Bücher über Tai Chi Chuan
#81
Geschrieben 01 Juli 2008 - 23:19 Uhr
blv (broschiert/2008)
ISBN 978-3-8354-0296-6
95 Seiten
10.95
Kinder scheinen heutzutage ständig unausgeglichen zu sein und man kann kein Magazin aufschlagen ohne von ADS, ADHS oder ähnlichen Dingen zu lesen und manchmal hat man das Gefühl, dass sich auch sehr viele Elterngespräche um solche Themen drehen.
In dem vorliegenden Buch stellen der Heilpraktiker und Qi-Gong/Tai-Chi-Lehrer Siegbert Engel und der Psychotherapeut und Bioenergetiker Don Chen ein Konzept vor, mit dessen Hilfe es Eltern ermöglicht werden soll, die inneren Ungleichgewichte ihrer Kinder selbst aktiv zu bearbeiten und auf diese Art und Weise nicht nur den Kindern bei einem aktuellen Problem zu lösen, sondern darüber hinaus auch noch eine innigere und vertrauensvollere Beziehung zu ihnen aufzubauen.
Nach der allgemeinen Einführung in die Problematik stellen die beiden Autoren zunächst erst einmal ein etwas vereinfachtes, aber für den Laien überaus angemessenes Modell der Qi-Fluss-Momente dar, wobei das aufsteigende und das absteigende Qi, sowie die starken Yin- und Yang-Momente in den Vordergrund gerückt werden. anhand dieser Aspekte wird verdeutlicht, wie ein Übergewicht einer Richtung zu Problemen beim Verhalten und Empfinden von Kindern und Jugendlichen aber auch bei Erwachsenen führen kann. Davon ausgehend werden dann leicht durchführbare kindgerechte Übungen vorgeführt, mit denen das innere Gleichgewicht von Kinder und Jugendlichen bei der Wiederherstellung unterstützt werden können.
Danach werden zunächst erst einmal die wichtigsten Basics dargestellt: der richtige Stand (für alle Beteiligten) und Wahrnehmungs- und Sensibilisierungsübungen für die anleitenden und helfenden Eltern bzw. andere Betreuer. Denn man muss schon selbst halbwegs ausgeglichen sein um die Ungleichgewichtsmomente einer anderen Person richtig wahrnehmen zu können und um diese dann auch überzeugend anzuleiten.
Dann werden die vier Hauptungleichgewichte in ihrer Symptomatik anhand eines Fallbeispiels dargestellt, wobei immer auch die positiven Aspekte jeder Energierichtung erklärt wird. Zu diesen Ungleichgewichten werden dann verschiedene ausgleichende Übungen vorgestellt und zwar mit einer schriftlichen Anleitung, einer Bildfolge zur Übung und Erläuterungen und Hilfestellungen für die anleitenden Personen. Dabei sind einige Klassiker der Qi-Arbeit aus verschiedenen Bereichen, aber auch einige deutlich an ein jüngeres Publikum angepasste Formen.
Im Abschluss werden positive Verstärkersätze aus dem Bereich des NLP als Qi-Sätze zur Ergänzung der Übungen vorgestellt, die dazu dienen sollen, das Verhältnis zu den Eltern und/oder Erziehern zu verbessern und vor allen Dingen auch sich selbst mit seinen Fehlern zu akzeptieren. Dabei werden auch indirekte Einflussnahmen im Umgang mit unzugänglichen Kindern sowie Säuglingen kurz angerissen. Alles in Allem ein sehr praxisorientiertes Werk, das dem Laien aber auch dem genervten Profi schnelle Hilfe liefern kann.
K.-G. Beck-Ewerhardy
#82
Geschrieben 15 Juli 2008 - 22:42 Uhr
Windpferd (broschiert, 7. überarbeitete Auflage, 2006)
ISBN 978-3-89385-461-4
316 Seiten
14,90
Qi Gong Der fliegende Kranich gilt auf dem deutschen Sachbuchmarkt zum Thema neben den Werken zum Qigong Yangsheng als eines der Standardwerke zur therapeutisch-vorsorgenden Körperarbeit chinesischer Prägung. Das Fliegende Kranich-Qi-Gong Hé Xian Zhuan wurde im Jahr 1980 von Zhao Jin Xiang und dem Arzt Pang He Ming aus verschiede-nen Qi-Gong- und Taiji-Elementen entwickelt, nachdem sich Zhao Jin Xiang nach einer langen Auseinandersetzung mit einer lebensbedrohlichen Erkrankung im Zuge seiner Arbeit selbst medizinisch ausgebildet hatte. In den letzten 28 Jahren sollen etwa 15 Millionen Men-schen weltweit Hé Xian Zhuan erlernt haben
Die beiden Autorinnen haben dieses Qi-Gong in Hongkong und China erlernt und haben durch intensive Arbeit damit auch eine Lehrerlaubnis erhalten um den fliegenden Kranich auch außerhalb von China bekannt zu machen. 1989 brachten sie dann gemeinsam die erste Fassung dieses Buches heraus, zu dem hier nun die neueste überarbeitete und erweiterte Auflage vorliegt. Wie die Autorinnen und die Herausgeber möchte auch der Rezensent an dieser Stelle noch einmal darauf hinweisen, dass medizinisch wirksame Formen der Bewegung wie Qigong niemals aus einem Buch gelernt werden können und der Versuch dies zu tun sogar zu gesundheitlichen Schädigungen führen kann.
Nach einer Reihe von Vorworten gibt es im ersten Teil des Buches erst einmal durch Petra Hinterthür eine übersichtliche Einführung in Geschichte und Theorie des Qigong, in deren Verlauf auch auf die Meridiane, das Yin-Yang-Prinzip und die fünf Elemente eingegangen wird. Diese Einführung ist sehr anschaulich gehalten und wird auch bisher absoluten Laien zu diesen Themenbereichen gerecht. Und diejenigen, die damit bereits vertraut sind, wissen, dass die Themen aufgrund ihrer Komplexität immer wieder umgewälzt werden müssen. Die Darstellung der Qi-Theorie zum Qi-Lebenszyklus ist eine Variante der Erklärung, der man nicht unbedingt folgen muss, aber die allgemeinen Betrachtungen zum Qi, Jing und Shen sind in der vorliegenden Form auf jeden Fall hilfreich.
Der zweite Teil des Buches ist dann der eigentlichen Praxis gewidmet, wobei neben allgemeinen Sicherheitshinweisen auch die Vorbereitung der Übungen dargestellt wird. Hier haben beide Autorinnen dran gearbeitet, was sich zum Teil an bestimmten sprachlichen Momenten festmachen lässt. Die fünf Elemente der Form werden dann Bild für Bild erklärt, wobei am Ende jeder Bilddarstellung die Wirkungsprinzipien genauer erläutert werden mit Bezug auf die Meridianverknüpfungen. Abgeschlossen wird jedes Element durch eine Fotoserie, bei der interessanterweise innerhalb der Serie die abgebildete Person oft wechselt. Die sechste oder auch offene Form wird in einem eigenen Kapitel dargestellt und es wird auch sehr deutlich auf die Gefahren hingewiesen, die bei einer unsachgemäßen und unüberwachten Arbeit mit dieser Form auftreten können und nachweislich auch schon aufgetreten sind. Passenderweise weist das folgende Kapitel dann auf Kontraindikationen zur Verwendung der Form hin. Neben dem Atmen wird dann noch eine Art kleine Hausapotheke von Übungsformen bei akuten Gesundheitsproblemen vorgestellt.
Im dritten Teil des Buches geht Astrid Schillings dann auf die inneren und äußeren Aspekte des Qigongs ein und bezieht auch Meditation und andere Übungsformen mit ein. Dieser Bereich mag einem Laien relativ esoterisch erscheinen, auch weil hier des Öfteren religiöse Be-züge vorliegen. Außerdem irritiert an diesem Teil ein wenig die Neigung der Autorin, notwendige Artikel auszulassen und zum Teil unfertiger Sätze stehen zu lassen. Dies tut zwar der Qualität der Ausführungen inhaltlich keinen Abbruch, ist aber beim Lesen schon irritierend. Das letzte Kapitel stellt dann die für das Hé Xian Zhuan wichtigen Figuren und ihre Hintergründe im Bezug auf das Thema vor. Außerdem finden sich hier dann die Endnoten und einige weiterführende Literaturhinweise.
Bis auf die sprachlichen Momente ist dieses Buch wirklich ein grundlegender Titel zum Qigong und sollte von jedem Praktizierenden einmal wahrgenommen werden, da sich viele Dinge, die hier angesprochen werden mit Gewinn auch auf andere Formen anwenden lassen. Speziell die direkten Bezüge der Meridiane zu den einzelnen Bildern und die verknüpfende Darstellung der Energiearbeit zu Beginn des dritten Teils sind sehr erhellend für die allgemei-ne Qigong-Praxis.
#84
Geschrieben 25 Juli 2008 - 10:00 Uhr
aber wo kann man das kaufen? finde einfach keinen shop...
vielen dank für hilfe
Oliver
Mit dem Kaufen muss ich noch schauen, aber hier gibt es zumindest eine Zusammenfassung: http://karate-wiesloch.de/keiko-kan-magazi...nfassung-2.html
Vielleicht hilft das schon ein wenig weiter.
#85
Geschrieben 03 August 2008 - 16:13 Uhr
BoD (broschiert/2006)
ISBN 978-3-8334-6089-0
91 Seiten
Qigong als eine Methode der Gesundheitspflege gibt es in sehr unterschiedlichen Ausdrucksformen und Ausprägungen, von denen einige von ihrer Herkunft her sehr stark an die daoistische Philosophie angelehnt sind, andere auf Grund ihrer Wirkungen einen so massiven Eingriff in den Körper und /oder das Denken darstellen können, dass man bereits beim Lernen sehr vorsichtig sein muss und auch bei medizinischer Anwendung immer einen erfahrenen Arzt dabei haben sollte. Insofern ist die Frage, ob Qigong so ohne Weiteres für Kinder geeignet ist schon durchaus gerechtfertigt. Das sehr verbreitete Fliegender Kranich-Qigong zum Beispiel kann für Erwachsene durchaus unangenehme Folgen haben und ist somit für Kinder extrem ungeeignet. Tatsächlich wird es in China nicht unbedingt von den Behörden so gerne gesehen, da es dort bereits einige Probleme gab.
Duftqigong in China unter dem Namen Xian Gong bekannt ist eine der wenigen sowohl in China, wie auch in Teilen Europas durch die Gesundheitsbehörden allgemein anerkanntes medizinisch wirksames Qigong, das darüber hinaus nach momentanem Erkenntnisstand keine Nebenwirkungen haben soll. Deswegen ist es in China auch Teil der allgemeinen medizinischen Ausbildung und wird in einigen Städten ein- bis zweimal täglich von Lautsprechern an Laternen unter die Massen geschickt, die dieses Trainingsangebot oft auch enthusiastisch nutzen. Seine Harmlosigkeit macht es auch für den Einsatz mit Kindern geeignet, weswegen die Autorin, die mit dieser Form bereits einige praktische Erfahrung hat hier vorgestellt wird.
Das Büchlein versteht sich als eine Anleitung für Eltern von Kindern mit Problemen der Skelettmuskulatur des Arm- und Schulterbereichs, mit Allergien, Asthma und anderen Störungen des Atemapparats. Diese Wirkungen sind in klinischen Studien nachgewiesen und einige andere therapeutische Aspekte sind beobachtet worden, aber noch nicht eindeutig wissenschaftlich belegt.
Nach einer vielleicht ein wenig zu ausführlichen - Einführung in die Geschichte und Begrifflichkeit des Qigongs stellt Renate Sauer die Fortsetzung des Übungszyklus vor, dessen erste Einleitung sie mit Der goldene Hahn steht auf einem Bein gegeben hat. Man kann dieses Buch aber problemlos ohne Kenntnis des anderen Werkes verwenden. Die hier aufgeführte Übungsfolge beschreibt die Grundstufe des Xian Gong in einer für Eltern und Kinder vereinfachten Form. Dabei sind die 16 Bilder dieser Grundform für die Kinder mit einer kleinen Strophe eines durchgehenden Gedichtes verknüpft, so dass sie in die Lage versetzt werden, diese ziemlich selbstvergessen einzuüben. Zeichnungen der Tochter der Autorin und eine Darstellung der Übungen in Schriftform mit besonderen Tipps für die Eltern begleiten diese Darstellung und dürften es interessierten Eltern ziemlich leicht machen, diese Übungen mit den Kindern einzustudieren und regelmäßig zu wiederholen.
Auf die Darstellung der Grundstufe folgt eine geraffte Darstellung der Mittelstufe des Xian Gong, bei der keine bildlichen Elemente verwendet werden. Immer wieder wird darauf hingewiesen, dass es spätestens bei der Beschäftigung mit dieser Stufe angeraten ist, einen Qigong-Lehrer zu finden um mögliches Fehllernen zu vermeiden. Außerdem gibt es auch noch einen Überblick über die üblichen teils weniger kindgerechten _ Namen der Übungen und einen kleinen Literaturteil.
Das Buch ist ein wenig mit der heißen Feder geschrieben und so gibt es einige inhaltliche Redundanzen mehr, als ein Lehrwerk für Erwachsene normalerweise benötigt. Aber auf jeden Fall sind die Darstellungen eindeutig und man kann dadurch sicherlich gut einen Einstieg in die Form bekommen. Allerdings vermisse ich bei den Zeichnungen die Darstellung der Bewegungsrichtungen mit Pfeilen etc. oder einen Obenaufblick bei der zeichnerischen Umsetzung weitgreifender kreisförmiger Armbewegungen. Dies wäre in einer weiteren Ausgabe sicherlich eine nützliche Ergänzung.
Durch diese Darstellungsmängel und einige Lektoratsprobleme, sowie der zu ausführlichen Einführung kommt das Büchlein insgesamt ein wenig holprig daher. Nützlich und sicherlich lobenswert, aber auch noch verbesserungsfähig.
K.-G. Beck-Ewerhardy
#86
Geschrieben 01 Oktober 2008 - 17:34 Uhr
(Translated by Thomas Cleary)
Tuttle Publishing (broschiert/1998)
ISBN 978-0-8048-3185-7
282 Seiten
DEUTSCH:
Der geheime Meister vom Drachentor. Magie, Schamanismus und Alchemie im kommunistischen China
Übersetzer: Wolfgang Höhn
Heyne (2005)
ISBN-10: 3453700309
ISBN-13: 978-3453700307
379 Seiten
Im Jahr 1949 wurde Wang Liping geboren und mit elf Jahren fand er seine Bestimmung beziehungsweise seine Bestimmung fand ihn. Drei taoistische Weise ein alter Lehrer und zwei seiner auch schon etwas angejahrten Meisterschüler kommen in die Nähe des Dorfes in dem Wang Liping lebt und beobachten den Jungen, von dem sie glauben, dass er der 18. Traditionsträger der Schule vom Drachentor werden soll. Schnell sind sie sich sicher, in dem Jungen den Richtigen gefunden zu haben und sie machen sich an die Ausbildung, die für ihn voller Schmerzen, Härten aber auch wunderbaren Erfahrungen ist. Wer schon mal länger als eine Stunde im Lotussitz meditiert hat, der bekommt eine ungefähre Idee vom einstieg in diese Schmerzen und Härten.
Schnell meistert der junge Wang Liping die ersten und wichtigsten Stufen seiner Ausbildung, bis er schließlich auf einer vergleichsweise hohen Stufe mit seinen beiden Meistern aus seinem Dorf fliehen muss, weil die Kulturrevolution im vollen Schwang ist und Vertreter und Vertreterinnen alter religiöser und philosophischer Praktiken in ernsthafte Gefahr gerieten. Zu viert ziehen sie durch das chinesische Hinterland und besuchen verschiedene verborgene Heiligtümer des Taoismus und des Buddhismus und während der ganzen Zeit lernt der künftige 18. Meister der Drachentorschule der vollendeten Realität (so der vollständige Name der Schule) mehr und mehr über sich selbst, die Menschen um sich herum, die Welt in ihren verschiedenen Erscheinungsformen und über Bereiche, die weit außerhalb der normalerweise von unseren fünf bis sechs Sinnen wahrgenommenen Bereichen liegen.
Nach 14 Jahren der Ausbildung kommen die vier wieder in Wang Lipings Heimatdorf zurück, wo seine letzte Aufgabe darin besteht, sich wieder in die Gemeinschaft der ungeschulten Menschen einzugliedern, was kein Meister der Drachentorschule bis zu diesem Zeitpunkt je getan hatte. Aber das Tao scheint festgelegt zu haben, dass Wang Liping nicht nur mögliche Nachfolger, sondern möglichst viele Menschen in den Lehren der Drachentorschule unterrichtet.
Die beiden Autoren dieser Biographie im weitesten Sinnen sind Schüler von Meister Wang und diese Schrift ist durch ihn selbst autorisiert. Die vorliegende englischsprachige Übersetzung durch Thomas Leary ist in Absprache mit den Autoren und dem Star des Buches erfolgt, sollte also auch in diesem Sinnen ernst genommen werden obwohl bei Worten wie spirit und mind man sich als etwas Erfahrenerer fragt, welches chinesische Wort hier ursprünglich stand, denn diese Begriffe sind durchaus nicht so eindeutig festgelegt im Chinesischen und haben zusätzliche sprachliche Untergliederungen, die für Praktiker durchaus eine große Rolle spielen. Aber solange die deutsche Übersetzung nur zu Unsummen auf dem Gebrauchtbuchmarkt zu erwerben ist, bleibt dieses Buch die einzige gangbare Alternative und man kann ja zur Not jemanden fragen, der sich damit auskennt.
Insgesamt liest sich das Buch ein wenig wie eine Heiligenlegende, was sicherlich auch beabsichtigt ist. Das dürfte zwei Hintergründe haben. Zum Einem wird Wang Liping von seinen Schülerinnen und Schülern sehr bewundert was ihm peinlich sein soll und zum Anderen ist dieses Buch durchaus als Lehrbuch gedacht. Wer sich der taoistischen Lehre und Philosophie praktisch zuwenden möchte, der wird nach einigen Jahren des Trainings feststellen, dass dieses Buch mehr ist als eine beinahe märchenhafte Geschichte eines prominenten Taoisten, sondern auch ein mehrfach verschlüsseltes Lehrbuch für die taoistische Praxis mit direktem Bezug auf westliche Wissenschaftskonzepte. So gibt es längere vergleichende Passagen zu westlich-wissenschaftlichen und taoistischen Auffassung zu bestimmten Dingen und es gibt auch einen sehr langen bibliographischen Teil, in dem die wichtigsten Schriftensammlungen des Taoismus vorgestellt werden. Sicherlich ein Buch für Spezialisten und wie die Gebrauchtmarktpreise zeigen ein sehr Gefragtes -, aber für jeden, der sich damit beschäftigen möchte und für jeden, der seine Meditationspraxis vertiefen möchte ein Titel, um den er oder sie nicht herum kommt.
K.-G. Beck-Ewerhardy
#87
Geschrieben 05 Oktober 2008 - 11:26 Uhr
Windpferd (broschiert/2008)
Übersetzerin: Sylvia Luetjohann
ISBN 978-3-89385-572-8
224 Seiten
Die taoistische Meditation wird in der Regel durch relativ verklausulierte Texte unterrichtet und ohne einen Trainer oder eine Trainerin kommt man dabei auch nur bis zu einem bestimmten Punkt. Dies ist eine Erfahrung, die Bruce Kumar Frantzis genau wie viele andere vor ihm auch gemacht hat und er scheint es mit seinem Lehrer auch gut getroffen gehabt zu ha-ben. Und dieser Trainer Liu Hung Chieh hat ihn schließlich nach langen Jahren zum Traditionsträger ernannt, so dass Herr Frantzis als die Autorität für die taoistische Meditation der Wassermethode gelten kann.
Wie viele andere Kampfkünstler, die mit japanischen Systemen begonnen haben hat sich Herr Frantzis in seinem Leben zunächst auf Meditationen der Feuer-Methode konzentriert, da diese im Bereich der äußeren Kampfkünste, einem Teil der Inneren Kampfkünste und auch im be-reich der traditionellen chinesischen Medizin am verbreitetsten ist. Nach einem schweren Unfall, der seine Wirbelsäule stark traumatisierte kam er aber dann zu Liu Hung Chieh und lern-te dort mit der Wassermethode eine ganz neue Richtung kennen wenn auch nicht unbedingt neue Techniken, denn da gibt es eine Menge Gemeinsamkeiten.
Was er damals und seitdem gelernt hat findet sich in zwei Bänden zur Meditationspraxis, von denen das vorliegende Buch die überarbeitete und erweiterte zweite Auflage des ersten Teils ist. Der zweite Band mit dem Titel Die Stille wird hoffentlich bald nachgereicht wer-den. In diesem Band werden die ersten beiden Stufen der taoistischen Wassermeditation dargestellt, während der zweite Band sich auf die dritte Stufe bezieht.
Das Buch beginnt mit einer Erläuterung des Begriffs Chi und einer Darstellung der taoistischen Tradition, sowie drei der Hauptrichtungen des Taoismus. An dieser Stelle werden auch die Feuer- und Wassermethoden einander erstmals gegenüber gestellt. Diese Gegenüberstel-lung zieht sich im Folgenden durch das gesamte Buch, was Meditierende mit Erfahrung in der Feuer-Methode sicherlich hilfreich finden werden. Herr Frantzis hebt nicht gerade die eine Methode über die andere, aber er macht deutlich, dass für verschiedene Dinge die Wassermethode sich eher eignet als die Feuermethode. Während dieser Darstellungen werden bereits grundlegende Atemübungen der Meditation dargestellt, so dass man bereits mit dem Üben anfangen kann, wenn man möchte. Außerdem werden auch immer wieder wichtige Begriffe in eigenen Zwischenkapiteln noch einmal näher erläutert.
Diese Einschübe werden im Weiteren beibehalten, so dass die Übungsprogression dem Er-kenntniszugewinn angepasst werden kann. Die folgenden Kapitel behandeln daneben das Lehrer-Schüler-Verhältnis im Taoismus wobei stark vor Scharlatanen gewarnt wird - Meditationen in Bewegungsformen, Rückführungsmomente der mittleren Stufe, sowie Auseinan-dersetzung mit der eigenen biographischen Ballast. Das letzte Kapitel zeigt dann zum teil Angst machende Momente der vertieften Meditationsarbeit, die deutlich machen, warum man auf dieser Stufe und auch auf der nächsten auf jeden Fall mit einem erfahrenen Lehrer arbeiten sollte.
Das Buch hat zwei Anhänge. Da ist zunächst einmal eine Abteilung zu häufig gestellten Fra-gen zur taoistischen Meditation. Und dann gibt es die Darstellung der energetischen Anatomie des menschlichen Körpers, wie sie Herr Frantzis bereits in Die Kraft der Inneren Kampfkünste vorgestellt hat. Einiges, was in diesem Buch steht, werden einige Leserinnen und Leser bereits von diesem Titel kennen, aber anderes als Die Kraft der Inneren Kampfkünste ist das vorliegende Buch in erster Linie eine Übungsanleitung. Wie gewohnt wird auf den letzten Seiten wieder das Ausbildungsprogramm von Herrn Frantzis dargestellt. Alles in Allem für den ernsthaft Meditierenden eine ganz nützliche Anschaffung, die vieles verständlich macht, was in älteren aber auch einigen neueren Quellen eher verschlüsselt dargestellt wird.
K.-G. Beck-Ewerhardy
#88
Geschrieben 25 November 2008 - 21:47 Uhr
Übersetzerin: Sylvia Luetjohann, überarbeitet von Jörg Paetzold
Windpferd (broschiert/2007)
ISBN 978-3-89385-546-9
288 Seiten
14,90
Dies ist nun der zweite Band zur taoistischen Wassermeditationsmethode. Hierbei sollten Leserinnen und Leser beachten, dass die drei Bände dieser Reihe wirklich aufeinander aufbauen. Man kann sicherlich versuchen, dieses Buch ohne Kenntnis der anderen Werke von Bruce zu lesen, aber das dürfte bestenfalls eine frustrierende Erfahrung werden, wenn man wirklich versucht, die hier gezeigten Übungen tatsächlich auszuprobieren. Denn diese bauen auf das erfolgreiche Absolvieren der vorhergehenden Übungen auf. Tatsächlich und darauf wird auch mehrfach hingewiesen kann ein zu früher und unvorbereiteter Einstieg in diese Übungen ernsthafte gesundheitliche Schädigungen nach sich ziehen. Und dies ist absolut ernst zu nehmen.
Zu Beginn dieses Buches wird noch einmal die Frage aufgeworfen, warum man überhaupt meditieren sollte. Hierbei werden verschiedene wichtige Lebensbereiche angesprochen, in denen einem die Meditation hilfreich sein kann. Für Otto-Normal-Meditierer ist hier in erster Linie wohl die Stressbehandlung zu nennen mit den damit einhergehenden positiven körperlichen Effekten. Für diese Meditierenden wird dieses Buch auch wohl den Endpunkt der meditativen Praxis darstellen wobei dies bedeutet, dass sie sich trotzdem einige Jahrzehnte mit den Übungen beschäftigen können. Dem trägt das erste Kapitel mit seiner Darstellung des Erreichens eines besseren Körperbewusstseins direkt Rechnung.
Das nächste Kapitel behandelt dann Meditationsübungen in Bewegung, die Leserinnen und Lesern von Thich Nhat Hanh von ihrer inneren Arbeit her bereits bekannt vorkommen dürften. Herr Frantzis setzt hier als Bewegungsmuster allerdings passend zu seinem Hintergrund das Bagua Chan an, eine in Europa eher weniger bekannte Form des inneren Kungfu. Die Übungen werden sehr ausgiebig und genau beschrieben, so dass sie einem Bagua-Anfänger auch eine sehr große Hilfe sein können.
Das dritte Kapitel beschreibt dann Übungen im sitzen und im Liegen, wobei verschiedene gesundheitliche und körperliche Probleme von Anfängern hier nur kurz angerissen werden. Im ersten Teil des ausführlichen Anhangs werden diese Aspekte überaus anschaulich erläutert, so dass sie eigentlich jeder Meditations- und Kampfkunstlehrer 1:1 in seinen Unterricht übernehmen kann.
Die folgenden beiden Kapitel behandeln dann die fortgeschrittene innere Auflösearbeit und spätestens hier werden sich die Wege der verschiedenen Meditierenden trennen, denn in letzter Konsequenz erfordert diese Arbeit sehr viel Zeit, Geduld und Einsatz. Dabei ist die Eigenverantwortung in der Arbeit an sich selbst einer der wichtigsten Momente, die Herr Frantzis hier nennt.
Die letzten drei Kapitel werden dann einigen Leserinnen und Lesern ziemlich esoterisch vorkommen, denn darin geht es um taoistische sexuelle Meditation und um die so genannte innere Alchemie. Beide Begriffe werden oft falsch verstanden, aber eine wirklich klare Definition würde in jedem Fall den Rahmen dieser Besprechung sprengen (eigentlich gelingt sie auch im Buch selbst nur eingeschränkt. Für diese Arbeit braucht man definitiv Anleitung, wenn man ernsthaft einsteigen möchte).
Der Anhang beschäftigt sich wie bereits erwähnt zunächst ausgiebig mit den verschiedenen Möglichkeiten mit den Problemen beim Meditieren im Sitzen umzugehen. Auch gibt es einen FAQ-Teil, der zum einen Fragen zu diesem Buch behandelt und auch noch einmal die Fragen des ersten Bandes wieder aufgreift. Schließlich werden im letzten Anhang wieder die energetischen Pfade des menschlichen Körpers noch einmal zeichnerisch dargestellt.
Alles in Allem eine gut verständliche und vorsichtige Anleitung, die dem etwas fortgeschrittenerem Praktizierenden sicherlich viele gute Anregungen mit auf den Weg gibt.
K.-G. Beck-Ewerhardy
#89
Geschrieben 12 Januar 2009 - 23:34 Uhr
Das Buch zu den 24-Dao-Übungen von Meister Frieder Anders ist soeben erschienen.
Die 24 Dao-Übungen werden von vielen Taiji-Schulen als Vorübungen oder Gesundheitsübungen praktiziert.
Für alle, die die diese Übungen nur vom Hörensagen oder aus dem Unterricht kennen, (natürlich auch für diejenigen, die vielleicht sogar eine Liste davon besitzen), gibt es sie jetzt mit Erläuterungen und Details in Bildern.
Man sollte sich nicht daran stören, daß die Übungen in je zwei Varianten vorgestellt werden, da Meister Frieder Anders hier nach Atemtypenn differenziert. Man entscheidet sich einfach für die Variante, die einem am besten gefällt.
Alle ITCCA-ler werden "ihre" Übungen, die sie von Meister Chu bzw. seinen Schülern lernen, bei der Variante für Einatmer(Lunare) entdecken.
Buchempfehlung
Gruß
BanYan
P.S. Achtung Nebenwirkungen: es könnten einige der ITCCA-ler feststellen, daß ihnen die "andere" Variante besser gefällt ...
#90
Geschrieben 11 März 2009 - 20:01 Uhr
Windpferd (broschiert/2009)
Übersetzer: Stephan Schuhmacher
ISBN 978-3-89385-577-3
263 Seiten
Revolutionen sind Massenbewegungen und während Bruce Kumar Frantzis vorhergehende Bücher sich eher an eine Art von Fachpublikum wendeten, so zielt Chi-Revolution auf die breite Masse und zwar auf einem globalen Level. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen als Helfer im Gesundheitswesen, eigener starker körperlicher und seelischer Traumatisierung, seiner lehrenden Tätigkeit der letzten Jahrzehnte und der zunehmend düsteren Prognosen zu Entwicklung der allgemeinen Gesundheitsversorgung in den USA und anderen Ländern und Staaten ist er sich sicher, dass möglichst viele Menschen schon aus Eigeninteresse die gesundheitlichen Vorteile der Arbeit mit dem Chi kennen und schätzen lernen sollten, damit sie erst gar nicht zu einer Belastung zunehmend ausgebluteter Gesundheitssysteme werden müssen. Sein Hintergrund im Hinduismus, mit dem er sich beschäftigte, bevor er den Buddhismus und schließlich den Daoismus kennen lernte lässt ihn darin auch eine weit reichende karmische Verantwortung sehen ein Aspekt, dem man aber nicht unbedingt berücksichtigen muss, wenn man sich mit den gesundheitlichen Aspekten der Chi-Revolution beschäftigen möchte. Denn diese ist zunächst einmal eine Revolution in einem selbst.
Tatsächlich ist der Ton dieses Buches allerdings ziemlich missionarisch, was wohl auch daran liegen dürfte, dass es zunächst einmal für ein amerikanisches Publikum geschrieben wurde und zwar für eines, das wie auch viele Europäer zum Teil sehr widersprüchlichen Aussagen über Sport, Training und Gesundheit ausgesetzt wurde und auf der anderen Seite über die Traditionelle Chinesische Medizin und die Idee des Chi relativ wenig weiß. Leserinnen und Leser, die bereits einigen Hintergrund in diesem Bereich haben werden, werden die Erklärungen und Beispiele zum Teil eher als verkürzenden oder auch unvollständig empfinden, aber diese didaktische Reduktion ist für die Absicht des Buches auf jeden Fall notwendig.
So sind die ersten zwei Teile des Buches eine Einführung in die Begriffe der Chi-Arbeit (wie immer mit Herr Frantzis Darstellungen seiner eigenen Erfahrungen in kleinen Einschüben) und der dahinter stehenden Kosmologie und Philosophie. Hierbei kann man schon einmal zu der Überlegung kommen, ob die intendierten Leserinnen und Leser all diese Informationen wirklich benötigen um das Chi Rev Workout am ende des Buches adäquat zu bewältigen. Hier wäre bei einem Bezug auf wissenschaftliche Untersuchungen im Westen und auf deren Ergebnisse vielleicht mehr gewonnen gewesen. So wirken einige Aussagen zu solchen Untersuchungen sehr generalisierend und nicht unbedingt überzeugend.
Das schlussendliche Workout im dritten Teil ist sehr gut beschrieben und beruht neben der angegebenen daoistischen Meditationslinie und dem Tiger-und-Drachen-Qigong wohl auch auf Elementen der fliegenden Kranichform. Insofern dürfte sie regelmäßig angewandt Herr Frantzis empfiehlt etwa 15 Minuten am tag langfristig wirklich gute Ergebnisse erzielen und Interessierte auch auf vertiefende Arbeit in den Bereichen der Meditation, des Qi-Gong und anderer innerer Arbeit vorbereiten. Für Erfahrene in diesem Bereich vielleicht wegen dieses dritten Teils eine nette Ergänzung, besonders, wenn sie selbst lehren. Für Neulinge in Bezug auf die Materie vielleicht gerade im zweiten teil nicht ganz so passend, aber der erste und dritte Teil des Buches sind den Kauf durchaus wert.
K.-G. Beck-Ewerhardy
#91
Geschrieben 12 März 2009 - 13:37 Uhr
aber wo kann man das kaufen? finde einfach keinen shop...
vielen dank für hilfe
Oliver
findest du bei Amazon auf englisch
#92
Geschrieben 12 März 2009 - 13:53 Uhr
mit einem grossen Teil über Taiji Quan im Speziellen ist das Buch
"Lone Sword Against the Cold Cold Sky" von Adam Hsu (Hsu Chi).
Betrifft eher den traditionellen Chen Stil, sowie die Hu Lei Jia Variante des Chen Stils.
Für mich war es ein augenöffnendes, aus demselben Grund auch deprimierendes Buch.
Ich habe nach der Lektüre erstmal mein ganzes über 10-jähriges Training analysiert und in Frage gestellt
und meine Prioritäten entsprechend geändert.
Beinhaltet auch ein sehr interessantes Kapitel über realistisches Schwerttraining.
Die Kapitel sind in angenehme "Häppchen eingeteilt" man kann nach Interesse querlesen.
Es scheint ein neues Buch nur über Taiji Quan in Arbeit zu sein, vom selben Author.
ausser Taiji Quan wird noch spezifisch auf Chang Quan, diverse Mantisstile sowie Baji Quan und Paqua Zhang eingegangen.
Ein echtes Standardwerk.
Fans von Dr.Yang werden es unter Umständen nicht schätzen,
da Adam Hsu oftmals eine komplett gegenteilige Position vertritt.
Erhältlich bisher nur in den USA direkt, bei z.B. Plumpub.
http://www.plumpub.com/Lone/promo1.htm
Hier noch ein pdf mit dem Inhaltsverzeichnis:
promoTOC.pdf 32,49K
3 Heruntergeladen
Bearbeitet von Fei li, 12 März 2009 - 13:58 Uhr.
#93
Geschrieben 24 November 2011 - 19:37 Uhr
Taiji Chin Na: The Seizing Art of Taijiquan
von Jwing-Ming Yang
(Hebel, Halte u. Greiftechniken anhand der langen Form des Yang Stils, eine meist etwas unbekannte Seite)
Essence & Applications Taijiquan
von Yang Cheng Fu
(der Autor spricht für sich + Langform Yang Tai Chi und Anwendungen)
Mastering Yang Style Taijiquan
von Zhongwen Fu
(der Autor spricht ebenfalls für sich + Langform Yang Tai Chi und Anwendungen)
Taiji Sword, Classical Yang Style: The Complete Form, Qigong & Applications:
(etwas ausführlichere Beschreibung und Abbildung der Schwertform des
Yang Stils)
Die Praktische Seite des Tai Chi Chuan. Anwendungen und Variationen
von Yang Shou Chung
(Der Titel sagt es bereits, Ausführungen u. Kommentare allerdings etwas sparsam)
Art of Chinese Swordsmanship: Manual of Taiji Jian
von Yun Zhang
(interessantes über Taiji Schwert und Vorübungen, Haltung, Chi Entwicklung für Taiji Schwert allgemein, Autor ist zwar Wu Taiji, Inhalt ist aber Stil neutral)
Tao Yoga. Inneres Tai Chi. Tai Chi Chi Kung:
von Mantak Chia
Tai Chi Chen - Yi Lu Formen und kriegerische Anwendungen
von Sheng Yu Chen (Chen Taiji Laojia Yi Lu und Anwendungen)
Chen Style Taijiquan: The Source of Taiji Boxing
von David Gaffney
(informatives über Chen Tai Chi ohne große Schnörkel u. Abschweifungen)
Chen Style Taijiquan
von Feng Zhiqiang
(interessante Beschreibungen v. Anwendungen der Laojia Yilu u. Erlu, Beschreibung u. Abbildung der 38er Kurzform v. Chen Xiao Wang)
Old Frame Chen Family Taijiquan
von Mark Chen
(Beschreibungen u. Abbildungen der Laojia Yilu des Chen Stils)
Combat Techniques of Taiji, Xingyi, and Bagua: Principles and Practices of Internal Martial Arts
von Lu Shengli
zwar nicht mein Stil aber trotzdem interessant:
Classical Northern Wu Style Tai Ji Quan: The Fighting Art of the Manchurian Palace Guard
von Tina Chunna (Wu Stil Form + lange Wu Stil Schwertform)
Wu Style Taijiquan
von Peisheng Wang
A Study of Taijiquan
von Sun Lutang
(der Autor spricht für sich, Beschreibung der Handform des Sun Tai Chi Stils)



