muskelfasern gleichzeitig aktivieren kann, wird alleine deshalb schon schneller und härter schlagen. Steigt dann noch die real verfügbare Kraft, wird der Schlag immer stärker. Man darf auch nicht vergessen, dass ein Schlag einschlägt, der geht nicht in die Luft. Der ganze Körper muss dahinter stehen, damit die Kraft dabei auch übertragen wird und nicht als Rückstoß in den Schlagenden zurückgeleitet wird, man sich quasi nur selbst wegschiebt. Dafür muss Kraft und Spannung im ganzen Körper da und entwickelt sein. Keine Kraft beim Schlag ist also vollkommener Unsinn - Kraft und Spannung an der richtigen Stelle ist die richtige Version.

#13 benjamin_90

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Geschrieben 19 Januar 2012 - 09:38 Uhr

Danke für die Antworten nochmal :)

Was haltet ihr hiervon? Da müsste die Kraft doch so ziemlich in die gleiche Richtung zielen wie ein Ing Ung Punch?

Eingefügtes Bild

#14 Terao

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Geschrieben 19 Januar 2012 - 09:52 Uhr

Ja, schon. Ist aber auch wieder kein Unterschied zum Bankdrücken mit Kurzhanteln oder mit diesen Stangen mit Spezialgriff. Außerdem, da der gesamte Druck ja entweder in Richtung Daumen- oder Kleinfingerseite der Hand geht (je nachdem, wo das Seil herausragt), könntest Du mit der Maschine nie mehr drücken, als Du mit dem Handgelenk stabilisieren kannst.


Nebenbei: Ich hab inzwischen das Schneider-Buch für umme im Netz gefunden. Weiß nicht, ob legal, von daher verlinke ichs mal nicht hier. Das ist recht populärwissenschaftlich, aber gar nicht sooo schlecht. Zumindest wird da mit Mythen wie "Kraft braucht man nicht" oder "Kraft macht langsam" aufgeräumt (umso erstaunlicher, dass die trotzdem immer wieder hier auftauchen).
Das einzige, was ich für höchst zweifelhaft halte, ist dieses ausschließliche Spezialisieren auf eine eng umgrenzte schiebende Bewegung. Das ist weder gesund (Dysbalancen!), noch kampftechnisch sinnvoll. Aber, das muss man Schneider zugute halten, er betont auch, dass es in diesem Punkt auch andere Auffassungen gibt. Und es ist halt auch doch schon arg alt.


Und wenn ich mir die kleinen Scheiben auf dem obigen Foto ansehe, werden das wohl eher 200 PFUND gewesen sein (wie ja auch sonst alle Gewichtsangaben in Pfund erfolgen). Es sei denn, die hatten damals Bleischeiben.

Bearbeitet von Terao, 19 Januar 2012 - 09:57 Uhr.


#15 benjamin_90

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Geschrieben 19 Januar 2012 - 10:22 Uhr

HI

Also ich würde an das Seil einen Ringgriff befestigen...ich habe mir das hier nur ausgedacht da ich finde dass Hanteln beim Bankdrücken garnicht soo handlich sind, wegen den Dimensionen, hier hätte man dann nur einen Ring in der Hand, und der Schneider hat ja auch Negatives über die Kurzhanteln geschrieben oder?

Ich mache ja nicht nur diese übung, ich mache ein paar, ich will schon alle Körperpartien trainieren, wegen den Dysbalancen da :)

#16 Den

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Geschrieben 19 Januar 2012 - 11:46 Uhr

Hmm... wenn Du jetzt auch noch auf die 'Stütze' (der Pfeiler am Rücken) verzichtest, diese Übung mit dem Zugseil also frei im Raum stehend ausführst, dann ist das noch näher dran an der Bewegung beim Fauststoß...

außerdem kannste noch mal damit experimentieren, wo das Zugseil seinen Ausgangspunkt hat... also ob Du das in Schulterhöhe befestigst oder tiefer -> Du wirst feststellen, dass Dein Körper sich entsprechend anpassen 'will'... ist das Seil in Schulterhöhe installiert, die Bewegung der Faust also komplett parallel zum Boden und nicht aufsteigend, dann macht der WT-Stand z.B. keinen Sinn... ... hat der Zug seinen Ausgangspunkt tiefer, wird also aufsteigend ausgeführt, kommt das dem WT-Fauststoß näher -> nicht nur in der Bewegung des Armes, sondern ganzkörperlich.... überhaupt kannste auf diese Art und Weise antesten, wie verschiedene Arten des Stoßens, Schlagens und Hiebens vom Körper bzw. den Füßen ihren Ausgangspunkt nehmen und welche Muskulatur dabei grob beansprucht wird... ... ... das Ganze allerdings nur bedingt übertragbar wegen der Sache mit der Balance, in der Übung haste ja den konstanten Widerstand - im Kampf triffst Du erst am Ende der Aktion auf Widerstand... oder auch nicht.
Augen auf!

#17 Den

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Geschrieben 19 Januar 2012 - 11:49 Uhr

Gegenübung kannste an der selben 'Maschine' machen -> 'Rudern' (auch im Stehen möglich) .... auch hier kannste wieder experimentieren... mit der Höhe des Ausgangspunktes vom Seil, enge oder weite Ellenbogen, Handhaltung, etc.
Augen auf!

#18 Terao

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Geschrieben 19 Januar 2012 - 11:54 Uhr

Also so in dieser Art (man beachte die höhenverstellbaren Umlenkrollen)?


Eingefügtes Bild

Bearbeitet von Terao, 19 Januar 2012 - 11:55 Uhr.


#19 benjamin_90

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Geschrieben 19 Januar 2012 - 12:14 Uhr

die Zeichnung war wirklich nicht 1A, ...

at Den: Du hast Recht. Ja ich sollte das Brett wo das Gewicht drauf liegt schräg an die Wand befestigen, im Winkel zur Flugbahn des Ing Ung Punch, dann würde das Gewicht sogar wieder sofort nach hinten rutschen, sodass man gleich wieder drücken kann :)

at Terao: Sehr gut!!, wenn ich das low-budget nachbauen kann, was sicherlich möglich ist, wäre das klasse, nur dass man die Umlenkrollen viel tiefer etc befestigen müsste...:)

Ihr helft mir gut weiter!

#20 Terao

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Geschrieben 19 Januar 2012 - 12:55 Uhr

Super-low budget wäre zum ersten Experimentieren bspw. einfach ein mit einem Ende an der Wand befestigter Expander. Ein Studiogerät wie das oben abgebildete ist aber auf Dauer schon ne feine Sache. Ich glaube, dass man damit verglichen mit Eigenbauten in puncto Stabilität, Sicherheit, Reibungsfreiheit, Verstellmöglichkeiten sehr schnell an seine Grenzen stößt. Zumindest die Möglichkeit einer einigermaßen kleinschrittigen Belastungsvariation solltest Du von Anfang an einkalkulieren.