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FAQ: Was ist Ninjutsu / Was ist Bujinkan


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Eine Antwort in diesem Thema

#1 Stephan

    Stammgast

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Geschrieben 10 Mai 2004 - 13:37 Uhr

.
Was ist Ninjutsu und was beinhaltet es?


Definition Ninjutsu
Die Schriftzeichen für Ninjutsu unterteilen sich in Nin (Shinobu) und Jutsu. Nin bedeutet sowie wie verborgen, geheim aber auch erdulden
oder ertragen. Jutsu lässt sich mit Kunst(fertigkeit), Technik oder gar Zauberei übersetzen. Somit bedeutet Ninjutsu soviel wie
geheime Künste oder verborgene Künste/Techniken. Wie aus der Erläuterung der Schriftzeichen zu ersehen ist,
gibt es aber noch viel Spielraum für weitere Interpretationen wie z. B. die Kunst des Erduldens.
An dieser Stelle soll deshalb Ninjutsu definiert werden als alle Tätigkeiten, die im [feudalen] Japan den Ninja zugeordnet waren. Der Begriff Ninja
kam übrigens erst viel später, ab 1700 auf, und wurde von den Ausübenden des Ninjutsu nicht selber gebraucht. Selber nannten sie sich
z.B. Kusa (Gras), eine Bezeichnung ihrer Kampftaktik im hohen Gras versteckt zu bleiben und dann überfallartig zuzuschlagen.



Ninja im historischen Kontext
Die Tätigkeiten der Ninjutsu praktizierenden umfassten hauptsächlich Informationsbeschaffung sowie unkonventionelle Kriegsführung.
Obgleich Ninjutsu zu den klassischen Kriegskünsten Japans gehört und sogar in etlichen Ryu (Schule/Stil) gelehrt wurde,
ist es keine klar definierte Budoart. Vielmehr kann man es als eine Ergänzung zu den anderen Budoarten sehen.

Die Ninjutsu praktizierenden hatten also zuerst die üblichen Kriegskünste zu erlernen. Diese wurden in den Bugei Juhappan beschrieben.
Da die zu erlernenden Kampfkünste regional unterschiedlich ausgelegt wurden, gibt es verschiedene Versionen dieser Aufzählungen.

Die folgende beruht auf einer Liste von Bujinkan Shidoshi Ralf Siegmann.

Bugei Juhappan
Ju-jutsu oder Kenpo: Unbewaffnete Verteidigung
Ken-jutsu oder Gekken-jutsu: Schwerttechniken
Ken-jutsu oder Batto-jutsu: Andere Art von Schwerttechniken
Kusarifundo-jutsu (Kusari-dogu): Kettentechniken
Kusarigama-jutsu: Kombinierte Ketten-Sichel-Techniken
Bo-jutsu: Techniken mit dem Langstock
So-jutsu: Speertechniken
Naginata-jutsu: Hellebarden-Techniken
Sui-ren: Wassertechniken
Ba-jutsu: Reittechniken
Kisha-jutsu: Bogenschießen vom Pferd aus
Jo-jutsu: Techniken mit dem Jo
Kyu-jutsu: Bogenschießen
Yori-kumi-uchi: Der Kampf mit einer Rüstung
Hojo-jutsu oder Hobaku-jutsu: Fesseltechniken
Jutte-jutsu: Eisenstabtechniken
Ho-jutsu: Täuschungen
Nage-ken-jutsu oder Shuriken-jutsu (Token-jutsu): Klingenwerfen


Ninja-Juhakkei
Seishin-teki-kyoyo: Spirituelle Meditationstechniken (Meso)
Tai-jutsu: Unbewaffneter Kampf (Körpereinsatz)
Biken-jutsu: Schwerttechniken
So-jutsu: Speertechniken
Naginata-jutsu: Hellebardentechniken
Bisento-jutsu: Techniken mit der Kriegshellebarde
Kusarigama-jutsu: Techniken mit der Sichel-Ketten-Waffe
Rokushakubo-jutsu: Techniken mit dem Langstock
San-jaku-bo-jutsu (Jo-jutsu): Techniken mit dem Hanbo und dem Jo
Shuriken-jutsu und Senban-nage-jutsu: Klingenwurftechniken
Kisha-jutsu: Bogenschießen vom Pferderücken aus
Inton-jutsu: Spezielle Techniken, um plötzlich zu verschwinden
Hoko-jutsu: Gehtechniken (Fortbewegungstechniken)
Henso-jutsu: Verkleidungstechniken
Kakushi-Buki-jutsu: Geheime Waffentechniken
Ninryaku-jutsu: Spezielle Techniken, um zu verschwinden
Sunryaku-heiho: Strategie
Ten-mon (Chi-mon): Wetter- und Länderkunde
Kayaku-jutsu: Umgang mit Feuer- und Explosivstoffen
Boryaku: Strategie, Taktiken, Kriegslisten
Cho-ho: Spionagetechniken

Dieses umfangreiche Fachwissen, kombiniert mit zahlreichen Spezialwerkzeugen, erzeugte die Gerüchte um die übernatürlichen Fähigkeiten.
Sicherlich sind viele Gerüchte auch auf das damalige begrenzte Allgemeinwissen, Aberglaube sowie Übertreibungen und Fehldeutungen
zurückzuführen. Man bedenke allein die schlechten nächtlichen Sichtverhältnisse, die viele Menschen heutzutage mit praktisch
überall verfügbarer elektrischer Beleuchtung , kaum noch nachvollziehen können.
Hierzu sei anzumerken, dass sich auch heutzutage die Spezialstreitkräfte aller Armeen mit einem Mythos umgeben.
Man denke an den Ruf der Green Berets und die Heimlichtuerei um die KSK oder auch GSG 9.



Gibt es heutzutage noch authentische Ninjutsu Stile?

Kawakami Sensei lehrt in Japan einen Stil aus der Koga-Tradition und genießt
ähnlich Hatsumi Sensei (Bujinkan) sowohl Zustimmung als auch Widerspruch.

Bujinkan:
3 bekannte Stile sollen laut des vertreters dieser Stile vermutlich
authentisch sein: Togakure-Ryû, Kumogakure-Ryû und Gyokushin-Ryû

Togakure Ryu Ninpo Taijutsu Happo Biken
Gyokushin Ryu Ninpo Happo Biken
Kumogakure Ryu Ninpo Happo Biken

Jede dieser drei Ryuha wird von Dr. Hatsumi als rechtmäßigem Soke (Stilbewahrer oft auch mit Großmeister übersetzt) vertreten.
Er hat seine Organisation Bujinkan, Halle des Kriegsgottes in Ehrerbietung zu seinem Lehrer Toshitsugu Takamatsu) genannt.
Zwei dem Bujinkan teilweise recht ähnliche Organisationen sind das Jinnenkan und ####### (man hatte Kontakt).

Ninjutsu ist heutzutage recht umstritten, wobei die am wenigstens umstrittenen Stile
fast alle nachweislich auf Toshitsugu Takamatsu Sensei zurückzuführen sind. Es ist
aber aufgrund von z.B. Problemen in der Genealogie (vgl. Bugei Ryûha Daijiten)
bisher ungeklärt, inwieweit Jener die Stile nun selbst kreiert hat oder diese
authentisch sind. Fakt ist, dass das derzeitige Oberhaupt des Bujinkan,
Hatsumi Sensei, "im Privaten" schon Beweise vorgelegt haben soll,
während ihm eine Aufnahme in 2 großen Koryû-Organisationen
aufgrund mangelnder Nachweise verwehrt worden sein soll
bzw. er mitten im Aufnahmeverfahren lieber abbrach.

Eine auch wirklich abschließende Klärung kann wohl nur unter Mithilfe Hatsumi Senseis selbst erfolgen,
was für die meisten Schüler kein Problem dazustellen scheint, da Ihnen die Sache Spaß macht.
Wie dem auch sei, "Ninjutsu" im ursprünglichen Sinne der jap. Literatur zum Thema,
vornehmlich Bansenshûkai, Shoninki und Ninpiden (alle aus den 1600ern)
wird zumindest der breiten Schülermasse nicht gezeigt werden.


Der Missbrauch des Begriffs Ninjutsu durch selbsternannte Ninjameister und eine generell negative Einstellung zum Thema, sowie die Tatsache, dass infolge
von Kriegen sehr viele Dokumente (=Belege) zerstört worden sein sollen, haben immer Zweifel an der Echtheit an den oben genannten 3 Ryu respektive
ihres Vertreters hervorgerufen. Bekannte Kritiker finden sich bei der Nihon Kobudo Shinkokai & der Nihon Kobudo Kyokai, (vgl. vorvorigen Absatz).


Wo kann ich in Deutschland Ninjutsu-Elemente lernen?
Wie aus den vorherigen Erklärungen hervorgeht, ist es praktisch so gut wie unmöglich reines Ninjutsu zu lernen.
Dies war in der Vergangenheit nicht möglich und ist es deshalb auch gegenwärtig nicht. Es ist jedoch möglich Taijutsu
(anderer Name für Jujutsu) sowie auch Waffenkünste zu erlernen, die spezifisch für die Iga Ryu Ninja gewesen sein sollen.




Bujinkan
In Deutschland ist praktisch nur das Bujinkan Dojo voll flächendeckend vertreten,
es gibt auch auch andere Organisationen. Verschiedene Organisationen konkurrieren
mit dem Anspruch auf die nationale Repräsentanz. Es ist daher etwas schwierig
eine vollumfassende Aufstellung der Dojos in Deutschland zu finden.

Die vermutlich umfangreichste Dôjôliste (Bujinkan) findet sich unter
Achtung, letzte Änderung: Mi.,03.02.2010: http://www.bujinkan-deutschland.de/offene-dojoliste.pdf


andere bekannte Organisationen:

Jinenkan: http://www.jinenkan.com

####### (Nennungsverbot im Forum, Unterstriche entfernen): http://www.#######.org/


(Mit Freundlichem Dank an T. Heidenreich)


Zuletzt bearbeitet durch Kagami, So., 23.01.2011

Bearbeitet von Kagami, 23 Januar 2011 - 14:35 Uhr.

Wenn der Weg das Ziel sein soll, könnten wir uns auch mit 'nem Sechserträger auf die Strasse setzen...

#2 GastWilf_*

  • Gast
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Geschrieben 04 Februar 2010 - 09:26 Uhr

.
Was ist Bujinkan Budô Taijutsu?

Dies hier ist ein Link zu einer sehr ausführlichen Erklärung
(seit Di., den 02.02.2010 118 Seiten, vorher waren es "nur" 31 Seiten).
Trotz der enthaltenen Fehler gibt es einen guten Überblick über das Bujinkan.


Bujinkan Budô Taijutsu (Halle des Kriegsgottes - Kriegsweg (=Kampfkunst) - Körperkunstfertigkeit) - ist der Name des Kampfsystems, das in den
Bujinkan Dôjô (den Schulen) unterrichtet wird. Laut Aussage von Dr. Masaaki Hatsumi, dem Sôke {Familien-Oberhaupt] des Bujinkan, ist der Name
als Ehrerweisung gegenüber seinem Lehre Takamatsu Toshitsugu gewählt worden. Budô bedeutet übersetzt zwar Kampfkunst, kann aber auch im
Sinne eines Weges (Dô) des Kriegers oder des Krieges (Bu) übersetzt werden. Das Bujinkan Budô Taijutsu setzt sich zusammen aus neun
verschiedenen Stilen (Ryûha), von denen jeder ein in sich geschlossenes Kampfsystem darstellt und folglich auch eine individuelle
stilspezifische Besonderheit aufweist. Sôke/Oberhaupt all dieser Stile ist Dr. Masaaki Hatsumi. Er lebt in Noda, Japan.



Wie verhält es sich mit Bujinkan Budô und Ninjutsu?
Von den neun überlieferten Schulen die das Bujinkan bilden, sollen drei überlieferte Ninpô-Stile sein: Togakure Ryû Ninpô ,
Gyokkushin Ryû Ninpô und Kumogakure Ryû Ninpô. Die restlichen sechs Ryû sind klassiche Samurai-/Soldatenschulen und stellen somit
den Hauptteil des Bujinkan (eine derartig simple Trennung ist eigentlich nicht wirklich möglich, vgl. Gyokko Ryû Koshijutsu im verlinkten PDF).



Sind im Bujinkan Budo Taijutsu Waffen enthalten?
Ja, eindeutig und eine ganze Menge noch dazu, v.a. im Kukishinden Happô Bikenjutsu. Die hauptsächlich genutzen Waffen sind Hanbô, Katana,
Kodachi, Rokushaku-Bô und Ninja-Tô. Weitere Waffen sind Yari, Naginata, Seil, Messer etc.. Dazu kommen noch spezielle Waffen
wie z.B Kusari-Fundo oder Kunai. Was nicht Teil des Bujinkan ist, sind Waffen wie Nunchaku, Saigabeln oder Tonfa.
Waffen im Bujinkan werden als Werkzeuge angesehen und sind nicht Objekte der Verehrung.

Ohne gute Beherschung des Körpers und der waffenlosen Techniken machen Waffen im Kontext des Bujinkan wenig Sinn.



Was ist TaiJutsu?
Eigentlich handelt es sich hierbei um ein Begriffspaar: Jû-Tai-Jutsu (Ju: nachgiebig, elastisch und nicht etwa weich oder sanft.
Tai: der Körper, Jutsu: Technik, Kunstfertigkeit, Zauberei) was, neben anderen, Techniken des Hebelns, Werfen
& Ringens meint und Daken-Tai-Jutsu welches u.a. schlagende und tretende Techniken umfasst.
Umgangssprachlich meint man mit Taijutsu (im Bujinkan) aber häufig dass man Techniken durch Geschick & Anpassungsfähigkeit
(Taihenjutsu) sowie korrekte Bewegungen und Motorik ausführen soll und Techniken nicht durch rohe Gewalt erzwingen soll.



Was unterscheidet Bujinkan Budo von z.B. Karate oder Ju-Jutsu?
An dieser Stelle sei ganz klar gesagt das hier natürlich die Meinung
des Autors deutlich mit reinspielt. Ich bitte das zu beachten.

1. Komplett überliefertes System
(wobei Hatsumi Sensei z.B. in einem Video klar sagt, er habe die Gyokko-Ryu
zweimal komplett verändert, jedoch seien die enthaltenen Prinzipien dieselben)
Die neun Ryû sollen komplett überliefert worden sein. Zwar sollen im Laufe der Zeit Ãnderungen vorgenommen
worden sein, und selbiges passiert heute auch noch, aber das dann nur um den Stil geänderten Zeiten anzupassen.

2. Kein Kampfsport
Systeme wie TKD, Judo, Jû-Jutsu usw. wurden im laufe der Zeit versportlicht um sie im Rahmen von
Vergleichswettkämpfen anwenden zu können. Eine solche Entwicklung hat das Bujinkan nicht gemacht.

3. Indivuduelles Lernen ist wichtiger als Konditionierung
Im Bujinkan lernt man nicht auf Angriff A Technik B anzuwenden, sondern im laufe der Zeit entwickelt sich ein flüssiges Körpergefühl das die Grundlage
des Kämpfens darstellt. Techniken werden nicht als Lösungen unterrichtet sondern als Muster mit dem man lernt warum und wie sich Körper
in bestimmten Situationen unter wechselnden Bedingungen verhalten und bewegen. Die Idee des angewandten Bewegens soll es
dem Schüler ermöglichen, sich unter jeder Bedingung (Krankheit, Wut, Schmerz, Kampfeslust usw.) das otpimale Mittel
zu wählen. Jeder kann sich in die Richtung entwickeln, die für Ihn/Sie am besten und interessantesten ist.

4. Die besondere Bujinkankultur
Im Bujinkan finden sich Menschen vollkommen unterschiedlicher Hintergründen und Weltsichten zusammen. Es ist keine Seltenheit das auf
einem Seminar neben Ex-Elitesoldaten und Polizisten auch Pazifisten, Esoteriker und Vertreter alternativer Lebensstile zusammen und in
Freundschaft trainieren. Begründet durch den Anspruch das jeder seinen Weg geht und keine zwei Körper und Characktere gleich sind.

5. Flache Organisation
Es gibt das Hombu-Dojo (Haupt-Schule/-Niederlassung) in Noda, und das war es. Alle weitere liegt in den Händen der Shihane und Shidôshi.
Vom Sôke in Japan sind keine weiteren Organisationen intendiert. Wer meint er müsste trotzdem welche aufmachen, muss sich
die Frage nach den eigenen Motiven gefallen lasen. Überspitzt könnte man sagen das es jederzeit möglich ist mit
einer Frage direkt in Japan anzurufen. Keine Warte, Vorstände, Landesverbände oder Dachverbände.

6. Das System ist offen
Der Taijutsu-Ansatz des Bujinkan erlaubt es ohne Probleme Bewegungen aus anderen Stilen zu integrieren.
(Hey! Es sind schon neun grundverschiedene...) Wer das nötige Körpergefühl hat, kann ohne Probleme
Groundfighting aus dem BJJ üben oder sich Chi-Sao aus dem WT erklären lassen ohne das Bujinkan zu "verraten".
Dies sind nur diejenigen Gründe die mir zuerst eingefallen sind, oder die jemand unbedingt wissen sollte. Bei weitem nicht alle.



Gibt es im Bujinkan Budo Kata?
Ja gibt es. Aber es sind zumeist Paarkata um gleich miteinander üben zu können und allen Kata ist gemein das sie recht kurz sind. Nur wenige
Bewegungen im Gegensatz zu den langen Katas im Karate oder Tae-Kwon-Do. Es sind eher Bewegungsdrills als komplette Schattenkämpfe.
Aufgrund der großen Freiheit im Bujinkan werden bereits die grundlegendsten Kata in den Dôjô anders ausgeführt.



Wird Vollkontakt trainiert?
Ja und Nein.
Ja im Sinne das jeder Angriff so ausgeführt werden soll das der Verteidiger einen guten Grund sieht sich zu bewegen. Gleiches gilt für den
Verteidiger. Dieser muss eine Technik so durchfühen das sie Ihre Wirkung auch entfalltet. Man übt dem Kenntnisstand und Bedürfnissen des
Einzelnen angepasst. Das kann phasenweise sehr soft sein, kann aber mitunter auch ziemlich hart zugehen. Im allgemeinen habe ich die Erfahrung
gemacht, dass selbst trainierte Kickboxer oder Karateschüler Bujinkan als recht fordernd und hart empfinden (es gibt aber auch völlig gegenteilige).
Nein, ganz einfach in dem Sinne dass es kaum Sparring oder Kumite gibt. Das mag
von Dôjô zu Dôjô zwar variieren aber im allgemeinen findet so etwas weniger statt.



Ist Bujinkan realistisch und Straßentauglich?
Eindeutig jein.
Ja: Wer ordentlich und sauber trainiert und trainiert wird, wird sehr gut auf vieles Vorbereitet. Wobei man
zugeben muss dass der dafür nötige Zeitaufwand höher liegt als z.B. beim WT oder einem guten SV-Kurs.
Nein: die Kritiker des Bujinkan meinen, dass gerade Art und Weise des Trainierens darüber entscheiden,
inwieweit Jemand überhaupt Techniken gegen einen völlig unkooperativen Gegner anzuwenden vermag.
Eine eindeutige Antwort scheint es zu geben, nur ist diese für Manche eben eindeutig ja und für Andere
wiederum ganz eindeutig nein, womit man sich in Diskussionen früher oder später nur im Kreis dreht.


Letzte Überarbeitung So., 23.01.2011 durch Kagami

Bearbeitet von Kagami, 23 Januar 2011 - 14:58 Uhr.