@Volker
Ach las mal, Japanologen erzählen manchmal auch hübsch Mist. Darfste mir glauben, ich hatte schon bei Podiumsdiskussion das zweifelhafte Vergnügen...Es hängt immer davon ab wie gründlich man die Literatur prüft und das auf jedem Wisenschaftsgbiet. Wird bei dieser Prüfung geschlampt, sind aufeinmal hübsch gefälschte Quellen die neuen Grundlagen. Und glaub mir, es gibt in dieser Hinsicht viele Schlamper, faule Abschreiber etc....leider.
Ergo landeste wieder beim Glauben, oder du mußt selber prüfen..
Was ich übrigens auf dem geschichtlichen Japansektor schon berufsbedingt mache.
Blos krieg ich kein eindeutiges absolut sicheres Ergebnis hin, beschränke ich mich darauf zu sagen "ich glaube das es so ist". Die Arroganz einiger Kollegen jede noch so wacklige These als Wahrheit in Büchern rauszuposaunen, die fehlt mir leider..
Zu sagen "ich weis etwas" ; in vielen Fällen einfach nur daneben. Je früher wir in der Geschichte arbeiten um so unsicherer wird die Sache. Viele Dokument sind spätere Kopien. Wie in allen anderen Ländern auch wurde beim Kopieren auch notfalls etwas "korregiert"..Mit sehr erstaunlichen Ergebnissen. ( 200 jährige Schwertschmiede sind dabei noch harmlose Kreationen über die man stolpert ).
Nicht umsonst wird bei allen Beurteilungen von Kutlurgütern nur Kantei gemacht, d.h. eine Meinungsäußerung. Ich gehe mal davon aus das Leute die in Japan leben und ihr Leben lang diese Dinge studiert haben schon irgendwie eine Grund haben werden sich auf Meinungsäusserungen zu beschränken..
Grüßli
Kaji
Bearbeitet von KAJIHEI, 11 März 2012 - 08:25 Uhr.