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Kyokushin kaikan - ein Familienstil?


34 Antworten in diesem Thema

#1 soto-deshi

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Geschrieben 28 Januar 2012 - 20:13 Uhr

Die international Karate Organisation Kyokushinkaikan ( IKO Sosai ) ist die einzige juristische Person, die das Erbe von Masutatsu Oyamas Kyokushin Karate vertritt.

Nach den Richtlinien die in Japan gelten - ist das von Masutatsu Oyama geschaffene Kyokushin kai kan - Karate - ein Vermächtnis des Großmeisters an seine Familie.
Daher ist die Kyokushinkaikan - Karate- Organisation IKO Sosai mit der Tochter von Oyama, Kikuko Kuristina Oyama, seine dritte Tochter, im Hobu Dojo die wahren Vertretung des Kyokushin kai kan -Karate.

Warum gibt es dann noch weiter Karate-Stilrichtungen die sich auch Kyokushin kai Karate nennen?

Wer kann dies erklären?

soto-deshi

#2 soto-deshi

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 21:56 Uhr

Hallo,

noch einen Nachtrag zum Oyama Karate -Stil Kyokushinkaika.

Informationen über die Welt des Kyokushinaki -Karate: www.kyokushincanada.com.

Dort findet man den Hinweis: Internationale Karate Organisation Kyokushinkai KaiKan 3-3-9 Nishi Ikebukuro
Toshima-ku Tokyo 171 00 21 in Japan, Präsidentin: Frau Kikuko Kuristine Oyama.

Es zeichnet sich eine Entwicklung wie im Aikido nach dem Tod des Gründers O Sensei Morihei Ueshiba ab. Viele, viele Stilrichtungen die sich auf den Gründer im Aikido O Sensei Morihei Ueshiba im Kyokushin Kai Kan auf Masutatsu Oyama beziehen - aber die Großmeister kochen alle ihre eigene Suppe.
Aber alle reden von den großen Werten des Budo - ......

Noch einen schönen Sonntag.

soto- deshi :15:

#3 FireFlea

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 22:10 Uhr

Das ist doch alles nichts neues. Streit im Kyokushin gibt es schon seit den 70ern und nach dem Tod von Oyama sowieso. Auf den ehemaligen designierten Nachfolger von Oyama, Tadashi Nakamura, wurde sogar geschossen. In Japan sind sich die ganzen Kyokushin Verbände munter am verklagen. Und im Shotokan gabs in den 90ern auch eine große Klagewelle innerhalb der JKA.
"Es gibt keine Abkürzung, sondern nur Arbeit, Schweiß und Schmerzen." Choshin Chibana

#4 Luaith

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 23:25 Uhr

Zumal ich nicht verstehe, was das Gezetere soll.

Seit Jahr und Tag wird hier und in so ziemlich jedem anderen ernsthaften Kampfkunstforum auf allem rumgehackt, was da kreucht und fleucht, sobald es denn meint, einen eigenen Stil begründen zu müssen. Überflüssig, braucht die Welt nicht, Vereinsmeierei, Gürteldruckerei et cetera. Aber wenn die Leute nach dem Ausstieg aus einer Organisation zur Abwechslung mal ihrem Stil treu bleiben und sich keinen neuen Namen geben ... dann ist das auch falsch?

Brave new world ...

L.

#5 FireFlea

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Geschrieben 30 Januar 2012 - 21:01 Uhr

Jain. Bei Neugründungen kommt es imho auf den Background an. Wenn jemand mit vernünftigem Können und Hintergrund seine Organisation aufmacht ok, wenn jemand mit Gelbgurt im Jiu Jitsu zu viele Bruce Lee Filme gesehen hat und sein "Ultra Streetcombat Samurai Jiu Jitsu Allkampf Ninja System" gründet, mit Stammbaum bis 2000 v. Christus, ist das was anderes.

Wenn wir vom Kyokushin ausgehen und das einfach mal als Marke sehen, die Oyama gegründet hat, kann man Frau Oyama junior durchaus verstehen. Jeder bedient sich am Namen, möglicherweise ohne legitimiert zu sein, und es werden tausende von Euro verdient. Wenn sie den Namen tatsächlich rechtmäßig geerbt hat kann ich es schon irgendwo nachvollziehen.
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#6 ZoMa

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 01:34 Uhr

Andreas Modl (Deutschlands Nr. 1 im AKS-Karate) hat mir mal gesagt: "Wenn du ein System weitergibst [lehrst], gehört es dir nicht mehr."

Da muss ich manchmal dran drenken... Wer mal die Gelegenheit bekommt Andreas kennen zu lernen, sollte sie nutzen.
17. + 18.03.2012 - Koryu Uchinadi Lehrgang mit Olaf Krey in Bielefeld

"Kämpfen um verteidigen Ehre, verteidigen Leben. Nicht um verteidigen Trophäe.."

#7 GastFrodoBeutlin_*

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 06:45 Uhr

Beitrag anzeigenZoMa sagte am 09 Februar 2012 - 01:34 Uhr:

Andreas Modl (Deutschlands Nr. 1 im AKS-Karate) hat mir mal gesagt: "Wenn du ein System weitergibst [lehrst], gehört es dir nicht mehr."
Schon dem "Erfinder" gehört nicht "sein" System, da auch dieser sich die Puzzelteile wo anders abgeschaut hat.

#8 FireFlea

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 08:33 Uhr

Dann gehört aber keinem nix. Die Frage ist auch immer, wer sich an einem System bedient. Es kann auch nicht sein, dass jeder der mal irgendwo Kyokushin für 2 Wochen trainiert hat den Namen für sich vereinnamen kann. In anderen Bereichen ist sowas doch selbtverständlich. Wenn ein ITler ein Programm entwickelt und es sich schützen lässt gehört es ihm, egal ob er andere daran fortbildet etc. Warum nicht im Karate? Warum könnten die IKOs ihr System nicht umbenennen? Beim Ashihara oder Seido oder Daido Juku gings doch auch.
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#9 GastFrodoBeutlin_*

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 09:20 Uhr

Worauf ich hinaus will ist nicht das schützenswerte "Patent" einer Idee, sondern ob ein "Erfinder einer Kampfkunst" tatsächlich etwas so neues erfunden hat bzw. ob man überhaupt von einer (neuen) "Erfindung" sprechen kann, wenn es sich um eine Kampfkunst handelt.

Wenn beispielsweise ein Akupunkteur auch ein guter Kampfkünstler wäre und eines Tage auf die Idee käme "Druckpunkte" nur mit Zahnstochern anzugreifen, dann wäre er zwar der Erfinder der "Zahnstocher-Akupressur-Technik", hätte sich die Puzzelteile aber aus "Eingängen" von anderen Kampfkünsten und aus der Medizin (....was er alles selber erst mal lernen musste) zusammen gesetzt. Er hätte somit nicht "das Rad neu erfunden", sondern er hätte sich lediglich bei verschiedenen Fachgebieten bedient, um eine weitere Variante der selben Angriffe zu schaffen, die auch in anderen Kampfkünsten trainiert wird. Der Unterschied wäre lediglich der, daß wo anders die selben Druckpunkte auf eine andere Art angegriffen werden.
Statt der beiden "Haupt-Varianten" daß man Druckpunkte DRÜCKEN und draufSCHLAGEN kann, würde es sich nun um eine dritte Variante handeln, daß man nun nach den Druckpunkten "STOCHERT"......hm, aber besonders "neu" wäre das nicht. Die Idee wäre neu, die Elemente hingegen wären die gleichen und sie wären etwas modifiziert - mit Zahnstochern.

Außerdem wäre der Grundgedanke/die Grundidee ebenfals die gleiche: "Druckpunkte negativ beeinflussen", was auch medizinisch - ganz egal wie man das macht - immer den selben Effekt hätte. Es können z.B. die Nieren versagen bei Punk "X" oder der Darm überreizt werden bei Punkt "Y" u.s.w..
Genau betrachtet machen also viele Kampfkünste genau das gleiche und unterscheiden sich nur vom Namen her und von der Art ihrer Angriffe.

Bearbeitet von FrodoBeutlin, 09 Februar 2012 - 09:30 Uhr.


#10 GastFrodoBeutlin_*

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 09:22 Uhr

.............

Bearbeitet von FrodoBeutlin, 09 Februar 2012 - 09:24 Uhr.


#11 FireFlea

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 11:19 Uhr

Alles schön und gut aber muss man sein Ding dann Kyokushin nennen? Kyokushin ist eben das Ding von Oyama. Aber der Name allein bringt halt schon Geld...
"Es gibt keine Abkürzung, sondern nur Arbeit, Schweiß und Schmerzen." Choshin Chibana

#12 GastFrodoBeutlin_*

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 17:00 Uhr

Man kann jedes "Ding" nennen wie man will, weil es trotzdem noch das selbe "Ding" bleibt.
Die Bezeichnung.....dieses "Dinges"......verändert nicht die Kunst ansich, sondern gibt nur vor die Kunst zu sein. Das ist das paradoxe daran.
Allerdings gibt es einen einfachen "Trick", um heraus zu finden ob ein Trainer "der wahre Jakob" ist, indem man z.B. dessen früheren Trainer aufsucht und sich anschaut was dieser so von sich gibt und den Leuten beibringt. Oder eben indem man sich andere Größen dieser Kampfkunst anschaut.
Dann kann man sich ja ein Bild machen, ob das was der eigene Trainer "lehrt" im Sinne der Kampfkunst geschieht oder aus anderen Gründen.

#13 Taysoku

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 17:05 Uhr

Heutzutage lässt man sich den Namen schützen und gut ist's. Das ist etwas, das die wahren KK-Meister nicht im Focus hatten. Die Beutelschneider der heutigen Zeit sind in dieser Hinsicht wenigstens kreativer als die ALtvorderen.
Meine Lehrgangsempfehlungen:
Seminar mit Hidetoshi Nakahashi und Carlos Molina
am 19. und 20.5.2012 in Berlin
Infos unter http://www.shingitai...mid=122&lang=de

#14 Volker

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 17:14 Uhr

Buchtips: Tadashi Nakamura und Joko Ninomiya. Man kann dann nachvollziehen, wie und warum es zu "Spaltungen" kam.

v.

#15 Luaith

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 19:08 Uhr

Im Falle des Kyokushin sind die Unterschiede zudem marginal. Es ist relativ wurscht, ob ich jetzt in IKO1, 2, 3, 4, 5 oder 99 Mitglied bin, es wird überall Kyokushin gemacht. Deshalb wäre es auch unsinnig, jedem davon einen anderen Namen zu geben. Es ist Kyokushin und bleibt Kyokushin. Das Daidô juku z.B. - oder auch das Seido - haben da technisch schon eine wesentlich umfangreichere ®Evolution erfahren.

Und man darf auch nicht vergessen, dass wir die Sache als Europäer gewissermaßen durch die Fremdsprachenbrille sehen. Würde hier jemand versuchen, sich einen Begriff wie "Höchste Wahrheit" als Stilbezeichnung trademarken zu lassen, müssten wir doch auch gehörig schmunzeln, oder? Letztlich waren die Stilbezeichnungen nie als Corporate Identities gedacht, auch wenn das heute von den Nachfahren bisweilen etwas anders gesehen wird.

Ach, Politik ist doch dröig.

lG
L.

#16 FireFlea

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 19:41 Uhr

Beitrag anzeigenLuaith sagte am 09 Februar 2012 - 19:08 Uhr:

Und man darf auch nicht vergessen, dass wir die Sache als Europäer gewissermaßen durch die Fremdsprachenbrille sehen. Würde hier jemand versuchen, sich einen Begriff wie "Höchste Wahrheit" als Stilbezeichnung trademarken zu lassen, müssten wir doch auch gehörig schmunzeln, oder?

Über eine "Spiel-Station" oder einen "Lauf-Mann" schmunzelt doch auch keiner.
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#17 Luaith

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Geschrieben 09 Februar 2012 - 23:16 Uhr

Genau so wenig wie über eine patentierte Schweine-DNA.

#18 weltraumkarate

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Geschrieben 11 Februar 2012 - 00:52 Uhr

Beitrag anzeigensoto-deshi sagte am 28 Januar 2012 - 20:13 Uhr:

Die international Karate Organisation Kyokushinkaikan ( IKO Sosai ) ist die einzige juristische Person, die das Erbe von Masutatsu Oyamas Kyokushin Karate vertritt.

Nach den Richtlinien die in Japan gelten - ist das von Masutatsu Oyama geschaffene Kyokushin kai kan - Karate - ein Vermächtnis des Großmeisters an seine Familie.
Daher ist die Kyokushinkaikan - Karate- Organisation IKO Sosai mit der Tochter von Oyama, Kikuko Kuristina Oyama, seine dritte Tochter, im Hobu Dojo die wahren Vertretung des Kyokushin kai kan -Karate.

Warum gibt es dann noch weiter Karate-Stilrichtungen die sich auch Kyokushin kai Karate nennen?

Wer kann dies erklären?

soto-deshi

Also zurück mal zur ersten Frage. Es wird immer Nachahmer geben und das nicht nur beim Kyokushinkai Karate. Bringt ein Hans nen blauen Mop raus, kommt am anderen Tag ein Franz mit nem roten Mop auf den Markt. Na und, warum gibt es denn nun den roten Mop der sich auch Mop nennt, obwohl beide die gleiche Aufgabe erfüllen? Kannst du mir das erklären? Und ob es nun "Mop von Hans" oder "Mop von Franz" heißt, die Leute kaufen das was ihnen am besten gefällt und mit welchem Mop sie sich am besten identifizieren können, manche mögen den blauen, manche eben halt den roten, oder manche mögen Hans und manche den Franz. Vor allem den weißen Mop hatte als erster schon Fritz rausgebracht, da fragt aber auch keiner mehr nach! ;)

Ich denke solange es Menschen gibt wird es dieses Problem immer und bei jeder Sache geben. Aber ist es überhaupt ein Problem? Ich meine wem schadet das denn wenn es auch noch grüne und schwarze und rosa Mops gibt? Solange es sich gut verkaufen lässt und jeder zufrieden ist mit seinem Produkt?

Es nervt mich auch schon sehr dass es so viele verschiedene Organisationen auch in der gleichen Stilrichtung an sich gibt, klar. Das hatte mich auch eine Weile beschäftigt. Hab mich mittlerweile damit abgefunden dass es nun mal halt so ist. Das beste ist dass man sich einfach eine Richtung auswählt und versucht darin weiterzukommen, was nicht bedeutet dass man sich gegenüber anderen Richtungen schliessen sollte. Ich habe sehr viele verschiedene Sachen ausprobiert auch im Karate verscheidene Stile um zu schauen was mir am besten liegt und vor allem mit welchem Trainer ich am besten klar komme. Und dann ist es halt egal ob der beim KKF = Kyokushinkai Karate Federation, DKO = Deutsche Kyokushinkai Organisation, IKO = International Karate Organization, KKD = Kyokuhinkai Karate Deutschland, IFK = International Federation of Karate, IKB = International Budokai Kan oder wie sie noch so alle heißen. Das wichtigste ist das man sich nicht auf die Organisationen konzentriert sondern auf den Sport.

Gruß

weltraumkarate

Bearbeitet von weltraumkarate, 11 Februar 2012 - 00:56 Uhr.


#19 GastFrodoBeutlin_*

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Geschrieben 11 Februar 2012 - 13:23 Uhr

Beitrag anzeigenweltraumkarate sagte am 11 Februar 2012 - 00:52 Uhr:

Also zurück mal zur ersten Frage. Es wird immer Nachahmer geben und das nicht nur beim Kyokushinkai Karate. Bringt ein Hans nen blauen Mop raus, kommt am anderen Tag ein Franz mit nem roten Mop auf den Markt. Na und, warum gibt es denn nun den roten Mop der sich auch Mop nennt, obwohl beide die gleiche Aufgabe erfüllen? Kannst du mir das erklären? Und ob es nun "Mop von Hans" oder "Mop von Franz" heißt, die Leute kaufen das was ihnen am besten gefällt und mit welchem Mop sie sich am besten identifizieren können, manche mögen den blauen, manche eben halt den roten, oder manche mögen Hans und manche den Franz. Vor allem den weißen Mop hatte als erster schon Fritz rausgebracht, da fragt aber auch keiner mehr nach! ;)
Es geht wohl eher darum, dass ein (Wisch)MOP einen bestimmten Zweck erfüllt
"Eingefügtes Bild"
, eine Zusammensetzung aus einem Schrubber und einem Putzlappen hingegen etwas "umständlicher"
"Eingefügtes Bild".
Das Hauptmerkmal bei einem WischMOP ist der, daß man da keine nassen Hände bekommt, bei einem Schrubber hingegen muß man z.B. ständig den Putzlappen auswringen.

Nun wird aber behauptet "da man mit beiden Geräten den Boden aufwischt" wäre beides das selbe. Dann aber wäre es auch das selbe, wenn man bloß einen Putzlappen und die Hände benutzen würde, da der Boden anschließend ebenso sauber wäre.
Es geht also eher um die Frage ob "die Methode ein Ziel zu erreichen" gleichbedeutend ist mit dem Ergebnis ODER ob es nur darauf ankommt, daß alle DREI "Arbeitsgeräte" (Mop, Schrubber, Hände) den Boden aufwischen. Sprich, sollte man es nun "wischen mit dem Mop", "wischen mit dem Schrubber" und "wischen mit den Händen" nennen ODER sollte man es einfach "den Boden aufwischen" nennen, ganz egal wie man zu diesem Ergebnis kommt.

Ist die Kernaussage einer KK "wir wischen den Boden auf", so ist die "augenscheinliche Mehtode" (Mop, Schrubbe, Hände) zwar verschieden, aber im Ergebnis wird tatsächlich der Boden aufgewischt und nicht bloß der Dreck von einer Ecke in die andere geschoben.
Wäre letzteres der Fall so entspräche die "angewandte Methode" nicht mehr der Kernaussage der KK.

Bearbeitet von FrodoBeutlin, 11 Februar 2012 - 13:27 Uhr.


#20 weltraumkarate

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Geschrieben 11 Februar 2012 - 22:38 Uhr

@FrodoBeutlin

Also ich glaube das es hier eher um den Namen Mop geht und nicht darum wie der Boden gewischt werden soll. Denn es gibt verschiedene Namen bzw Institutionen die den Namen für sich vereinnahmen, aber der Stil des Kyokushin ändert sich nicht so extrem bei ihnen. Man kann also nicht sagen das, das Ziel ist den Boden sauber zu bekommen, mit verschiedenen Methoden, sondern dass es hier eher darum geht wer hat recht und wer kriegt das Geld für die Idee dass der Wiaschmop auf den Markt gebracht wurde. Meiner Ansicht nach wären die anderen Methoden sprich Schrubber oder Hände in dem Falle zB. Shotokan oder Gojo Ryu, die ja aber auch wirklich andere Stile sind und nix mit dem Namen von Kyokushin zu tun haben. Hier geht es eher darum wer den Namen/Vertretung vom Mop/Kyokushin vertreten darf. Oder?

Was du meinst wäre eben in dem Falle die verschiedenen Stilrichtungen innerhalb des Karate wozu auch Kyokushin gehört. Ob nun mit Shotokan, Gojo Ryu, Wado Ryu oder Kyokushin es wird Karate ausgeübt. Das wären deine Beispiele mit den verschiedenen Methoden des Wischens vom Boden sprich Schrubber, Mop oder Hände. Aber wenn es darum geht innerhalb des Kyokushin den Boden zu wischen, dann wären es halt blaue, gelbe, rote oder grüne Mops, wären aber alles Mops!

Bearbeitet von weltraumkarate, 11 Februar 2012 - 22:41 Uhr.