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Krafttraining WT, Schnellsche Drückmaschine.


90 Antworten in diesem Thema

#81 Terao

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Geschrieben 06 März 2012 - 18:58 Uhr

Zitat

Die Ironie daran ist doch,das man den Überaschungsmoment nur mit nem Überaschungsmoment bei kommt,von daher...
Man selbst ist aber halt immer der "Gute", der bloß dem Angriff des "Bösen" zuvorkommt...

Bearbeitet von Lindener, 06 März 2012 - 19:25 Uhr.


#82 Geheimrat

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Geschrieben 07 März 2012 - 15:35 Uhr

Beitrag anzeigenLindener sagte am 06 März 2012 - 12:07 Uhr:

Beitrag anzeigenGeheimrat sagte am 05 März 2012 - 21:52 Uhr:

Der Unterschied zwischen SV und Kampf ist (meine Def.), dass in der SV einer von beiden keine Ahnung hat, was gerade passiert...
Das ist aber eine sehr eigenwillige Definition!
Wenn du es dahingehend umstellst, dass einer von beiden (nämlich der Angegriffene) eigentlich gar nicht kämpfen will, dann gebe ich dir allerdings recht.

Eigenwillig und bewusst provokativ, allerdings im positiven Sinne. Aber ich kann noch eins draufsetzen indem ich deine Aussage sogar umkehren würde: Einer von beiden (nämlich der ANGREIFER) will gar nicht kämpfen...der untrainierte Angegriffene ist in der Regel aber auch nicht dazu bereit, insofern hast Du natürlich recht....

Meine Definition bezieht sich auf den Gesamtkontext, ist also gar nicht soooo eigenwillig. Die SV-Situation zeichnet sich - ob mit oder ohne Gegenwehr des Angegriffenen - GERADE dadurch aus, dass einer von beiden die Situation falsch einschätzt. Entweder verkennt der Angegriffene den Ernst der Lage und wird dadurch zum "Opfer" oder aber er verhält sich "optimal", dann wird aber der Angreifer in eine Situation gebracht, die er nicht richtig einschätzt. Wie auch immer - einer von beiden hat ein Informationsdefizit über das wahre Spiel, welches gerade abläuft. So ist meine Definition gemeint.

Bearbeitet von Geheimrat, 07 März 2012 - 15:46 Uhr.

Am Ende sind es Banalitäten die den Unterschied ausmachen...

#83 Terao

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Geschrieben 07 März 2012 - 16:14 Uhr

Na, ist das aber nicht immer so, dass mindestens einer (gerne auch beide) es für ziemlich wahrscheinlich hält, zu gewinnen? Würden beide fest damit rechnen, zu unterliegen, käme es wohl kaum zur Auseinandersetzung.

Wir hatten hier ja schon mal vor einiger Zeit die ziemlich tragische Geschichte mit Dominik Brunner. Vielleicht erinnert sich ja noch der eine oder andere. Das spätere Opfer hat sich da durchaus (fälschlicherweise, wie sich herausstellte) zugetraut, zu "gewinnen". Und drum auch den ersten Schlag gesetzt.

#84 Geheimrat

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Geschrieben 07 März 2012 - 16:18 Uhr

Beitrag anzeigenTerao sagte am 07 März 2012 - 16:14 Uhr:

Na, ist das aber nicht immer so, dass mindestens einer (gerne auch beide) es für ziemlich wahrscheinlich hält, zu gewinnen? Würden beide fest damit rechnen, zu unterliegen, käme es wohl kaum zur Auseinandersetzung.

Wir hatten hier ja schon mal vor einiger Zeit die ziemlich tragische Geschichte mit Dominik Brunner. Vielleicht erinnert sich ja noch der eine oder andere. Das spätere Opfer hat sich da durchaus (fälschlicherweise, wie sich herausstellte) zugetraut, zu "gewinnen". Und drum auch den ersten Schlag gesetzt.

Es geht nicht darum, wer sich etwas zutraut - das wäre auch ein Merkmal des Kampfes. In einer SV-Situation weiß einer von beiden nicht, was gerade überhaupt für ein Spiel gespielt wird. In dem Moment, in dem sich beide darüber im Klaren sind, dass es zum Schlagabtausch kommt, verändert sich die Situation von der SV-Situation zum Kampf... es geht mir hier nicht um eine juristische Betrachtung, sondern um eine taktische.

Bearbeitet von Geheimrat, 07 März 2012 - 16:26 Uhr.

Am Ende sind es Banalitäten die den Unterschied ausmachen...

#85 Terao

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Geschrieben 07 März 2012 - 16:49 Uhr

Zitat

In einer SV-Situation weiß einer von beiden nicht, was gerade überhaupt für ein Spiel gespielt wird.
OK, das ist aber eine ziemlich restriktive Definition. Würde ich eher als Typ "Attentat" bezeichnen. "SV" würd ich schon etwas weiter fassen.

#86 Lindener

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Geschrieben 08 März 2012 - 15:08 Uhr

Beitrag anzeigenGeheimrat sagte am 07 März 2012 - 15:35 Uhr:

Aber ich kann noch eins draufsetzen indem ich deine Aussage sogar umkehren würde: Einer von beiden (nämlich der ANGREIFER) will gar nicht kämpfen...
Naja, wie ich oben schon schrieb, halte ich diese These in dieser pauschalen Aussage für schlichtweg falsch, aber das macht ja nichts, es wird genug andere geben, die dir zustimmen.

Nun aber mal wieder zurück zum eigentlichen Thema, nämlich der Drückmaschine und der Problematik, dass man da immer eine Stütze oder ein Polster hat, gegen das man sich stemmen/lehnen kann.
Ich habe gestern mal eine Alternative probiert, für den Fall, dass man die Maschine nicht nutzen will, aber trotzdem im Stehen die für den Fauststoß benötigten Muskeln trainieren will.
Ich habe eine Langhantel genommen und deren unteres Ende, damit es nicht wegrutschen kann, gegen die Wand gestellt. Auf das obere Ende habe ich noch eine Gewichtscheibe gelegt und es dann in die Hand genommen. Ich habe mich dann so vor die Wand gestellt, dass die Langhantel quasi im 45 Grad Winkel auf zu mir hin gekippt war und dann habe ich sie eng vor dem Körper von mir weg in Richtung Wand gestoßen. Ich weiß nicht, ob ich das so beschrieben habe, dass es sich jeder plastisch vorstellen kann.
Ich meine, auf diese Art und Weise müsste man die Wirkungsweise der Maschine ganz gut simulieren können und man hat den Vorteil, dass man ohne Stützen und Polster trainieren kann. Ob es was taugt, kann ich jetzt nach einem Mal ausprobieren noch nicht sagen, aber ich will mal schauen. Vielleicht hat ja jemand eine Meinung dazu.
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#87 Terao

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Geschrieben 08 März 2012 - 17:10 Uhr

Ich glaube schon, dass ich mirs einigermaßen vorstellen kann. Problematisch ist halt, dass die Belastung nicht über die gesamte Bewegung gleich ist, sondern umso geringer wird, je mehr Du den Endbereich der Streckbewegung erreichst (weil die Stange immer senkrechter steht). Also eigentlich das Gegenteil dessen, was beim Fauststoß zutrifft. Außerdem wirst Du nie so große Lasten bewegen können, wie`s Deine Muskulatur eigentlich hergäbe (=kein optimales Maximalkrafttraining), weil der Boden nun mal keine Rückenstütze ist. Es sei denn, Du stehst sehr schräg da (dann ist der Winkel zwischen Arm und Körper aber kein rechter wie beim Fauststoß).
Dass jeder Punkt der Stange (und damit auch Deine greifende Hand) sich dabei nicht absolut gerade, sondern leicht bogenförmig aufwärts bewegt, kann man hingegen wohl eher vernachlässigen.

Hoffe, das war auch verständlich.

Bearbeitet von Terao, 08 März 2012 - 17:17 Uhr.


#88 Lindener

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Geschrieben 08 März 2012 - 18:55 Uhr

Hmmm, klingt einleuchtend! Die Sache mit der Stange hab ich nicht bedacht. Klar, der Widerstand wird kleiner, weil die Stange immer gerader steht.
Dass die Rückenstütze fehlt hatte ich eigentlich für einen positive Aspekt gehalten, da ich ja beim Fauststoß auch nichts im Rücken habe. Für die maximale Belastung arbeite ich ja auf dem Rücken liegend mit Kurzhanteln (hatte ich glaube ich weiter vorne schon erwähnt) und halte das auch nach wie vor für die sinnvollste Übung für diesen Zweck.
Naja, war halt mal ne Idee mit der Langhantel, aber dein Argument sehe ich schon ein!
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#89 Hop Sing

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Geschrieben 09 März 2012 - 00:04 Uhr

Vielleicht gibt es keine Kraftmaschine oder Gewichtsübung, die den Fauststoß verbessert, weil hier andere Atribute gebraucht werden, die mit Muskelwachstum nicht erreicht werden können?

Bearbeitet von Hop Sing, 09 März 2012 - 00:05 Uhr.

Kein Kämpfer kann großen Mut zum Kampf mitbringen, der noch niemals schwarz und blau geschlagen worden ist. Der aber, der, so oft er fiel, trotziger wieder aufstand, der steigt mit großer Hoffnung in den Ring.
Lucius Annaeus Seneca 0004(v.Chr.) - 0065 (n.Chr.)

Nimm das an, was nützlich ist...Lass das weg, was unnütz ist...Füge das hinzu, was dein Eigenes ist...
(Bruce Lee)

#90 Lindener

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Geschrieben 09 März 2012 - 09:30 Uhr

Beitrag anzeigenHop Sing sagte am 09 März 2012 - 00:04 Uhr:

Vielleicht gibt es keine Kraftmaschine oder Gewichtsübung, die den Fauststoß verbessert, weil hier andere Atribute gebraucht werden, die mit Muskelwachstum nicht erreicht werden können?
Wenn es dir um Attribute geht, die nicht mit Muskelwachstum erreicht werden können, brauchst du keine Kraftmaschine und keine Gewichtsübung, das liegt in der Natur der Sache, denn genau dafür sind Kraftmaschinen da!
Wie wir schon eingangs alle sagten ist die beste Übung für den Fauststoß der Fauststoß. Dafür brauchst du nur einen Wandsack oder ähnliches.
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#91 E.L.

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Geschrieben 20 April 2012 - 08:14 Uhr

Das System wäre wie bei dem alten Film Karate Tiger. Low Budget. Zwei Lange Bretter mit Ösen jeweil Vertikal an die Wand genagelt.
An die Ösen kann man dann die Expander befestigen. Naja, eigentlich gibt es ja mehr als genug Übungen beim Ving Tsun, den Fauststoss zu verbessern.

Um den JutSau zu verbessern könnte man z.B einarmige Klimmzüge machen ;-)


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Bearbeitet von E.L., 20 April 2012 - 08:18 Uhr.

Carpe diem