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Ist Vereinsausschluss bei Extremismus gerechtfertigt?


39 Antworten in diesem Thema

#1 DfnSake

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 11:38 Uhr

Ich fand das Thema nicht uninteressant. Evtl. spart man sich dieses mal die unnötige Debatte über Kopftücher oder Ähnliches. Es dürfte ja jedem bekannt sein, daß dies nicht immer ein Zeichen von Unterdrückung ist und es sei auch jedem gegönnt.

Vielmehr eröffne ich diesen Thread aber wieder aus aktuellem Anlass:

http://www.inforiot....er-hitler-shirt

Wer die "seriösen Medien" (ha ha) bevorzugt:

http://www.sz-online...ticleid-2973598

Wie denkt ihr darüber? Ich finde, der Ausschluß sollte nicht nur im Verein folgen, sondern er sollte generell aus der KS Landschaft verschwinden, sprich: Auch in keinen neuen Verein mehr rein kommen.

Bleibt bitte so sauber, daß der Thread nicht auch wieder geschlossen wird. Wer den ersten Thread nicht verfolgt hat -> SuFu ;)

greetz

Sake

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#2 Mac

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 13:04 Uhr

Hi Dfn,

ich bin versucht, den Thread direkt dicht zu machen.

Zum einen, weil Du die Schließung des anderen Themas hiermit umgangen bist.
Zum anderen, weil der Threadtitel irreführend ist und mit dem Inhalt der Links nichts zu tun hat. Daher werde ich den gleich ändern.

Die geänderte Fragestellung, inwiefern sich politische Ansichten in den KK-Vereinen/Schulen wiederfinden, ist jedoch zunächst einmal eine interessante.
Insbesondere, wenn es darum geht, ob extremes rechtes oder linkes Gedankengut toleriert wird.

Solange der Thread sich damit beschäftigt, wie der einzelne in seinem konkreten Verein mit der obigen Fragestellung umgehen würde oder in der Vergangenheit bereits umgegangen ist, bleibt er offen.

Sobald die ersten Quertöne hier rein kommen, werde ich jedoch radikal Beiträge entfernen und verwarnen.
Daher bitte ich die fetten Hinweise zu beachten und sich sprachlich sachlich auszudrücken.

Viele Grüße

Mac
Renne um Dein Leben, wenn ich lächele.

Wie soll ich wissen was ich denke, bevor ich lese was ich schrieb?

Ich wollte mich eigentlich geistig mit Dir duellieren, doch ich sehe Du bist unbewaffnet.

#3 DfnSake

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 13:17 Uhr

@Mac:

Sorry. Ich schieb's mal auf die für Sonntag frühe Stunde, dass meine Formulierung des Threadtitels so unglücklich war. Dachte mir nur, daß es ein passender Beitrag für den alten Thread gewesen wäre.

Natürlich möchte ich eine sachliche Debatte, wie sie stellenweise ja auch im alten Thread zu finden war.

greetz

Sake. :)

edit: Auch sorry für das Umgehen der Schließung, dachte mir da jetzt nichts böses bei. Kommt nicht mehr vor.

Bearbeitet von DfnSake, 29 Januar 2012 - 13:18 Uhr.

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#4 DfnSake

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 13:30 Uhr

So, jetzt zum Thema.

Was ich gerade beim verlinkten Beispiel spannend finde, daß die Ansichten des Herren W. anscheinend bekannt waren und der Ausschluß erst erfolgte, als der Mann verurteilt wurde.

Meine persönliche Meinung ist da einfach, daß in keinem Bereich des Lebens, aber VOR ALLEM nicht in KK/KS Platz für menschenverachtende Ideale sein sollte. Gerade bei KS, die "praktisch" (oder etwas polemischer: strassentauglich) eher "von Nutzen" sein können, stellt dies meiner Meinung nach eine gesteigerte Gefahr dar.

greetz

Sake
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#5 Mr.Fister

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 14:21 Uhr

Beitrag anzeigenDfnSake sagte am 29 Januar 2012 - 13:30 Uhr:

Was ich gerade beim verlinkten Beispiel spannend finde, daß die Ansichten des Herren W. anscheinend bekannt waren und der Ausschluß erst erfolgte, als der Mann verurteilt wurde.
hast du je einen wettkampfsport betrieben? die erfolgreichen athleten geniessen dort in den meisten fällen gewisse sonderrechte und privilegien in ihren jeweiligen vereinen. je erfolgreicher der athlet, desto eher wird da mal weggeschaut. bei einem deutschen meister wird da sicher solange weggeschaut, wie es irgend geht, denn dafür ist die positive publicity zu gross, wenn er wieder mal seinen titel erfolgreich verteidigt und andere pokale nach hause bringt.

da geschieht dann erst nach solchen negativ publicity geschichten was, wenn der jeweilge verband den verein unter druck setzt. vorher nicht.

Beitrag anzeigenDfnSake sagte am 29 Januar 2012 - 13:30 Uhr:

Meine persönliche Meinung ist da einfach, daß in keinem Bereich des Lebens, aber VOR ALLEM nicht in KK/KS Platz für menschenverachtende Ideale sein sollte.
du hast dir damit alles eigentlich selbst beantwortet: die meisten menschen lehnen extremismus ab, es gibt ihn aber, er ist teil unserer gesellschaft. die kk und die dazugehörigen schulen und vereine sind ein spiegel der gesellschaft, d.h., man wird dort ebenso auf leute mit derartigen zügen treffen wie anderswo. ob einem das nun gefällt oder nicht.
Don't fall for that crap that people are peddling on the message boards, in magazines or on TV. Get your shit in order, and get your training in order. Start kicking ass, and take out the crap that doesn't matter. Start doing and believing in the stuff that works, and do it today and forever. You want science and studies? Fuck you, I've got scars and blood and vomit. - Jim Wendler -

#6 DfnSake

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 14:49 Uhr

Ne du, das ist mir schon klar, daß ich mir das selbst beantworten kann, die Frage soll halt an den leider in die falsche Richtung gelaufenen alten Thread anschliessen, in wie fern oder wie lange man so etwas dulden kann. Bzw. waren wir beim alten Thread schon mal so weit - zwischenzeitlich - das wir z.B. bei (meist) Jugendlichen evtl. durch Vereinsarbeit auch Vorbeugen oder evtl. "absturzgefährdete" vor eben solchen Abstürzen zu bewahren. Da waren die Meinungen doch teilweise sehr differenziert.

Zu deiner anderen Frage: Nein, ich habe nur einmal in meinem Leben etwas sportlich-/wettkampfmässiges gemacht, denn ich war mal im Schützenverein, welchen ich aber auf Grund diverser Differenzen verlassen habe, da mir die Leute dort zu konservativ (schwarz-braun war dort die Haselnuss) war. Ich will jetzt weder Fußballfans oder Landwirten auf die Füße treten, aber bei uns gibt's da umgangssprachlich die Bezeichnung: "Fußball-Bauern-Nazis". Also keine richtig bösen Faschisten, sondern einfach - sagen wir mal sehr einfach gestrickte - Leute, die halt "ihre Meinung" haben... (den Rest darf man sich jetzt denken).

Mir ist bewusst, daß es so etwas immer innallen Bereichen gibt, aber ich fand die Debatte spannend.

greetz

Sake
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#7 Terao

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 15:32 Uhr

Wir hatten so ein ähnliches Thema schon mal vor längerer Zeit. M.E.n. Konsens war da mehr oder weniger, dass natürlich ein Verein jeden rausschmeißen kann, der das Vereinsleben und das Verfolgen des Vereinszweckes stört. Ob, inwieweit und an welchem Punkt dies in erheblichem Maße zutrifft, ist letztlich ne Abwägungssache, die jeder Verein in jedem Einzelfall treffen soll, kann und muss.
Auch damals genannt wurde, dass man gerade jüngeren Leuten, die möglicherweise in Gefahr sind, sich aus der Zivilgesellschaft zu verabschieden, durch pauschale Ausschlüsse erst recht nicht hilft: Gerade in Vereinen könnten sie ja doch auch positive Erfahrungen mit Personengruppen außerhalb ihres Tümpels machen, und so sehen, dass "die" doch nicht alle so sind, wie man immer dachte.

Im vorliegenden Fall ists natürlich schon ziemlich drastisch, und der Bursche versucht offenbar ganz bewusst und an sehr exponierter Stelle, die Grenzen der Toleranz auszutesten. Da MUSS nicht nur der Verein, sondern auch der Verband reagieren.

#8 serjoscha

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 18:37 Uhr

Ich finde ein Ausschluss aus dem Verband wäre im genannten Fall mehr als gerechtfertigt.
Allgemein gefasst ist das mit dem Vereinsausschluss allerdings eine recht komplizierte Sache.

Wenn die jeweilige Person zwar in irgendeiner Weise extremistisch veranlagt ist, dies aber in einem Ramen auslebt in dem das Verhalten nicht vereinsschädigend ist (sprich man weis es aber da er sich nicht erwischen lässt kann man nichts nachweisen) dürfte man ihn auch nicht rauswerfen.
Weil ja jeder Recht auf einen freien Glauben und eine freie politische Meinung hat.

Wenn allerdings so eine Vorlage wie im genannten Fall geboten wird kann und muss der Verein und auch der Verband reagieren.

#9 KuramaTengu

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 19:27 Uhr

was die wahl auf freien glauben und politische meinungen angeht.

stimmt so leider nicht ganz lies mal im grundgesezt .

#10 Terao

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 20:23 Uhr

Zitat

was die wahl auf freien glauben und politische meinungen angeht.

stimmt so leider nicht ganz lies mal im grundgesezt .
"Leider"...?

Ebenso wie ein Verein hat auch unser Staat einen Zweck und ein Ziel (§ 1). Und ebenso wie ein Verein muss er sich vor einzelnen oder Gruppen schützen, die dieses zu untergraben versuchen. Dafür gibts ein paar Richtlinien, und alles weitere wird im Einzelfall entschieden. Wie soll`s denn sonst gehen?

#11 KuramaTengu

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 22:08 Uhr

ohjeee wortklauberei . das leider war darauf gemünzt das es eben nicht so ist wie mein voredner es meinte . zb gilt das versammlungsrecht nicht für JEDEN . ebenso hat jeder recht auf eine politische meinung . allerdinsg nur in beschränktem umfang .

#12 DfnSake

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 22:42 Uhr

Leute, Leute, falsche Richtung. ;)
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#13 serjoscha

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 22:44 Uhr

Jeder hat das Recht auf Glaubensfreiheit und eine freie politische Meinung. Diese darf in ihrer Durchführung allerdings nicht das Recht anderer beschneiden. Das ist eine kurze Zusammenfassung dessen was im Grundgesetz steht. Wenn eine Person mit ihrer für einige vielleicht nicht ganz angenehmen Einstellung also niemanden nachweislich schädigt kann man dieser Person auch nichts anhaben.
Schließt der Verein also eine Reschtsradikale Person aus ohne dass es Beweise für unrechtmäßiges Verhalten gibt steht der Verein blöd da.

Wenn also jemand für sich daheim ein ganz großer Hitler Fan ist es im öffentlichen Leben nicht auslebt hat man leider kein Recht ihn auszuschließen.

#14 Tyrdal

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Geschrieben 29 Januar 2012 - 23:14 Uhr

Wieso? Kann man doch in die Satzung aufnehemen.

#15 douwa

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Geschrieben 30 Januar 2012 - 08:22 Uhr

Man nimmt in die Satzung auf, dass jede_r, der Zuhause, weit weg vom Vereinsleben, Hitler verehrt, ausgeschlossen wird? Wie überprüft man das überhaupt? Kann man so auch die, je nach eigener Position unerwünschten, anderen Gruppen ausschließen?
Schwule: wer als Mann zu weich wirkt, könnte ja Zuhause, weit weg vom Vereinsleben, Dinge tun, für die Gott im AT die Tötung der Betroffenen forderte
"Ausländ_er": wer muslimisch ist oder aussieht, könnta ja Zuhause, weit weg vom Vereinsleben,dem entsprechenden Fundamentalismus huldigen
Jede_r, d_er uns nicht genehm ist: es findet sich schon irgendetwas Schlimmes, was die Person Zuhause, weit weg vom Vereinsleben, vielleicht tut

#16 Mac

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Geschrieben 30 Januar 2012 - 08:38 Uhr

Guten Morgen zusammen,

letzte Erinnrung:

Zitat

Solange der Thread sich damit beschäftigt, wie der einzelne in seinem konkreten Verein mit der obigen Fragestellung umgehen würde oder in der Vergangenheit bereits umgegangen ist, bleibt er offen.

Sobald die ersten Quertöne hier rein kommen, werde ich jedoch radikal Beiträge entfernen und verwarnen.
Daher bitte ich die fetten Hinweise zu beachten und sich sprachlich sachlich auszudrücken.


Viele Grüße

Mac
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#17 douwa

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Geschrieben 30 Januar 2012 - 08:55 Uhr

Ich würde als Lehr_er oder Schül_er bei Verdachtsmomenten das persönliche Gespräch suchen, viel mehr kann ich ohne ein auffälliges Verhalten direkt im Verein eigentlich nicht tun.

Um meinen vorigen Beitrag nochmal zu erklären: ich würde keinen Ausschluss aufgrund eines bloßen Verdachts und nur in ganz seltenen Fällen wegen eines bekannten Verhaltens außerhalb des Vereins forcieren wollen oder überhaupt können. In einem Rechtsstaat haben eben auch die "Falschen" ihre Rechte und wer weiß, ob nicht jede_r von uns irgendwann einmal irgendwo als eine_r d_er Falschen, als eine Person einer unerwünschten Minderheit, betrachtet worden ist. ;)

#18 Tyrdal

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Geschrieben 30 Januar 2012 - 09:00 Uhr

Beitrag anzeigendouwa sagte am 30 Januar 2012 - 08:22 Uhr:

Man nimmt in die Satzung auf, dass jede_r, der Zuhause, weit weg vom Vereinsleben, Hitler verehrt, ausgeschlossen wird? Wie überprüft man das überhaupt? Kann man so auch die, je nach eigener Position unerwünschten, anderen Gruppen ausschließen?
Ja man schließt rechts- und andere Extreme aus. Wie man das überprüft? Aktiv wohl gar nicht, aber man reagiert bei Bekanntwerden eines solchen Faktes. Hab ich auch schon in einem TKD-Verein erlebt, daß zwei Leute wegen rechtslastigkit rausgeworfen wurden. Allerdings hatten die auch zusätzlich noch andere Leute aus der Szene weiterzutrainieren versucht.

Zum letzten Punkt: Ne Satzung muß beaschlossen werden, ist also nicht Sache eines Einzelnen. Aber warum sollte man nicht bestimmte unerwünschte Gruppen ausschließen dürfen? Kann natürlich sein, dass dann die Gemeinnützigkeit aberkannt wird.

#19 douwa

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Geschrieben 30 Januar 2012 - 09:52 Uhr

Ich weiß nicht, ob es rechtlich unproblematisch ist, bekanntgewordene Fakten aus dem Privatleben einer Person über deren vielleicht ja völlig gegenläufiges Verhalten im Verein zu stellen, sofern der Verein nicht auch selbst ganz offensichtlich Schaden nimmt durch die jeweilige Person. Ein erfolgreicher Rauswurf heißt ja auch nicht, dass man sich nicht vielleicht doch hätte wieder reinklagen können. Interessant wären hier ein paar vor Gericht verhandelte Fälle, anhand derer man eine grobe Richtung der Rechtsprechung erkennen könnte. Ich selbst würde mir viel Gedanken machen, inwiefern ich einen Rauswurf dann notfalls auch gerichtlich durchboxen kann.

Ich habe gerade beschlossen, diesen Beitrag zu schreiben und halte mich trotzdem für eine Einzelperson. :lol: Nein, mir ist schon klar, was Du meintest, nur habe ich nirgendwo etwas anderes behauptet, wäre ja auch Unsinn gewesen. Ein eigen setzt aber auch gar keine Einzelperson voraus, sofern nicht andere Satzteile dies so erkennen lassen. Dein Hinweis bringt mich aber auf die Idee, dass viele gemeinschaftlich beschlossenen Dinge ursprünglich auf konkrteten Vorschlägen Einzelner beruhen und auf mancher Versammlung alles, was vorgesetzt wird, auch nur treudoof oder faul abgenickt wird. Ich selbst würde versuchen, die Versammlungen aktiv mitzugestalten und mehr als ein Schaf zu sein.

Auch ohne Berücksichtigung einer Gemeinnützigkeit halte ich jedoch mitunter immer noch genug der Personen ausschließenden Elemente einer Vereinssatzung für rechtlich unsicher. Selbstverständlich wird man trotzdem Leute, die noch nie in ihrem Leben Tennis gespielt haben, aus dem Verein Club der ehemaligen Wimbledon-Gewinner e.V. relativ mühelos heraushalten können. Ich selbst würde allerdings noch überlegen, inwieweit die Aufnahme von Spiel_er-Ehefrauen, -Ehemännern, Schiedsrichtern und so weiter Sinn ergeben könnte. Ansonsten wäre ich aber definitiv für die Einschränkung, da sie, als eindeutig mit dem Geburtsanlass des Clubs in Verbindung stehend, gut mit diesem Verein zu vereinbaren sein dürfte.

#20 Mac

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Geschrieben 30 Januar 2012 - 10:06 Uhr

Hi zusammen,

hier einmal ein paar Anmerkungen, die es einfacher machen:

Vereinsausschluss

Hier insbesondere die Stichworte: vereinsschädigendes Verhalten oder Schädigung des Ansehens des Vereines.

Gemeinnützigkeit

Hier geht es um Steuerfragen. :-)

Viele Grüße

Mac
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