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Erle Montaigue


18 Antworten in diesem Thema

#1 Spieler

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Geschrieben 25 September 2004 - 21:45 Uhr

Hallöchen,
Eigentlich ist meine Frage nicht unbedingt, welchen Stil er macht, sondern eher ob er einen Mix aus verschiedenen STilen macht.
Auf seiner Website(http://www.taijiworld.com) steht,dass er nur Taji macht, ich habe in einem Buch gelesen, dass er auch Wudang-Shan gelernt hat(Die neun Chi Störungen oder so).
Ich finde in den Videos, die man auf der Seite runterladen kann, sieht es so aus, als ob er viel Muskelkraft benutzt, ist das so? Kennt vielleicht jemand Erle Montaigue oder Schüler von ihm?
Ich finde seine Website etwas bedenklich, da dort Videos mit Titeln wie: "Wie töte ich mit einem Schlag"... angeboten werden.
Unabhängig von Erle: Solche Videos sind doch wirklich bedenklich, oder nicht? Entweder Scharlatanerie, oder wenn die beschriebenen Techniken funktionieren, dann kann jeder Straßenschläger solche Dinge lernen. "Todestechniken" sollten erst erlernt werden, wenn der Charakter, der diese lernt, soweit gefestigt ist, dass sie nicht von diesem eingesetzt werden.
So, genug davon ich freue mich auf Antworten, die gerne alle der Themen, die ich angesprochen habe, behandeln.
Biete Yang-Stil 38er/85er/108er/Säbel/Stock/Schwert/Tuishou/Anwendungen Unterricht in Wiesbaden und Marburg

Wer in Wiesbaden oder Marburg Tui Shou machen will, kann sich GERNE bei mir melden.

#2 Sascha

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Geschrieben 26 September 2004 - 09:53 Uhr

Hallo Spieler,
ich kenne EM nicht persönlich, und auch keine seiner Schüler, sondern nur das was er in den Videos rüberbringt. Danach kann ich sagen, das er IMHO keinen Yang-Stil betreibt. In einem Video zeigt er z.B. das er ein so starkes Fa-Jing hat, das seine Füße vom Boden abheben ph34r.gif wodurch er keinen Bodenpfad mehr hat und daher auch keine Power mehr aus den Füßen holt, und das Ganze nach "Gewicht in den Schlag legen" aussieht, was ebenfalls nicht Yang ist (gibt´s das überhaupt in einem TCC Stil?). Von Freunden die in Aussieland Urlaub gemacht haben habe ich gehört das es da unten aber "der Tai Chi´ler" schlechthin sein soll, und seine Schulen brummen.....

Zu den "ein Schlag und Tot" Techniken ...... unverantworlich!

Grüße,
Sascha
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#3 ikusagei

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Geschrieben 26 September 2004 - 14:14 Uhr

Hallo auch,
also ich finde Erle echt super. Ob er nun den „echten“ Yang-Stil betreibt oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Da ich sehr viel E-Mail Kontakt mit ihm habe, und schon mit mehreren seiner Schüler trainiert habe, bin ich begeistert von ihm. Als kleines Beispiel möchte eines sagen: 1989 habe ich an George Dilman ein paar fragen geschrieben, die Antwort lautete „komm zu einem meiner Seminare, und du bekommst die Antworten…..“ daraufhin habe ich Erle angeschrieben, und er hat alle meine Fragen, obwohl wir uns da noch nicht kannten, mit einer solchen Hingabe beantwortet, das keine weiteren Fragen nötig waren. Und das völlig kostenlos!
Also, schreibt ihm, und lasst euch überraschen.
Bis dann denn.
Jörg

Kampfkunstschule Ikusagei Berlin
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Wir lernen von- und miteinander, so war es schon immer, und so sollte es auch bleiben!

#4 chen shi quan

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Geschrieben 26 September 2004 - 16:22 Uhr

das mit dem bodenpfad ist absout richtig...EM macht alles, aber kein authentisches Taiji quan. zumindest, wenn man seine videos ernst nimmt...

Das Weiche kann das Harte, das Bewegliche kann das Starre überwinden. Jedermann weiß das, doch niemand setzt es in die Tat um.

#5 Dao

    Peter

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Geschrieben 26 September 2004 - 18:42 Uhr

Hi,
kenne George Sabie und Thierry Alibert. Beides hochinteressante KK ler und Schüler von Erle.
Beide sind in KK und vor allem in den Bereichen Qigong und Neigong sehr gut bewandert. Ob diese Infos alle von Erle kommen liegt nicht in meiner Einschätzung.
Was schon ganz deutlich ist das Erle sehr umstritten in der Szene ist!
Ganz schlecht kann er nicht sein. Aber das könnte ich erst bei einem persönlichen Treffen wirklich beurteilen.
Meist gebe ich nicht allzu viel auf Sagen und Legenden über Mister und Lady ...!
Gruß Dao

#6 BanYan

    Alter Hase

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Geschrieben 01 Oktober 2004 - 20:09 Uhr

Hallo,

ich habe erst vor ein Paar Wochen von Erle Montaigue gelesen und seine Webseite besucht.

Mir scheint, er legt auf den "aktiven Kampfeinsatz" im TaiChi besonderen Wert.

Bei den Videos zum runterladen ist mir eine Videosequenz besonders aufgefallen. Sie wird dort als "Yang Chen Fu - Form" bezeichnet, zeigt eine Form, die sehr ähnlich ist zu dem was ich als "authentischen Yang-Stil" lerne. Die Handhaltung und manche "Verbindungsfiguren" sind zwar etwas anders, aber im großen und ganzen ist es wohl Yang (das kann er also auch!).

Mich würde dabei sehr interessieren, von wem er gelernt hat ...

Gruß
BanYan

#7 Dao

    Peter

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Geschrieben 02 Oktober 2004 - 11:40 Uhr

QUOTE (BanYan @ Freitag, 01. Oktober 2004, 21:09 Uhr)
Hallo,

ich habe erst vor ein Paar Wochen von Erle Montaigue gelesen und seine Webseite besucht.

Mir scheint, er legt auf den "aktiven Kampfeinsatz" im TaiChi besonderen Wert.

Bei den Videos zum runterladen ist mir eine Videosequenz besonders aufgefallen. Sie wird dort als "Yang Chen Fu - Form" bezeichnet, zeigt eine Form, die sehr ähnlich ist zu dem was ich als "authentischen Yang-Stil" lerne. Die Handhaltung und manche "Verbindungsfiguren" sind zwar etwas anders, aber im großen und ganzen ist es wohl Yang (das kann er also auch!).

Mich würde dabei sehr interessieren, von wem er gelernt hat ...

Gruß
BanYan

Hi Ban Yan,
meine Informationen weisen ihn als Hauptschüler von Chang Yiu Chun aus. Der wiederum war Indoorstudent bei Yang Shou Hou, Bruder von Yang Chen Fu.


@http://www.kunzhi.net/wtba-folkstone.html
Chang Yiu-chun, one of the main students of Yang Shou-hou, the brother of Yang Chen-fu. The Yang Lu-Chan form is the original Taiji form of the Yang Family

--------------
Hier noch eine andere Quelle mit Einteilung in neuen und alten Stil.
http://www.geocities.com/oldyangtaijiquan/oldnew.htm

Der alte Stil ist ja eher als Chen zu erkennen, als Yang Stil.
Trainiere mit Thierry Alibert ein Schüler von George Saby (der hat bei Erle gelernt) und da siehst und spürts du den Ansatz sofort!

----------------
zu guter letzt
http://www.wau.it/haha/02articles.html

“THE OLD YANG STYLE OF YANG LU CHAN.”



N.B. Unfortunately, the introduction and use of the term "Old Yang Style", has created enormous confusion regarding exactly 'what' was transmitted and by 'whom'. Lacking further clarification, I will continue to use this term.



The most well known and practiced style of TaiJiQuan in the world today is the Yang school and training generally available is based on methods taught by Yang Cheng Fu from the mid 1930's onwards.

A typical program in the majority of present day schools, consists of an all-slow-moving form, push hands exercises and maybe a sword or saber set. Martial arts "applications" are usually kept to a minimum or are totally absent.

However, researchers are aware that Cheng Fu originally learned a form which was not all slow but contained many explosive movements. This form he then modified at least three times, removed the Fa Jing (explosive energy), eliminated the more athletic movements and simplified many of the complex sections, leaving us with the "modern" Yang style form being propagated today.

The accent in "modern" schools, is on relaxation, stress management and maintaining general good health, but these bi-products of consistent practice are not the reason for which the Yang style was invented. Before the 1930's, TaiJiQuan was taught exclusively as a martial art and without this training the art is not only incomplete but the great health benefits associated with it are difficult, if not impossible, to gain.

Yang Lu Chan, the founder of the Yang schoo, was renouned for his fighting ability and he taught in the royal palace in Beijing for much of his adult life. He and his two sons, Ban Hou and Chien Hou were responsible for training the Emperor's bodyguards and the princes at the court, in other words, they taught the art to professionals who were already well trained in martial arts and who's lives depended on self defence capacity.

It should be underlined that there is no mention in this training of "relaxation", "stress management" or the promotion of "general good health" and prior to the changes made by Yang Cheng Fu, "slow form" repetition as we see it today, was non existent. This system was transmitted by Yang Shao Hou, Cheng Fu's older brother. Yang Shao Hou taught not only the form but several partner training combat sets and highly effective self defence methods.

The lineage of the transmission is as follows:



Yang Lu Chan(1799-1872)

/ \

Yang Ban Hou (1837-1892) Yang Chien Hou (1839-1917)

___________________/

/ \

Yang Shao Hou(1862-1930) Yang Cheng Fu(1883-1936)

(Old Style) (New Style)



Although it is well documented that many people studied with Yang Shao Hou for short periods of time, I have been able to trace the training methods to these sources;

Hsiung Yang Ho (1886-1984), who wrote a book on the Yang Style but this has long been out of print and is no longer available. I have been contacted by a practitioner living in America who owned a copy, but have lost contact with him. (Recently, January 2004, I have received certain information which seems to confirm that there is no connection between the methods taught by Hsiung Yang Ho and the training I received.)

Tchoung, Ta Tchen's schools, active in Canada and the US, teach the Hsiung Yang Ho Old Yang Style Form and training methods but whether these are the same, similar or different to those I practice, I have yet to confirm.

Chen Pan Ling (1900-1967), a graduate in civil engineering, held several important positions in the Chinese government. He was head of a committee under the Department of Education and Military Training which documented over fifty martial arts styles. Sadly this valuable information was lost during the Communist take over of mainland China.

He moved to Taiwan and his school in Taipei taught the original Yang Style. This school has been out of operation for many years, however, a book and a set of five posters on his "synthetic" TaiJiQuan form have recently (1999) been published in America. The Rochester Tai Chi Chuan Center in the USA teaches this transmission and has a number of videos available demonstrating forms.

Many of the postures in the form I practice, are to be found in Chen Pan Ling's form, not only, certain of these postures are, as far as I have been able to discover, only to be found in this Form.

Chang Yiu Chun (1899-1987), is said to have been a cousin of Yang Shao Hou and studied with him from 1911 until Yang died in 1930.

According to Erle Montaigue, Chang left China and illegally entered Australia where Montaigue met him in Sydney in the early 1980's. (there is much controversy regarding this person as verifiable documents concerning him have not yet come to light; the only available information may be had by contacting Erle Montaigue) The Form and many of the training methods Montaigue has documented on video and in his books, are the same or very similar to those that I was taught.

N.B. January 2004.

Since completing the first draft of this article, I have been collecting as much information as possible regarding the arguments presented above and here present my findings to date. Unfortunately, the introduction and use of the term "Old Yang Style", has created enormous confusion regarding exactly 'what' was transmitted and by 'whom'. Lacking further clarification, I will continue to use this term.



I began studying the form and its complementary self defence methods in 1988 with an instructor in Italy who had been trained by a Chinese teacher, Ho Chan, who's present whereabouts I have not been able to trace.



Returning to Yang Shao Hou; as already noted, many people studied with him for short periods but contrary to generally held opinions, he only transmitted certain methods to a restricted number of students NOT because the information was "secret", "esoteric" or only for "an elite" of privilaged "diciples" but for the simple reason that the combat training was too tough.

Students of TaiJiQuan should seriously consider what they are learning. If their program is the same or similar to that which I have outlined above, (an all-slow -moving form, a bit of "push hands" and maybe some static QiGong but little or no combat training) it is questionable if they are in reality learning TaiJiQuan!

This conclusion is not a question of personal opinion. If we accept that the art is founded on the YinYang principle, it is a fact that the majority of "modern" schools only teach methods which are "yin", this training is, by definition, incomplete as there is no "yang"!



I will first deal with the form I was taught, then discuss the self defence training methods.

On a physical level, this form is more demanding than any modern versions of the Yang style. It is also much longer and if performed at the same speed as the well known Yang ChengFu long form, takes almost twice the time to complete.

There are many moves requiring greater athletic ability, including a leaping double kick and a greater number of low squatting positions.

The form also retains the Fa Jing (explosive energy) expression, eliminated in public classes by Yang ChengFu. These Fa Jing "explosions", punctuate the form at strategic points throughout, releasing the "yin" energy built up during the slower sections.

The form is visibly more martial than any of the later modern forms, that is to say that self defence "applications" are more obvious. The concept of what constitutes these "applications" will be dealt with later.

The form is first learnt at its basic level, i.e., single movements are added to one another to complete the first section, then second and finally the third.

Even with a good teacher, it may take three, or more, years of lessons twice a week coupled with considerable home revision, just to memorise the complete sequence of moves and feel reasonably comfortable practising the entire form at this basic level.

There are further levels at which this form may be practiced, each becomes not only more difficult but the manner in which the postures are performed also changes considerably. On first seeing this form at its advanced level, the majority of "modern" practitioners dismiss it as having nothing to do with TaiJiQuan.

Parallel to form practice are taught a number of combat exercises and partner training sets.

Pao Chui Cannon Fist form: this is learned in two parts, A and B. These may then be executed as a two person set; one performs part A which interlocks with a partner performing part B. (This form is particular to the Yang style and has nothing in common with the Pao Chui form from the Chen style.)

San Sao (or Shou): again, partner training forms. I am aware of three different San Sao forms within the Yang style.

Zhe Fa: a short two person set teaching "the folding principle" for which TaiJiQuan is famous.

Chin Na: locking and controlling an attacker. The mechanics of Chin Na are to be found in other grappling arts such as Judo, JuJitsu and Aikido but the manner in which the Yang style applies them is completely different.

Tui Sao (or Shou): better known as "push hands", this exercise teaches "reading" another persons intentions through touch alone. With practice, this exercise increases sensitivity, timing, balance and co-ordination, however,it is fundamental to understand that it is only an exercise and is not to be confused with self defence per se.

Tui T’ui: "push feet", as the name suggests, the concept is similar to "push hands" and teaches kicking techniques and defence against them.

Nien Sao: "sticking hands" is a type of "push hands" which, at an advanced level, is practiced whilst moving, any type of attacking techniques may be used including kicks and take-downs.

Fa Jing Training: this way of expressing martial power (it is NOT a "technique") is fundamental to the understanding and application of the Yang style as a self defence art. Many martial artists, no matter what their style, level of competence or number of years of experience, are not relaxed enough to do Fa Jing so, a number of training methods may be used to address this problem including strikes to a candle flame, suspended piece of paper or cloth.

The importance of Fa Jing cannot be over emphasized as without this capacity, all the higher levels of TaiJiQuan applications for health, healing or self defence, are out of the question.

Long Har (or Xia) Quan: this is not a style or school of Gongfu but a method of teaching TaiJiQuan for realistic self defence.

Eagle Vision: trains subconscious reflex actions through the use of wide angle peripheral perception of an attacker's body language.

Falling, rolling and break falling techniques: these methods are similar to those found in Judo and Aikido and are sadly omitted in TaiJiQuan schools.

Work on the sack and hand mitts: all and every type of striking techniques; again, sadly ignored in most schools.

Standing and moving Qigong: most students are aware only of basic standing Qigong exercise, however, there are specific Qigongs aimed at increasing self defence capacity.



This is a brief outline of basic methods taught within the structure of the transmission.


Gruß Dao

#8 BanYan

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Geschrieben 04 Oktober 2004 - 07:42 Uhr

Hallo,

Mir scheint, die beiden Söhne von Yang Lu Chan haben das Tai Chi unter sich aufgeteilt, der eine kämpft (Yang Shao Hou) und der andere entwickelt die Kunst der Abwehr und Verteidigung (Yang Chen Fu)

Über Yang Lu Chan kann man lesen:
QUOTE
Die Geschichte erzählt, er (Yang Lu Chan) habe nach der Entdeckung der unbegrenzten Kraft des Chi nicht mehr kämpfen wollen und hatte schon gar nicht die Absicht jemanden zu töten


Gefunden bei (von www.itcca.org Bild->authentischer Yangstil, Bild->Die Langstockform)

Erle vertritt offensichtlich die kämpfende Seite von Yang Shao Hou.

Gruß
BanYan




#9 Dao

    Peter

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Geschrieben 04 Oktober 2004 - 08:50 Uhr

QUOTE (BanYan @ Montag, 04. Oktober 2004, 8:42 Uhr)
Hallo,

Mir scheint, die beiden Söhne von Yang Lu Chan haben das Tai Chi unter sich aufgeteilt, der eine kämpft (Yang Shao Hou) und der andere entwickelt die Kunst der Abwehr und Verteidigung (Yang Chen Fu)

Über Yang Lu Chan kann man lesen:
QUOTE
Die Geschichte erzählt, er (Yang Lu Chan) habe nach der Entdeckung der unbegrenzten Kraft des Chi nicht mehr kämpfen wollen und hatte schon gar nicht die Absicht jemanden zu töten


Gefunden bei (von www.itcca.org Bild->authentischer Yangstil, Bild->Die Langstockform)

Erle vertritt offensichtlich die kämpfende Seite von Yang Shao Hou.

Gruß
BanYan

Hi,
eine KK zu lernen und ständig bei Herausforderungen den Tötungsaspekt dabei zu haben, macht ganz extrem mürbe. Auch, wenn du als Sieger aus diesen Fights heraus gehst. Und so wirst du dich irgendwann zurückziehen und alle werden sagen, "er ist friedfertig geworden".
Gruß Dao

#10 BanYan

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Geschrieben 05 Oktober 2004 - 10:56 Uhr

Hallo,

ich glaube Du hast recht. Allerdings steckt dann dahinter auch ein bißchen Lebensweisheit.

Und wenn man es dann noch schafft trotzedem wachsam und bereit zu sein, um von anderen "nicht überrumpelt" zu werden, dann könnte das ein Mittelweg zwischen Gymnastik und Kampf sein.

Gruß
BanYan

#11 Rene

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Geschrieben 29 August 2011 - 20:40 Uhr

Ich sehe in den hier besprochenen sehr viel Potenzial für den kampf. Aber halt auch sehr viel für die Gesundheit ;)
Und ist es nicht gut das es menschen gibt die sich den Alten systemen widmen - den alten kampfsystem der familie yang?
Ich finde das sehr gut, weil so nicht alles Wissen und Können restlos verschwindet.

leider sind solche Lehrer eher selten geworden. Oder?


LG

Bearbeitet von Rene, 29 August 2011 - 20:41 Uhr.


#12 Sascha

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Geschrieben 29 August 2011 - 21:21 Uhr

Beitrag anzeigenRene sagte am 29 August 2011 - 20:40 Uhr:

Ich sehe in den hier besprochenen sehr viel Potenzial für den kampf. Aber halt auch sehr viel für die Gesundheit ;)
Und ist es nicht gut das es menschen gibt die sich den Alten systemen widmen - den alten kampfsystem der familie yang?
Ich finde das sehr gut, weil so nicht alles Wissen und Können restlos verschwindet.

leider sind solche Lehrer eher selten geworden. Oder?


LG

Das Snake-Style Netzwerk wächst gerade, in dem System geht es um den alten, kampftauglichen Stil
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#13 opendoor

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Geschrieben 30 August 2011 - 19:17 Uhr

Hallo Sascha, Netzwerk-Struktur hin und her, für "den alten, kampftauglichen Stil" haben wir eigentlich das Wort small-frame..

#14 Gek

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Geschrieben 30 August 2011 - 19:20 Uhr

Beitrag anzeigenopendoor sagte am 30 August 2011 - 19:17 Uhr:

Hallo Sascha, Netzwerk-Struktur hin und her, für "den alten, kampftauglichen Stil" haben wir eigentlich das Wort small-frame..

Ist smallframe nicht eine Entwicklungsstufe?
Im snakestyle sparch Ip Tai Tak von "big circles to small circles"
Ein Phänomen, was ich auch woanders schon sehen konnte.

#15 Sascha

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Geschrieben 30 August 2011 - 22:21 Uhr

Beitrag anzeigenopendoor sagte am 30 August 2011 - 19:17 Uhr:

Hallo Sascha, Netzwerk-Struktur hin und her, für "den alten, kampftauglichen Stil" haben wir eigentlich das Wort small-frame..

Small Frame wird mehrfach verwendet, also ist eine klare Zuordnung nicht so einfach - ich umschreibe da lieber was ich meine. Das der Snake-Style hat z.B. nix mit dem Small Frame der Gin Soon Chu Linie zu tun hat. Du siehst das Problem?
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#16 opendoor

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Geschrieben 30 August 2011 - 23:39 Uhr

da Aphorismen nicht mein Element sind, nenne ichs einfach Meditation nach 12:

-das heißt aber impliziet, dass du, um dem ewigen Gesetz des Begriffs-HiJackings zu entgehen ( s*f* statt small frame, wie *ing&*ung statt...) lieber Begriffe verbreitern oder gar neu launchen willst...

-wie viele verschiedene snake styles gibt es eigentlich mittlerweile?

-ich vermute, dass die VR-residenten und durch euch alimentierten Familien-Enkel dieses Yang-branding gerade unter lukrativen Gesichtspunkten gar nicht so schlecht finden...

-außerdem scheint der Begriff table-style noch frei zu sein, wobei die Sub-Sub-Stil-Bezeichnungen under- und over-table bereits bei der Denic vorreserviert sind...

-das verlinkte YT-vid zeigt den over-table-style

Bearbeitet von opendoor, 30 August 2011 - 23:50 Uhr.


#17 Sascha

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Geschrieben 30 August 2011 - 23:55 Uhr

Ich meditiere anders, aber jeder wie er mag...

Ip Tai Tak hat die Unterscheidung Tiger Style (und Crane) sowie Snake Style gemacht und sich damit auf die Bewegungsart der Formausführung bezogen, daher nehmen wir diese Bezeichnung. MIt dem Small, medium, etc. als eigenständige Bezeichnung hat er nicht angefangen. Seine Aussagen waren, das die Bewegungen sich von weit und deutlich immer mehr zu fein und unscheinbar wandeln, je weiter man kommt . Was die VR und andere davon halten ist mir recht schnurz piepe, und wenn die ganzen Tischbezeichnungen zu deinem Stil passen dann nim sie gerne, würde mich für dich freuen.
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#18 opendoor

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Geschrieben 31 August 2011 - 22:19 Uhr

Hi Sascha, du hast mich missverstanden: ich bezog mich lediglich auf "alten kampftauglichem Stil" (und in einem EM thread ist das nun mal synonym mit small frame, wobei die Bostoner hier tatsächlich der traditionellen Wortwahl treu geblieben sind) und wollte wirklich nichts zu Snake Style sagen (obwohl ich mir deswegen etwas auf die Zunge beißen musste <_< )

LG und gute Nacht

#19 Björn

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Geschrieben 01 September 2011 - 11:08 Uhr

Beitrag anzeigenopendoor sagte am 31 August 2011 - 22:19 Uhr:

Snake Style sagen (obwohl ich mir deswegen etwas auf die Zunge beißen musste <_< )LG und gute Nacht

Kotz Dich aus ^^ wir sind hart im nehmen ;) wir sind halt anders als andere aber hey wir haben unseren Spaß und machen tai chi chuan so wie jeder von Euch auch ( auf seine Art) ^^ wir haben unsere Meinung und tun die Kund auch wenn wir hier und dort jemanden vor die Nase stupsen ^^ aber hey that's life ^^

Liebste beste schönste Grüße ^^

Björn ^^
Lerne ich zu kämpfen, nur des lernens willen? Oder lerne ich um zu kämpfen?